Masterplan mit bitteren Pillen für Deutschland

Eine Bankenunion und direkte Finanzhilfen der Rettungsfonds sind angedacht, zu Griechenland soll es keine Beschlüsse geben

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
Share if you care
Posting 1 bis 25 von 231
1 2 3 4 5 6
"Gemeinsame Tilgung von Altschulden"

Und was ist aus der "no-bailout" Klausel geworden? Haben Merkel und Schäuble hinter den Kulissen bereits nachgegeben?

Warum gibt es keine Privatsektorbeteiligung wie in Griechenland auch?

irgendwie wird in der ganzen diskussion verdrängt,

dass die eu immer eine transferunion war.
gr, esp und portugal sind seit jahren (z.t. seit dem beitritt) nettoempfänger.
warum jetzt alles besser werden soll, wenn man noch mehr geld schickt, erschließt sich mir einfach nicht...!?
de macht zurzeit noch gute miene zum bösen spiel, aber auch dort kann man sich auf dauer nicht dem willen der bevölkerung widersetzen.
eine politische union ist nur aus der poition der stärke machbar, augenblicklich wäre es eine flucht nach vorn, aber ohne plan und idee wie sie im alltag aussehen wird.
die vereinigten staaten von europa sind ein eheres ziel, aber bevor man mittels fiskalunion die nationalen parlamente zu statisten degradiert, könnte man mal damit beginnen eine einheitliche amtssprache einzuführen

Wenn dieser Wahnsinn durchgeht,

werden die Bürger in den vier Zahlerstaaten zur Waffe greifen.

zählen lernen.
dann kannst dich abknallen lassen aus notwehr.

In Oesterreich nicht ...

Die Oesterreicher werden jahrein, jahraus abgezockt. Hoechste Steuerbelastung in der OECD, Parteienfinanzierung, Skandale ohne Ende in so gut wie allen Lagern...

Wer sich bisher nicht wehrte hat sein Immunsystem schon lange begraben.

Irland, Portugal und GR sind unterm Rettungsschirm, Spanien hat um Hilfe angesucht ist auch bal darunter. Zypern wurde auch runtergestuft. Bald folgen Italien und wohl auch Frankreich wird sich bald zu den Bittstellern gesellen.
Und die Zahlmeister? DE,FI(5 Millonen Einwohner!) und NL?
Und die das Geld von diesen 3 Staaten wollen, wollen nicht mal akzeptieren das deren nationalen Haushalte kontrolliert werden dürfen?

Also wie unverfroren darf man den sein, kurzum DE, FI und NL die ihre Haushalte in Ordnung gehalten haben dürfen zahlen und nicht einmal Bedingungen stellen, verkehrte Welt.

Da werden NL und FI und wohl bald auch DE nicht mehr lange mitmachen, das ist reine Erpressung der Südländer und FR

zypern jetzt auch, eben kam die meldung über n-tv

ganz so einfach ist das nicht... dass die grande Nation FRA unter den Rettungsschirm muss ist eher unwahrscheinliche eine Prophezeiung eines höchst verunsicherten Marktes oder hat die Mizzi Fekter wieder Unsinn verzapft?! Es ist auch nicht so, dass DE bloß Zahlmeister wäre. DE ist gleichzeitig ein großer Profiteur der aktuellen Krise und bekommt von den Finanzmärkten derzeit nahezu geschenkte Kredite ohne Zinsen! Der Spiegel enthüllte einen internen Bericht an die dt. Regierung der besagt, dass DE mehr tun muss um den EURO zu erhalten! Nicht um GR, SPA oder POR zu helfen, sondern weil ein Scheitern der Währungsunion die dt. Wirtschaft um mind. 10% schrumpfen lassen würde, inkl. Rekordarbeitslosigkeit... soviel zum selbstlosen Zahlmeister.

Der Spiegel-Artikel ist lustig. Klingt wie ein schlechter Horror-Roman, mit ziemlich wenig Zahlen untermauert.

Soll die Deutschen wohl darauf einstimmen, dass die geplanten Verfassungsänderungen leider, leider ohne Volksabstimmung durchgebracht werden müssen (schnell! alternativenlos!).

Und wenn doch eine Abstimmung kommt: Ohne Euro bricht alles zusammen, sogar das Gras hört auf zu wachsen, und der Himmel stürzt auf uns nieder. Also stimmts "verantwortungsbewusst" ab!

DE ist ungewollter Profiteur der Krise, natürlich da es einer der wenigen Staaten ist die als sicher gelten, da es einen soliden Haushalt und eine starke Wirtschaft hat. Aber DE hat diese Krise nicht verursacht, sondern die Staaten die nicht haushalten wollten/konnten.
Schon beim Beitritt hätte zB IT und GR schon klar sein sollen das diese ihre Haushalte in Ordnung bringen hätten sollen und der Euro wäre dazu die pferekte Möglichkeit gewesen, stattdessen haben die 10 J nur mehr Schulden gemacht und jetzt haben wir den Salat.

Die neg. Effekte überwiegen bei weitem diesen "postivien" Effekt, denn DE muss letztendlich bei weitem bezahlen als es durch die Krise profitiert.

Es gibt in D keine Vergemeischaftung der Schulden

ich weiß..viele Saaten in der Eurozone würden sich das wünschen. Leider wird das Bundesverfassunggericht dem nicht zustimmen, nur unter auflagen dass das die Verfassung geändert werden muss um mehr befugnisse an Brüssel abzugeben. Dadurch wird es zu einer Volksabstimmung über eine neue Verfassung geben und ich kann ich heute schon versprechen, dass 85 % gegen mehr Brüssel sein werden.

Einziges Problem bei der Denkweise: Die Schulden sind sowieso schon vergemeinschaftet. Wenn diese Länder kippen, können und nicht mehr ihren Verpflichtungen nachkommen *können*,

können sich die deutschen Banken und Versicheurngen ihre Forderungen in die Haare schmieren. Da gibts dann zwei Möglichkeiten: Entweder Deutschland sagt "Sorry, liebe Sparer - ein Teil eures Ersparten ist weg", oder Deutschland springt ein, indem es sich selbst verschuldet und damit die Ersparnisse stützt.

Bei den ganzen Hilfsmilliarden ist es nie um Hilfe für die Länder gegangen, sondern immer um Hilfe für die Finanzindustrie und die eigenen Sparer. Es ist ziemlich naiv anzunehmen, man könne die alle pleite gehen lassen, ohne dass es negative Folgen fürs eigene Budget hat.

ja, die beiden größten Bankhäuser Deutsche Bank und die ohnehin bereits aus der letzten Bankenkrise zwangsverstaatlichte Commerzbank halten noch erhebliche Anteile an Griechenland. Mit den aus Deutschland vergebenen Immobilienkrediten an Spanien ist es nicht viel anders. Das lässt sich direkt am ins trudeln gekommenen Börsenkurs der beiden Bankinstitute ablesen. Also warum nicht die Schulden gleich offiziell vergemeinschaften oder eine bad Bank schaffen?! Vielleicht fürchtet sich Deutschland nur vor höheren Zinsen für eigenen Kredite, wenn sie gemeinsame EURO Bonds einführen, denn für die eigenen Banken bürgt Deutschland ohnehin.

Ja hoffentlich. Bei uns herrscht ja bei den Verfassungsrechtlern die volle Hose vor.

Kein Wunder, haben doch die beiden Parteien SPÖ und ÖVP dazu beigetragen den Verfassungsgerichtshof zu verpolitisieren. Auch jene Professoren des öff.Rechts, die sonst immer im ORF die dicke Lippe führen, tragen zu einer Diskussion - wie in Deutschland - absolut nichts bei. Da kann die Demokratie untergehen, es "kummt eh der Komet".
Und die sog. Zivilgesellschaft gibts in Ö sowieso nicht. Daher die "Reichhaltigkeit" der politischen Diskussion zu dem Grundsatzthema Bundesstaat Europa, JA ODER NEIN. Wobei diese Frage an sich schon unscharf gestellt ist, weil es ja nur um die Eurozone geht. Andere wie Großbritannien, Tschechien oder Polen werden sich hüten Souveränitätsrechte aufzugeben. Der gemeinsame Bundesstaat Europa ist daher irreal.

Österreichische Politik ist blind und taub gegüber allen Eurorisiken!

Es ist gravierend und zum Heueln, wie die österreichischen Finanzpolitiker die Lage um den Euro sowie dessen uneingeschränkte "Rettung" propagieren und vollziehen.

Sie sind total erblindet, sie merken immer noch nicht, dass sie mit der Rettung (EFSF+ESM) die Grundrechte immer mehr aufweichen und einer Finanzdynastie und gleichzeitig dieser Geldmafia weiterhin dienen.

Unglaubliche Fehler wurden mit diseser Währung gemacht, unglaublichere werden noch Folgen. Nur schon die Tatsache, dass sich Österreich so devot gegenüber Brüssel gibt und seine Steuergelder regelrecht diesen Eurofürsten zum verbrennen anbietet!

Der ESM wird dann noch einigen unseren Hofschranzen brutal aufzeigen, dass man sich regelrecht dem Euroteufel ausgeliefert hat!

Masterplan? Ja da wurde doch einer geboren, beim letzten Gipfel der gipfeligen 20 …

… angeblich hat man dort auch die ultimative Ursache der Krise entdeckt und war deshalb in der Lage einen Masterplan zu entwerfen.

http://qpress.de/2012/06/1... asterplan/ … und wie nicht anders zu erwarten, ein genialer Streich … blöd nur das unsere Politiker damit auch ernst machen … einen Benzinbrand mit Benzin löschen, also weiter nicht als nur immer frischen Geld zu drucken. Das Ende dieses Heißluftballons mag sich jeder selbst ausmalen … (°!°)

bittere Pillen für Deutschland...

irgendeiner muß halt immer der Tescheck sein. In diesem Fall war zum Zeitpunkt der Gründung der WWU bereits bekannt, wer dieser Tescheck sein wird.
Zur Erinnerung den Stand der derzeitigen Staatsdefizite der vier Großen im Verhältnis zum BIP:

Spanien: 71,55
Frankreich: 85,76
Deutschland: 95,13
Italien: 118,58

Nicht einzusehen, warum nicht zur Abwechslung einmal Spanien oder Frankreich den Zahlmeister spielen sollte...

Quelle: http://www.usdebtclock.org/world-deb... clock.html

stimmt nicht

Spanien nach der Bankenrettung bei ca 80 %
Deutschland bei 82 %, wie sie auf 91 % kommen ist mir ein rätsel.
Italien bei 120 %
Frankreich weiß ich nicht

sind nun die Spanien-Banken gerettet

oder nicht? Warum betteln die dann um 100 Milliarden und mehr? Darüber hinaus: kriminelles Handeln darf um Gottes Willen doch nicht auch noch belohnt werden. Zusperren müssen bekanntlich auch Privatunternehmer, wenn sie sich verspekuliert haben. Sehe auch nicht ein, warum ich für das Unvermögen von Bankern mit meinem ganzen Vermögen (ESM!) haften soll. Ist ja nicht mehr auszuhalten, die Fürsprache für ganz offensichtliche Gangster.

sehn Sie...

...genau deswegen stimmt das ewige Gejammere nicht: "Wir armen Deutschen muessen die Zeche der anderen zahlen." Vergemeinschaftung heisst naemlich alle buergen fuer alles. Die Deutschen bringen absolut den groessten Brocken (2,1 Billionen) ein. Zahlen muessen selbst bei Eurobonds jedes Land fuer sich selbst. Soweit es kann, klar, aber ohne Wuchrzinsen ist das langfristig auch moeglich. Die Italiener z.B. haben vor der Krise Schulden abgebaut, obwohl deren Wirtschaft kaum gewachsen ist.

Leider hat die EU aber eben keinen echten Finanzausgleich. Sie ist zwar eine Transferunion, da geweisse Wirtschaftsereiche gemeinschaftlich gefördert werden und Projekte mitfinanziert werden - aber das ist noch kein echter Finanzausgleich.

Aber ansonsten find ichs ziemlich lächerlich die Schulden auf die öffentliche Hand zu beschränken. Die privaten Schulden sind auch nicht gaz unwichtig. Wenn man die dazu zählt war Japan 2008 insgesamt (Privat + öffentliche Schulden) mit 459 % vom BIP verschuldet, Spanien mit 342 %, Deutschland mit 274 %. Die UK übrigens mit 469 %.

http://www.moneyhoneyblog.com/wp-conten... 0GDP-5.jpg

Ich finds einen Fehler die Schuldenbetrachtung immer auf den Staatshaushalt zu reduzieren.

So den Gipfel noch überstehen dann war's das mit dem Euro.

Ufff...die Südschiene kann dann wieder Luft holen und sich vom Austeritätsterror der Berliner Finanzbüttel erholen.

kann man nur hoffen ....

Jetzt habe ich es verstanden ...

... warum wir die EU brauchen. Mit der gemeinsamen Korruption der "Eliten" aus 27 Staaten hat die Bevölkerung keine Chance ...
a) die Strategien zu durchschauen
b) daran etwas zu ändern.

Divide et impera!
(Teile und herrsche!)

Deutschland hat es selbst in der Hand

Deutschland könnte ja selbst austreten, traut sich aber nicht.

http://www.start-trading.de/blog/2012... in-europa/

Die Deutschen haben sich mit ihrer bisherigen Politik, eh schon isoliert.

Posting 1 bis 25 von 231
1 2 3 4 5 6

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.