"Im Zentrum" diskutiert Rio+20-Gipfel: Top oder Flop?

24. Juni 2012, 22:57

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Ein Abschlusstext, der bereits vorher feststand, einmal mehr keine verbindlichen Auflagen. Beim Klimagipfel von Rio diese Woche gab es viele "leere Worte", sagten Kritiker, Wohlwollende sprachen nur von "guten Ansätzen". Die ORF-Diskussionssendung "Im Zentrum" stellte Sonntagabend die Frage "Klimaschutz ade - Hinter uns die Sintflut?". Warum auch in Österreich nichts weitergeht, diskutierten bei Peter Pelinka im Studio

  • Umweltminister Nikolaus Berlakovich (ÖVP),
  • Eva Glawischnig, die Bundessprecherin der Grünen,
  • Karl Wagner, Mitglied des Club of Rome,
  • Johannes Gutmann, Chef der Firma Sonnentor, und
  • Enrico Falchetto, Chefredakteur von "Alles Auto".

Wie lebt man Nachhaltigkeit? Gutmann in alten Lederhosen und Waldviertlern. Glawischnig kritisierte, dass Österreich international am Klima-Pranger stehe. Berlakovich forderte den Klimagipfel-Neustart in Zeiten der Wirtschaftskrisen. Wie hat Ihnen die Diskussion gefallen? Posten Sie Ihre Kommentare im Forum! (red, derStandard.at, 24.6.2012)

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8 Postings
wenn

alle nur Plattitüden von sich geben
gibt es keine diskussion

minister: "blablabla umweltschutz ist wichtig"
glawischnig: "bin ich bei ihnen"

glawischnig: "blablabla umweltschutz muss mehr getant werden"
minister: bin ich bei ihnen

usw.

Eingangshalle

Einmal unabhängig von den Themen und der Diskussionskultur: Mich stört bei "Im Zentrum", dass die Diskussion am Gang stattfindet (viell. ist das ja eine ungewollte Symbolik?). Hat der ORF keine vernünftigen Studios?

Das war doch auch lediglich eine kurzfristige Notlösung, weil vorm Haashaus der Zorn des Volkes die leeren Sprechblasen übertönt hat.

Das frage ich mich auch jedes Mal. Und dann noch dieser graue Teppichboden in Kombi mit den beigen Sesseln und den blauen Aufstellern in Hintergrund; eine Zumutung für's Auge am Sonntagabend, schaut aus wie in einem Schwimmbad. Kalt und Ungemütlich. Ich finde das Studio-Design von Anne Will perfekt für solche Art von Sendungen. Aber der ORF ist (diesbezüglich) immer ein paar Jahre hinten.

hier kann sich der orf einmal ansehen...

...wie eine diskussionssendung aussehen sollte.
http://www.ardmediathek.de/podcast/p... Id=4025248
das publikum im studio ist für die fisch, die "experten" zwischendurch stören den fluss und politiker sollten generell nicht eingeladen werden, da sie ohnehin nur ihre auswendig gelernten stehsätze ans wahlvolk bringen wollen und somit jede argumentative auseinandersetzung unmöglich machen.
die sendung ist gescheitert, bitte ein neues format entwickeln, oder die sendezeit gleich den parteien für belangsendungen anbieten.

Für das Treffen düsen 50.000 Diplomaten, Wissenschaftler, Lobbyisten, NGOs und andere Vertreter der Öko-Mafia CO2-versprühend um die halbe Welt, darunter auch 120 Staats- und Regierungschefs

so rettet man die Welt ;)

Glawischnig

hat sich wohl bezüglich Rhetorik coachen lassen, jedenfalls kommt sie etwas besser rüber als noch vor einiger Zeit.

Nur das häufige Verweisen auf die armen Kinder in Afrika etc. bringt überhaupt nichts mehr, das kommt einfach nicht mehr an. Jeder weiß es, und jeder fühlt sich dabei ohnmächtig.

Den Beitrag von Klemens Riegler fand ich super: Positive, schöne Zukunftsvisionen von nachhaltigen Lebensstilen bilden, dann wird's sexy.

Berlakovich glänzte wiedermal mit der Verteidigung seiner miesen Performance, aber er glaubt das scheinbar selbst...

Karl Wagner vom Club of Rome hat die Sachen auf den Punkt gebracht, Gutmann von Sonnentor ist ein witziger, off-Mainstream-Pragmatiker ;)

Italien hat gewonnen!

Damit hier wenigstens irgendwas steht ; P

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