Canyoning-Gruppe aus Schlucht bei Bad Ischl gerettet

25. Juni 2012, 12:05
  • Canyoning ist kein ungefährlicher Sport, der Ischler Grabenbach forderte schon einmal Todesopfer: Ein Bergretter bei der Bergung einer Leiche im Jahr 2004. Diesmal ging eine Tour noch glimpflich aus.
    foto: bernhard schmid / brd bad ischl

    Canyoning ist kein ungefährlicher Sport, der Ischler Grabenbach forderte schon einmal Todesopfer: Ein Bergretter bei der Bergung einer Leiche im Jahr 2004. Diesmal ging eine Tour noch glimpflich aus.

Sportler waren in Gewitter geraten - Drei Männer saßen stundenlang auf Felsplateau fest

Linz - Drei Freizeitsportler sind in der Nacht auf Montag unverletzt aus einer Schlucht bei Bad Ischl (Bezirk Gmunden) gerettet worden. Die Männer waren bei einer Canyoning-Tour von einem Gewitter überrascht worden und saßen fest. Sie mussten stundenlang auf einem Felsplateau ausharren, bis Hilfe in Form der Bergrettung kam. Die nächtliche Aktion gestaltete sich aufgrund des Geländes äußerst schwierig, teilte die Pressestelle der Polizei Oberösterreich mit.

Die zwei Welser im Alter von 35 und 55 Jahren sowie ein 41-Jähriger aus Lambach stiegen gegen 13.00 Uhr in die bekannte Canyoningstrecke "Jabron" im Grabenbach bei Bad Ischl ein. Sie waren gut ausgerüstet und verfügen über jahrelange Erfahrung.

Ausweglos auf Felsvorsprung

Als sich ein Gewitter näherte, beschlossen sie, ihre Tour abzubrechen. Die Freizeitsportler kletterten einen steilen Hang hinauf und errichteten auf einem Podest ein Lager. Dort saßen die Männer allerdings fest. Denn von der weiter oben liegenden Forststraße trennten sie unüberwindliche Felswände, der Grabenbach unter ihnen schwoll durch die Niederschläge massiv an.

Da es in dem Bereich keine Handyverbindung gibt, konnte das Trio nur abwarten. Die Lebensgefährtin des 35-Jährigen verständigte am Abend die Polizei, als ihr Freund nicht wie verabredet zurückkehrte. Eine Streife entdeckte den Wagen der Männer beim Ausgangspunkt der Tour. Daraufhin wurde eine Suchaktion gestartet. Gegen 23.00 Uhr ortete ein Hubschrauber die Vermissten, die mit Lichtzeichen auf sich aufmerksam machten, in der Schlucht. Bergretter seilten sich an einem 130 Meter langen Tau ab und bargen die Männer. Gegen 2.15 Uhr war die Aktion erfolgreich abgeschlossen. (APA, 25.6.2012)

Hubschrauber, Bergrettung..

und warum das alles? Nur weil sich ein paar Männer unnötig und selbstverschuldet in Gefahr gebracht haben. Aber das ist ja der ach so gesunde Sport, der muß ja extrem sein, Laufen, Rudern, Schwimmen wäre ja langweilig.

.. sich selbstverschuldet AUSSER Gefahr gebracht haben

die haben rechtzeitig richtig gehandelt - wärens erst bei licht geborgen worden, wär auch nichts passiert

Na endlich!

Auf den Franz ist halt Verlass ;-) Hab mich schon gewundert, dass es so lange dauert, bis wieder einer so ein schwachsinniges, selbstgerechtes "selbstverschuldet in Gefahr, usw.."-Posting absetzt. Beim Schwimmen (und wahrscheinlich auch beim Laufen) sterben jährlich sicher viel mehr Menschen als beim Canyoning.

Es kann immer bloed hergehen...

Auch beim Laufen im Wald kann man stuerzen und ist ohne Mobilfunk ziemlich aufgeschmissen.

Rudern & Schwimmen ist bei einem aufziehenden Gewitter ebenfalls nicht empfehlenswert (ausser in unmittelbarer Naehe des Ufers).

Ihnen empfehle ich Liegestuetze in der Wohnung / im Haus. Aber selbst hier besteht die Wahrscheinlichkeit aufgrund eines Aussetzers mit der Nase auf den Boden zu knallen. Also vorsicht!

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