China kritisiert Vergabe von Friedenspreis an Liao

25. Juni 2012, 15:52

Peking wirft Dissident "Fabrizieren" von Geschichten vor

Peking - China hat die Auszeichnung des chinesischen Schriftstellers Liao Yiwu mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels scharf kritisiert. Liao sei wegen "illegaler Aktivitäten" verurteilt worden und "fabriziert Geschichten, um Sympathie und Unterstützung zu bekommen", sagte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Hong Lei, am Montag vor Journalisten in Peking. Er hoffe, dass die "relevanten Institutionen und Personen" in Deutschland die Entwicklungen in China in "objektivem und fairem Licht" betrachten, fügte der Sprecher hinzu.

Die Entscheidung, Liao den bedeutendsten Kulturpreis Deutschlands zu verleihen, war am Donnerstag bekannt gegeben worden. Der neue Preisträger lege "als unbeirrbarer Chronist und Beobachter Zeugnis ab für die Verstoßenen des modernen China", hieß es in der Begründung des Stiftungsrats. Liao soll den mit 25.000 Euro dotierten Preis am 14. Oktober in der Frankfurter Paulskirche entgegennehmen.

Der 53-jährige Liao, der seit 2011 in Deutschland lebt, wurde in seinem Heimatland wegen seiner Kritik an der chinesischen Regierung mehrfach verhaftet. Seine Bücher befassen sich kritisch mit der Lage der unteren Schichten der chinesischen Gesellschaft und wurden in mehrere Sprachen übersetzt. In China sind seine Werke verboten. (APA, 25.6.2012)

Naja, kritisieren duerfen sie ja ..

wir kritisieren die Chinesen ja auch. In USA wuerde man das freedom of speech nennen.

Ansonsten kratzt die Kritik der chinesischen Regierung an der Preisvergabe eh keinen wirklich ;-)

übliches Gebahren....

des chinesischen Propagandaapparates. Diese Kritik war zu erwarten. Nach der Vergabe des Friedensnobelpreises an Liu Xiaobo, liessen die Chinesen kein gutes Haar am Nobelpreiskomitee.
Also - was soll´s. Lassen wir den roten Drachen ruhig Feuer spucken.

Deutschland sollte es aufs absolute schärfste zurückweisen, dass sich ein anderes Land in seine innerpolitischen Aktivitäten einmischt.

Aber China darf gerne schXXXXen gehen!!

China tut, was sie tun muss

Sonst wird China angenommen, dass sie mit dieser Friedenspreisentscheidung eingestimmt waere, obschon wenige Leute in China wissen, wer Liao Yiwu ist.

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