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Wer in fremden Sprachen kommuniziert, der weiß um die Tücken automatischer Übersetzungsprogramme aus dem Internet. Nur bei der hochangesehenen BBC hat sich das offenbar nicht herumgesprochen.
So lacht derzeit halb Israel über eine Folge der BBC-Serie Episodes, in der ein jüdisches Begräbnis in den USA vorkommt. Der Grabstein ist, wie üblich, zweisprachig gehalten. Bloß: Der hebräische Text ergibt nur rückwärts gelesen einen Sinn - dass Hebräisch von rechts nach links geschrieben wird, hatten die TV-Leute beim "Übersetzen" schlicht übersehen.
Das ist aber noch nicht alles. Wer sich die Mühe macht, den sträwkcür (ja!) geschriebenen Text zu übersetzen, dem erschließt sich, wie jetzt der Guardian ermittelte, dass der teure Dahingeschiedene "um viel Geld eingepökelt" worden sei. So nämlich hat das Internet-Programm die Worte dearly missed ("schmerzlich vermisst") ins Hebräische übertragen.
Fairerweise muss gesagt werden, dass gerade Hebräisch viele Wörter mit Mehrfachbedeutung hat. So werden etwa Früchte von Pflanzen, die weniger als drei Jahre alt sind, als "orla" bezeichnet - sie gelten als unkoscher. Auf Saftflaschen ist deshalb oft die aus dem Internet generierte Übersetzung zu finden, dass der Saft ohne Sorge getrunken werden könne, weil er unter Garantie "keine Vorhaut enthalte". Auch das eine Übersetzung, die Wort für Wort durchaus korrekt ist. (corti, DER STANDARD, 25.6.2012)
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Na, echt jetzt? Dann müssten juden doch keine erbsen, keine paradeiser, keine melonen, ja selbst kein brot essen dürfen.
Ich bin von religiös begründeten menüvorschriften ja einiges an irrwitz gewöhnt, aber diese regel kommt mir dann doch um einiges zu schrullig vor. Kann es sein, dass sich die zuständigen exegeten dafür später einige ausnahmeregeln haben einfallen lassen?
Diese orlah-vorhautbeschneidungsvuaschriftn betreffen nicht w.o.e. "pflanzen" allgemein sondern nur "bäume" im speziellen. Da fallen dann natürlich die paradeiser und melonen nimmer rein, aber grenzwertiges obst wie papayas und maracujas gibt den herrn schriftgelehrten immer noch genug gelegenheit ihre interpretationsgelüste ausleben zu können.
ja manchmal geht der gruss aus der küche an gewagte delikatessen heran. nichts desto trotz ist es ein toller kochblog und als kenner sieht man sofort, dass der verfasser das mit freude macht.
-für mich eine der besten rubriken im standard (sonst wären da imo noch apo, die harrer und johnson)
Es ist lediglich ein Link auf die BBC-Homepage. Aber der Inhalt von cortis Artikel ist ident mit dem von jewishhumorcentral.com - Lesen Sie cortis Artikel und danach den jhc-Artikel, dann werden Sie sehen, dass er als Quelle wohl eher zweites benutzt hat. Da wäre meiner Ansicht nach korrekter, diese Seite als Quelle anzugeben. Oder?
Schenkelklopfer & garantiert der Reißer bei jeder lustigen Heurigenrunde... *brrrr*
Ich probiers auch einmal, vielleich haben Sie den Witz nur schlecht erzählt. Möglicherweise bekomme ich GRÜN dafür (ich bin ein hervorragender Witzerzähler)
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