Schlecker Österreich hängt weiter in der Luft

Ob der Industrielle Josef Taus mit seiner Investorengruppe Management Trust Holding der ersehnte Schlecker-Retter sein wird, ist mehr als fraglich

Wien - Ob der Industrielle und ehemalige ÖVP-Parteiobmann Josef Taus mit seiner Investorengruppe Management Trust Holding (MTH) der ersehnte Schlecker-Retter sein wird, ist mehr als fraglich. Sowohl für Schlecker Österreich als auch für die insolvente Schlecker-Tochter IhrPlatz (rund 4.000 Beschäftigte) in Deutschland bestätigte er zwar Gespräche, die aber noch "ganz am Anfang" stünden. Woher sein Interesse nach IhrPlatz komme? "Eine Bank, die wir gut kennen, ist an uns herangetreten und hat uns gefragt", sagte Taus am Montagvormittag zur APA. "Wir schauen uns generell ziemlich viele Firmen an."

Mehr als anschauen ist es bis jetzt offenbar auch noch nicht gewesen. Bisher sei noch nicht einmal eine Absichtserklärung (Letter of Intent) unterzeichnet worden. Was er mit IhrPlatz oder Schlecker Österreich vorhat, verriet Taus nicht. "Wie gesagt, wir stehen noch am Anfang", meinte er. Ein paar Wochen gebe er sich aber schon noch Zeit. Fraglich ist allerdings, wie lange Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz noch wartet. Der möchte die Käufer-Suche in Österreich so schnell wie möglich abschließen. In Deutschland sucht unterdessen IhrPlatz-Insolvenzverwalter Werner Schneider nach dem abgeblasenen Kauf durch den Investor Dubag nun fieberhaft nach neuen Interessenten für die verbliebenen etwa 490 Filialen.(APA, 25.6.2012)

Share if you care
2 Postings
Das übliche Ende :-(

»Die Filialen Österreich sind nicht betroffen« ....

.. schade dass Rossmann nicht in Österreich einsteigen möchte..

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.