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Budapest - Israel hat den ungarischen Parlamentspräsidenten Laszlo Köver ausgeladen, weil dieser jüngst offen seine Sympathie für den rechtsextremen ungarischen Autor und Politiker aus der Nazi-Zeit, Jozsef Nyirö (1889-1953), bekundet hat. Das berichtete die staatliche ungarische Nachrichtenagentur MTI am Sonntagabend unter Berufung auf die israelische Zeitung "Jerusalem Post".
Demnach hat der israelische Parlamentspräsident Reuven Rivlin eine Einladung an seinen ungarischen Kollegen zurückgezogen. Köver hätte im Juli in Israel an einer Veranstaltung zum 100. Geburtstag des schwedischen Diplomaten Raoul Wallenberg teilnehmen sollen. Wallenberg hatte während der Nazi-Zeit zahlreiche ungarische Juden vor der Deportation in Vernichtungslager gerettet. Er gilt seit dem Jahr 1947 als verschollen.
Köver hatte Nyirö, der als Blut-und-Boden-Literat und bekennender Rassist bezeichnet wird, in Schutz genommen. Er ist sich auch keiner Schuld dafür bewusst, dass er an der versuchten Neubestattung des in Rumänien geborenen ungarischen Schriftstellers in Rumänien teilgenommen hatte. Nyirö war von 1941 bis Ende des Zweiten Weltkrieges Abgeordneter des ungarischen Parlaments. Das Holocaust-Museum in Washington veröffentlichte jüngst antisemitische Äußerungen aus seinen Parlamentsreden. Nach dem Krieg floh Nyirö nach Spanien, wo er verstarb. Unter Führung von Köver wurde die Umbettung der Nyirö-Urne von Spanien in seine Heimat Rumänien geplant, was jedoch durch die rumänischen Behörden verhindert wurde. Es gab dann eine Gedenkfeier für Nyirö in Anwesenheit von Laszlo Köver, was auch das rumänisch-ungarische Verhältnis erneut belastet.
Ausladungsbrief wird dementiert
Nun hat Kövers Kabinettschef Laszlo Veress erklärt, dass Köver keinen Brief von Rivlin erhalten habe. MTI zufolge bezeichnet Veress das Verhalten, dass der der israelische Parlamentspräsident seinem ungarischen Amtskollegen über die Medien eine Botschaft sende, als "eigenartig". Außerdem sei ein solcher Brief ohnedies "überholt", da Köver Tage zuvor auf diplomatischem Wege angekündigt habe, dass nicht er, sondern Staatschef Janos Ader nach Israel reisen werde.
Im privaten ungarischen Fernsehsender ATV erklärte der Sprecher der Knesset, Jotam Jakir, am Montag, der Brief an Köver sei am 20. Juni auf offiziellem Wege versandt worden. In dem Brief sei die Einladung an Köver wegen dessen Teilnahme an der Nyirö-Gedenkfeier zurückgenommen worden. Köver hätte erst danach erklärt, dass nicht er, sondern Staatschef Ader nach Israel reise. In dem Antwortbrief, der am 21. Juni in Israel eingetroffen sei, berief sich Köver auf "technische Gründe", die eine Reise verhindern würden, erklärte Jakim. In diesem Brief hätte Köver nicht auf jene Beanstandungen reagiert, mit denen Rivlin die Einladung zurücknahm. (APA, 25.6.2012)
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aufstellen. Der rassistische Antisemit Prohászka hat 1920 das erste Juden diskriminierende Numerus Clausus Gesetz als Mitglied des Parlaments formuliert und sich gegen die "Judendemokratie" und für die Begrenzung des Wahlrechts ausgesprochen.
Im April schlug Jobbik vor eine Statue des Prohászka in Budapest aufzustellen und Fidesz-KDNP immer brav die Jobbik-Vorschläge durchführend, hat zugestimmt, dass diese Statue ausgerechnet in dem Bezirk aufgestellt wird, der als einziger von Sozialisten verwaltet wird.
KDNP, die Schwesterpartei der ÖVP dementiert natürlich das, was Historiker dokumentiert haben, den rassistischen Antisemitismus des Prohászka.
Und wieder landen die Fidesz-Elefanten im Porzellangeschäft.
Sein lesenswertes Schreiben an Kövér findet sich hier: http://www.artsjournal.com/slippeddi... nazis.html
Oder JÓZSEF NYIRO über Göbbels: "Ich weiß es schon, wer du bist!... Der Führer des spirituellen Lebens von Deutschland, inmitten des Weltbrands...er ist nicht nur ein großer sondern auch ein guter Mensch ist, den man nicht nur lieben soll sondern den es sich lohnt zu lieben"
LÁSZLÓ KÖVÉR (FIDESZ, Präsident des ungarischen Parlaments) über Nyiro:
"Nyiro war kein Faschist und kein Antisemit"
Was kann man dazu noch sagen?
sie machen doch so viel propaganda dafür, es wäre höchste zeit orbanistan auch an eigener haut zu spüren und und "live" erleben:
das würde ihr leben vervollständigen, wäre eine ekstase... für sie vielleicht besser als sex!
Ich lebe schon längst teilweise in Ungarn (komme von dort) glaube ich kenne die Lage dort besser als Sie!
Unter Ferike Regierung war die Lage auch nicht besser. Bitte - bitte nicht so viel Standard lesen!
warum nur teilweise?
warum haben sie ihre heimat verlassen?
warum leben sie nicht von einem ungarischen monatslohn, wobei sie wissen: auch "von 47 000 HuF kann man in ungarn gemütlich leben" - sagte unlängst ein fidesz-abgeordneter...
nein, nein... sie kennen sich nicht besser aus, sie machen nur - total verblindet - propaganda für etwas, was sie an eigener haut gar nicht spüren... das macht sie und ihre einträge völlig unglaubwürdig.
Mir ist eine Lösung eingefallen wie die ungarische Regierung von Ihnen erwähnte
47000 HUF Sozialhilfe erhöhen könnte. Versuchen Sie die Multis und die Banken
zu überreden das sie endlich so bilanzieren dass sie von“ null Gewinn“ Steuer für den
Staat zahlen. Sie lassen die Mitarbeiter für Mindestlohn arbeiten, verdienen eine goldene Nase
aber Steuer zahlt kaum ein Multi. Falls Sie die Steuern eintreiben können werden die Bürger in Ungarn sicher mehr als 47 000 HUF erhalten. Bitte helfen Sie Orban!
Noch eine Frage: glauben Sie wirklich das DK; MSZP; „LMP“ (Liberósz) alles besser machen könnten?
Alle waren schon an der Macht, was ist passiert - das wissen wir schon alle. Es hätte sowieso nicht so weiter gehen können! Die EU braucht nur Märkte und billige Arbeitssklaven, dagegen können nur Fidesz und Jobbik eine bessere Alternative bieten.
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