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vergrößern 800x501Muss der Blaumeisen-Nachwuchs länger auf Futter warten, so könnte das Männchen grad der fehlenden UV-Pracht des Weibchens nachtrauern.
Wien - Sind die Weibchen scheinbar ungepflegt, kümmern sich Blaumeisen-Männchen weniger um den gemeinsamen Nachwuchs, fand ein Forscherteam um Katharina Mahr und Herbert Hoi vom Konrad Lorenz Institut für Vergleichende Verhaltensforschung in Wien heraus. Unterstützt wurden sie dabei von den Schülern des Sacre Coeur-Gymnasiums in Pressbaum (NÖ), die im Rahmen eines "Sparkling-Science"-Projekts mit den Wissenschaftern zusammenarbeiten. Die Studie erscheint in der Fachzeitschrift "Frontiers in Zoology".
Das Gefieder der Blaumeisen schillert nicht nur blau, sondern auch im UV-Bereich. Die ultraviolette Pracht erstrahlt aber nur, wenn sich die Vögel fleißig putzen. "Sind sie schlecht drauf, dann ist das wie bei Menschen, die sich gehen lassen und nicht die Haare waschen", so Hoi im Gespräch. Die UV-Farben zeigen somit den Gesundheitszustand der Vögel an und wie fit sie sind.
Auswirkungen von "Ungepflegtheit"
Die Forscher haben das Gefieder der Weibchen mit einem UV-Filter, ähnlich wie bei einer Sonnencreme, eingeschmiert und sie somit für die Männchen ungepflegt und unattraktiv erscheinen lassen. Prompt vernachlässigten diese den gemeinsamen Nachwuchs und unternahmen weniger Ausflüge, um ihn satt zu bekommen.
Die Schüler des Sacre Coeur Gymnasiums beobachteten dafür, wie oft die Männchen mit Futter zum Nest kamen. Außerdem halfen sie den Wissenschaftern beim Farbmessen der Vögel. "Damit man die Zeit, die die Meisen gestört werden, möglichst kurz hält, haben sie die Vögel geholt, gemeinsam mit den Wissenschaftern die Intensität der Farbe gemessen, und dann so schnell wie möglich wieder zurückgebracht", so Hoi. Die Schüler hatten schon für andere Projekte mit dem Wissenschafter zusammengearbeitet. (APA, 25.6.2012)
Abstract
Frontiers in Zoology: Female attractiveness affects paternal investment: experimental evidence for male differential allocation in blue tits
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Nein, aber das ist halt auch so eine Programmierung aus der Ur- und Frühzeit, damals war der mit dem meisten Gold um den Hals idR auch der stärkste und mächtigste. Heut ist das zwar nimmer so, aber ein Maßanzug und ein dickes Auto ziehen halt magisch an.
bei den menschen ist das nicht immer so, hier reicht es oft, geld zu haben (auch ohne dafür hart zu arbeiten). bei den meisen gibt's kein geld (das man ev. bei bedarf vom konto abheben könnte), da muss tatsächlich laufend gearbeitet werden, um was anbieten zu können.
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