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Mobbing ist in Österreich im Vormarsch.
Wien - Mobbing kann jeden treffen. Neben dem menschlichen Leid entstehen auch für Unternehmen erhebliche Schäden. Mehr Krankenstandstage und weniger Produktivität sind die Folgen. Zudem gibt es noch eine strafrechtliche Komponente, denn der Oberste Gerichtshof hat entschieden, dass durch Mobbing hervorgerufene gesundheitliche Beeinträchtigungen als Körperverletzung zu werten sind. Am Montag informierte die Arbeiterkammer über "Mobbing am Arbeitsplatz". In einer Aussendung werden Maßnahmen gefordert.
Die unmittelbarsten psychischen Folgen von Mobbing sind Stress, Depression und Angstzustände. Die Ergebnisse der Arbeitskräfteerhebung der Statistik Austria (2009) zeigen, dass 44 Prozent der Betroffenen erst einen Monat später oder noch später an den Arbeitsplatz zurückkehren, so die Arbeiterkammer. Rund drei Prozent kehren überhaupt nicht mehr in ihren Job zurück. Rund 23 Prozent bleiben ihrem Arbeitsplatz mindestens zwei bis vier Wochen fern, fast 20 Prozent tun dies vier bis 13 Tage. Lediglich rund 11 Prozent bleiben maximal bis zu drei Tage von der Arbeit fern.
"Psychiatrische Erkrankungen"
Laut Fehlzeitenreport 2011 wurden 2010 österreichweit fast 2,6 Millionen Krankenstandstage durch die Krankengruppe "psychiatrische Erkrankungen" verursacht. Das entspricht rund sieben Prozent aller durch Krankheit entfallener Arbeitstage. Die durchschnittliche Krankenstandsdauer beträgt knapp elf Tage, bei psychischen Krankheiten mit fast 36 Tagen mehr als deutlich darüber.
Die Zahl der Mobbing-Betroffen ist im Steigen. Nach den neuesten Ergebnissen des Working Condition Survey (EWCS) von 2010 liegt die Mobbingrate in Österreich (7,2 Prozent) drastisch über jener der EU-27 (4,1 Prozent). Die Tendenz ist in Österreich steigend.
Forderungskatalog
Zwar haben Arbeitgeber die Verpflichtung, Mobbing im Betrieb abzustellen, die AK möchte aber noch mehr Prävention. Das soll in ein Gesetz gegossen werden. Sensibilisierungsmaßnahmen sollten in Unternehmen zur Pflicht werden, genauso wie eine Person, die als zentraler Ansprechpartner fungiert. Eine weitere Forderung ist eine fixe Betriebsvereinbarung für Mobbingpräventionsmaßnahmen und Regelungen zur Konfliktbearbeitung. (red, derStandard.at, 26.6.2012)
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Sonst hat er dann, wenns drauf ankommt, nicht die Mittel in der Hand, und unterliegt in der politisch gewollten Konkurrenzgesellschaft primitiven Instinkten und Beissreflexen.
Er ist dann eher ein Zweibeiner ohne Federn, ein Hackordnungs-Hendl, aber eigentlich kein Mensch.
Wie kann man sich denn wehren? entweder man geht zum Vorgesetzten, der sich meist nicht interessiert, oder zur AK, weshalb man dann der Buhmann in der Firma ist.
Die betreffenden Leute ansprechen ist eigentlich immer sinnlos.
Aug um Aug mag Manchem sinnvoll erscheinen, das kann doch aber auch nicht die Lösung sein ...
nur bestätigen.
Egal ob Betriebsrat oder AK, alle reden nur groß, haben letztendlich SCH***, dass es ihnen schadet. Der Chef stellt sich 100% auf die Seite jener Person, die ihm/ihr halt sympathischer ist.
Alle wissen es, alle sehen zu, keiner sagt was, keiner macht was .... der/die Betroffende steht alleine da, trotz Beteuerungen von AK & Co.
Gescheiter, geschickter, besser etc. Ist als die eines anderen. Das wird von Obrigkeit oft gnadenlos ausgespielt. So ist derjenige, über dem man dann steht, weil er irgendetwas eben nicht so grandios macht, wie man selbst, oft das einzige Mittel, um die eigene Grandiosität, den eigenen Selbstwert vor dem Zusammenbruch - sprich der Erkenntnis, halt auch nur ein kleines Würschtl im Universum zu sein - zu retten. Ist dieses Verhalten Methode eines Menschen, so braucht er jemanden, den er schlecht machen kann. Finden sich zwei oder drei derartige Personen (und es ist die Natur der Unreflektierten), ergibt sich eine Gruppendynamik. Und jeder, der ihnen das "Spielzeug" wegnimmt, wird als bedrohlich wahrgenommen, und muss vernichtet werden.
da ich mich weigerte, einen bestimmten Mitarbeiter aufgrund seines üblen Körpergeruchs in mein Büro zu lassen oder auf Dienstreisen in meinem PKW mitzunehmen. Der Mitarbeiter war uneinsichtig und felsenfest davon überzeugt, dass das nur eine Ausrede von mir ist und seine türkische(?) Herkunft und seine Religion der Grund für meine Abneigung war.
Es war wirklich schwer, den Betriebsrat und meinen Vorgesetzten von der Wahrheit zu überzeugen!
Ich habe das Problem dann elegant gelöst, indem ich ein Mediationsgespräch in einem kleinen Kammerl ohne Fenster und Belüftung stattfinden ließ...
aber es gibt schon massivers Mobbing war selbst mal in solch einer Situation - und die Chefin hat brav mitgewirkt und wollte mich dann kündigen. Da habe ich dann ordentlich abgecasht und im Hintergrund mal ordentlich sichtbar werden lassen was dort ablöuft
Das stimmt wohl leider.
Wobei es auch wirklich sinnlos ist, in einer solchen Firma zu verweilen, existenznot hin oder her. Das Ende eines solchen Prozesses kann die totale psychische Vernichtung bis hin zum Suizid sein. Und den Wert, wahrlich, kann kein Arbeitsplatz haben.
Wichtig aber für jedes Mobbingopfer ist, sich die Möglichkeit des zurück Schlagens zu geben um sich rehabilitieren zu können.
Ich hab in einer Firma mobbing erlebt. Die AK wollte mir nicht helfen da eine Anwaltsfamilie hinter meinem Arbeitgeber steht. Obgleich das zehn Jahre her ist: Kommt mir einer der Leute entgegen, rattert in meinem Hirn, wie ich mich adäquat rächen kann.
Diese Wunde heilt nicht solange ich nicht Rache geübt habe. Und meine Stunde kommt!
die sich als einzelne nicht wirklich wehren können.
aber auch die vorgesetzten sind meistens opfer des gewalt-und erpressungs-systems von 1% der weltbevölkerung, die 99% ausbeuten und letztlich in den krieg hetzen, wofür der aggressions-stau die ideale voraussetzung ist.
die erpressung zur kollaboration mit der FI (finanzindustrie) an arbeitsplätzen und durch sozialämter muss beendet werden. verweigerung von zwangsarbeit, verwandlung der sklavengesellschaft in eine solidaritätsgesellschaft, die der selbstverwirklichung jedes einzelnen dient.
BEDINGUNGSLOSES GRUNDEINKOMMEN für alle.
entschädigung für den sozialraub sowie der menschlichen würde, rückerstattung desselben auch in materieller form.
das ist die entmachtung der FI.
Das stimmt.
Auch der Spruch: Der Fisch fängt am Kopf zu stinken an.
Mobbing ist nur in einem dafür angelegten Biotop möglich, unter feiner Pflege und Vorbereitung durch den Arbeitgeber. Mitunter wird das ja auch als gesundes Konkurrenzverhalten verniedlicht, in der de Motivation zu Leistung quasi "von selbst" durch die Foirmenprimitivlinge hochgepeitscht wird.
Als Mobbingopfer hat man nur zwei Möglichkeiten: Zu gehen, und zwar ehestmöglich, bevor größerer Schaden entstanden ist - oder - zu kämpfen - und da heisst es: Schlag mit doppeltem Maße zurück. Der Mobber muss wissen, dass seine Vernichtung droht, wenn er nochmal aufmuckt. Alles andere ist ein zähler, langwieriger, fressender sozialer Krebs der das Opfer verschlingt.
.. nehmen sie abstand davon jemandem vorsätzlich schaden zuzufügen!
.. jede gruppe, die über einen längeren zeitraum daran gewöhnt ist sich an einer person abzureagieren, wird einen neuen "sündenbock" brauchen um funktionieren zu können .. das geht nie gut, weil sich die stimmung auch nach dem weggang des vermeintlich schuldigen nicht bessern wird.
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