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Wien - Ein Europa ohne Euro wäre sowohl politisch als auch ökonomisch ein "massiver Rückschritt für ganz Europa", betonte Notenbank-Chef Ewald Nowotny in einem "Kurier"-Interview (Dienstagausgabe). Erste Bank-Chef Andreas Treichl hatte zuletzt gemeint, es könne ein Europa ohne den Euro geben. Nowotny befürchtet zudem eine Verzögerung beim in Kraft treten des neuen Euro-Rettungsschirms ESM. Die EZB wolle ihr Programm, Staatsanleihen aufzukaufen, nicht fortsetzen.
Ein Zerfall des Euro wäre kein isoliertes Vorgehen und würde eine "ökonomische Explosion" in der EU bedeuten. "Die Auswirkungen auf Beschäftigung, die Wirtschaftsentwicklung, die Exporte und die Banken sind nicht exakt auszumachen - und man sollte sie jedenfalls nicht bagatellisieren", so Nowotny.
Währungsunion logische Folge
Die Weiterentwicklung der Wirtschaftsunion zu einer Währungsunion sei nicht nur logisch, sondern auch positiv. Eine Wirtschaftsunion funktioniere besser mit einheitlicher Währung. Eine Währungsunion erfordere aber Disziplin der Mitglieder. "Hier hat es Fehler gegeben. Deswegen muss es jetzt Reformen geben, um die Währungsunion auch fiskalpolitisch zu stabilisieren", so der OeNB-Gouverneur.
Eurobonds könnten erst eingeführt werden, wenn es eine Fiskalunion gebe. Bis dahin seien Zwischenschritte möglich, wie die Stärkung des ESM. Dessen Inkrafttreten könnte sich allerdings verzögern, befürchtet Nowotny.
Keine Hilfe ohne Bedingungen
Die EZB habe die Möglichkeit des EFSF begrüßt, am Sekundärmarkt Staatsanleihen zu kaufen, so das EZB-Ratsmitglied weiter, weil sie selbst ihr Programm zum Staatsanleihenaufkauf nicht fortsetzen wolle. Das Anliegen des italienischen Ministerpräsidenten Mario Monti, die Euro-Rettungsfonds könnten Staatsanleihen von unter Druck stehenden Euroländern aufkaufen, ist laut Nowotny derzeit rechtlich nicht geregelt.
"Das Prinzip der Rettungsschirme liegt darin, dass es keine Hilfe ohne Bedingungen gibt", so Nowotny. Hilfe zur Selbsthilfe sei das richtige Prinzip. "Es gibt keine Transferunion", betonte der Notenbanker. Es könne sich dabei um keine permanente Hilfe handeln. "Es gibt keinen europäischen Finanzausgleich." (APA, 25.6.2012)
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war auch kein Rückschritt.
Der Übergang muss einfach nur geordnet von statten gehen, dann funktioniert das auch für Griechenland. Und die Abwertung täte Griechenlands-Export Wirtschaft sehr gut, um seine wettbewerbsfähigkeit zu stärken!!!
Europa ohne Euro wäre massiver Rückschritt und Europa mit Euro endet in einem massiven Finanzcrash.
--> Nicht der Euro ist das Problem sondern die
ungezügelte Finanzindustrie. Ergo ein stures
festhalten und unterstützen des jetzigen Systems
bzw. des Euros endet genauso im Desaster.
angelsachsen.
wir hätten genau dasselbe wachstum gehabt wie ohne euro, aber ein paar fehlinvestitionen nicht getätigt.
wir hätten nach rumänien, russland, brasilien und andorra genausoviel exportiert wie mitohne euro, der nur eine "verwaltungs-organsationsvereinfachung" war und jetzt nicht mehr ist. aber gut.
verteidigen wir ihn trotzdem, aber nicht in der form.
ein paar werden freiwillig neu anfangen. und wenn sie nicht wollen, werden sie müssen.
its the business stupid, governor - kein wunschkonzert (dann wär nie wer pleite).
ajo: der dollar bröckelt massivst, im herbst spätestens. jetzt kommens selber drauf die amis.
dabei könntens wir relativ einfach schaffen, alle miteinander, selbst mit griecherln - mit merkel, ohne nazikommis.
Heute gibt es offensichtlich eine abgestimmte Aktion in allen Printmedien des Landes (Standard, Kurier, OE,..) in der uns nochmal Horrorszenarien fuer einen Euroraum-Zerfall vorgestellt werden. Die Medien in Europa sind gleichgeschaltet und willige Propagandisten der Eliten, deren internationalistisches Projekt in der entscheidenden Phase ist. "Jetzt
brauchen wir eine Fiskalunion/Bankenunion/Eurobonds/ESM). Immer andere Konstrukte, um Mitteleuropaeer fuer die Schulden des Suedens zahlen zu lassen und den Bankiers ihr Risiko abzunehmen. Endziel ist ein undemokratisches globales Konstrukt, beherrtscht von einer internationalen Bankerkaste, wie tv in Rockrfellers Memoires beschrieben.
wie auch immer gearteten Fiskalunion eingefürhrt werden, denn momentan erfüllt versteckt und klammheimlich die EZB diese gigantische Aufgabe und das ohne ohne dass für die Kreditnehmer auch nur irgendwie geartete Auflagen und Verpflichtungen entstehen. Eurobonds sind deshalb hier unbedingt notwendig, damit unter Aufsicht eines europäischen Superfinanzministers, neue Kredite mur mit verbindlichen Auflagen verbunden werden können. Wiedereinmal wird hier die Wahrheit völlig auf den Kopf gestellt, und das Gegenteil behauptet von dem was Sache ist um billigste Propaganda zu verbreiten!
Wann haben die Bürger dieses erbärmliche Spiel endlich satt?!
Etwas unverbindlicheres gibt es wohl kaum! Auf Dauer werden das wohl auch die Deutschen einsehen müssen, dass man den gigantischen permanenten Finanzbedarf der Schuldnerländer nicht das das unverbindliche Drucken von Geld decken kann, ohne den für sie heiligen Wert der Währung zu gefährden. Dann werden sie wieder einmal den Schwanz einziehen, und das unvermeidliche tun und Eurobonds zustimmen. Wie immer haben sie dann alles zu wenig und viel zu spät gemacht! Erbärmliche Performance!
auch die letzten Realitätsverweigerer werden das einsehen müssen. Leider sind aber nichteinmal Eurobonds eine nachhaltige Lösung des Problems, denn trotz dieser Bonds würden die Schuldengebirge weiterhin extrrem schnell anwachsen, sodaß bald einmal nichteinmal mehr den Deutschen zugetraut wird diese Schulden jemals zu stemmen, und dann gute Nacht! Wirklich helfen würde nur die Aufspaltung des Euros in verschiedene Währungen, aber um das Einzusehen werden die Deutschen noch viel länger brauchen als für die Notwendigkeit der Eurobonds beim beibehalten des Euros. All diese Masßnahmen würden ihnen die Droge Export entziehen und ihre Wirtschaft auch noch zum zusammenbrechen bringen.
pfoah, die täglichen, verzweifeloten apelle und durchhalteparolen sind nur mehr ätzend.
das letzte rundumschlagen vorm untergang.
die lobbyabhängige verallgemeinerung der länder und wirtschaften ist gescheitert.
es ist nur konkursverschleppung....jeder tag, jede zahlung reißt nur mehr gesunde wirtschaften mit.
ein gemeinsamer haushalt eines multimilliardärs und eines clochard funkt nicht
die gemeinsame währung von GR, p, irl, ita, zyp, spa einerseits und
be ne lux, fr, DE at
hat positiv bewiesen, dass das nicht geht.
wer es selbst jetzt noch nicht behirnt hat, ist für enstcheidungsträgerposten nicht geeignet und lügt sich nur selber in die tasche.
Ich würde eher sagen: Der €, wie er sich zeigt, entwickelt hat und wohin er führen wird, ist der totale Rückschritt.
Ohne € müssten wir Steuerzahler nicht griechische, portugiesische, spanische, italienische, französische und deutsche Banken retten.
Der € ist eine Totgenburt, der die Europäer in die totale Armut führen wird. Der € ist der Rückschritt in die 30ger Jahre, hoffentlich nicht mit dem selben Ende, nämlich einem WK...
Der Euro ist Teil des ganzen Schlamassls. Die Griechen, Spanier etc. haetten NIE so viel Geld zu so 'guenstigen' Zinssaetzen bekommen wenn sie nicht dem Euro beigetreten waeren. Der Euro ist VOLL schuld an der jetzigen Situation.
Kriege (oder Revolutionen) haben solche situationen radikal (und schmerzvoll) gelöst...
Heute sind kriege zwischen den meisten staaten undenkbar, aber niemand weiß, wie sie richtig schreiben, wie man stattdessen den berühmten "Schnitt" machen kann, nämlich den Geldhaltern ihre Guthaben zu entwerten, die einzige Lösung aus der Spirale rauszukommen..
Natürlich werden sie verhältnismäßig weniger. Wenn sich Preise und Löhne verdoppeln, ändert das am Kredit nichts. Der ist dann leichter zurückzuzahlen. Deshalb setzen ja manche Staaten auf Inflation, weil das die Schuldenrückzahlung erleichtert.
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