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Lob gibt es nur für Staatssekretär Sebastian Kurz.
Linz - Im Vorjahr war Sebastian Kurz noch der allseits belächelte Jungpolitiker: 58 Prozent der Österreicher kannten ihn nicht, und die, die ihn kannten, gaben ihm keine besonders guten Noten. Heuer aber ist der junge Staatssekretär der am besten beurteilte Politiker der Regierung - mit einem Benotungsschnitt von 2,95 ist er das einzige Regierungsmitglied, das besser als mit einem Dreier beurteilt wird. Und zwar von einer satten Mehrheit der Befragten: Nur 15 Prozent sagen jetzt, dass sie Kurz nicht kennen.
Zum Vergleich: Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (wie Kurz aus der ÖVP) kennen 19 Prozent nicht, Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle (ebenfalls ÖVP) ist 20 Prozent zu wenig vertraut, und Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) wissen 21 Prozent nicht einzuschätzen.
Das ergibt die zu Ende des Halbjahres (und des Schuljahres) durchgeführte Market-Umfrage für den STANDARD: In der Grafik links sind die Noten daher nur auf Basis der jeweiligen Kenner ausgewiesen. Josef Ostermayer (SPÖ), der im Vorjahr der Klassenprimus war, ist heuer zwar weitaus besser bekannt, doch seine Kenner geben ihm relativ schlechtere Noten: Er rutschte vom Spitzenplatz ins unterste Drittel ab.
Dort liegt er allerdings immer noch besser als etwa seine Parteifreundin Unterrichtsministerin Claudia Schmied. Schmied war - obwohl sie seit Jänner 2007 im Ministerium am Minoritenplatz amtiert - noch im Vorjahr 35 Prozent der Befragten so wenig vertraut, dass sie sich kein Urteil zutrauten. Jetzt sagen nur noch neun Prozent, dass sie Schmied nicht beurteilen können, aber das Urteil der anderen fällt deswegen nicht besser aus: nur die Note 3,59 (nach 3,17) für die Gesamtschulbefürworterin, die von deklarierten Wählern der ÖVP und der FPÖ auffallend oft ein Nicht Genügend erhält.
Spindelegger vor Faymann
Die Grafik zeigt auch: Vizekanzler und ÖVP-Chef Michael Spindelegger bekommt für seine Arbeit bessere Noten als Bundeskanzler und SPÖ-Vorsitzender Werner Faymann. "Aber das darf nicht zu falschen Schlüssen führen", warnt Market-Chef Werner Beutelmeyer: Spindelegger sei ein anerkannt guter Arbeiter, der wenig in politische Konflikte eingreife, während Faymann die volle Ladung von Oppositionskritik abbekomme.
In der Kanzlerfrage schlägt sich das nieder. Nur 20 Prozent nennen den Amtsinhaber in der "Kanzlerfrage 1" ("Wenn Sie den österreichischen Bundeskanzler direkt wählen könnten, für wen würden Sie sich entscheiden?") auf Anhieb, weitere acht Prozentpunkte kommen in der "Kanzlerfrage 2" ("Und wer käme für Sie am ehesten infrage?") dazu. Spindelegger kommt auf zehn plus sieben, FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache auf 13 plus zwei, Grünen-Sprecherin Eva Glawischnig auf sechs plus vier und Josef Bucher (BZÖ) auf eins plus eins.
Allerdings: 43 Prozent würden auf Anhieb keinen der Parteichefs im Kanzleramt sehen wollen, weitere sieben machen keine Angabe. "Das zeigt ein hohes Ausmaß an Politikverdrossenheit, die Wahlberechtigten sind von den Parteien sehr enttäuscht, sie wissen aber auch nichts Besseres", kommentiert Beutelmeyer.
Gebrochene Versprechen
Beutelmeyer verweist auf einen weiteren Teil der Umfrage, in dem es um die Einhaltung von Wahlversprechen geht. Bundeskanzler Werner Faymann wird dabei von 38 Prozent attestiert, dass er seine Wahlversprechen gehalten hätte, 34 Prozent meinen, er habe sie gebrochen. Dies ist ein deutlich besserer Wert als der seiner Partei: 63 Prozent sagen nämlich, die SPÖ habe als Partei ihre Versprechen gebrochen. Auch von den erklärten SPÖ-Wählern wird in diesem Punkt mehrheitlich Misstrauen geäußert.
Ähnlich ist es bei der ÖVP: Michael Spindelegger attestieren 34 Prozent ein Halten seiner Versprechen, 35 Prozent meinen, er habe seine Zusagen nicht eingehalten. Aber der Wert für die Partei ist schlechter: 64 Prozent sagen, die ÖVP halte ihre Versprechen nicht. Allerdings urteilen die Getreuen der ÖVP in diesem Punkt milder.
Erstaunlich sei das nicht, sagt Meinungsforscher Beutelmeyer: "Die Leute wählen eine Partei, damit sie ihr Wahlprogramm umsetzt. Geht diese Partei in eine Koalition, kann sie das nur zum Teil, da ist Enttäuschung programmiert. Da die SPÖ speziell in der EU- und Währungspolitik mehr umdenken muss, sind ihre Wähler wohl kritischer als die ÖVP-Anhänger, die die traditionellen ÖVP-Ziele wie Budgetsanierung und ausgeglichene Haushalte in der Regierungspolitik wiederfinden können." (Conrad Seidl, DER STANDARD, 25.6.2012)
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Normalerweise müsste man die ganze Regierung entlassen, weil die braucht echt keiner, das sein nur Handlanger von der Wirtschaft, Strom,Öl, und Atomlobby. Dann wenn man alleine Das geld rechnet, was sinnlos hinaus geschmissen wird ist eine Schande,
Für vieles ist Geld da nur für die eigene Bevölkerung da muss gespart werden. Nun ja die ganze Regierung ist nur drauf aus sich bei Banken und Konsortien lieb Kind zu machen. Warum jagt man die Banken nicht zum Teufel??
Mit disen Noten, und ich denke sie entsprechen nicht ganz der Wahrheit müssten nun rasch Konsequenzen gezogen werden! Die Parteien aller Couleurs sind nun aufgefordert Personal zu tauschen und sofort professionellere Gestalten für unser Geld zu installieren!
Alle politischen Befürworter und Unterstützer outen sich jetzt als verantwortungslose Antidemokraten oder ahnungslose karieregeile Mitläufer - und sind somit für demokratiebewusste Wählern für alle Zeiten unwählbar geworden! Der ESM versklavt uns und unsere Nachkommen in einer unerhörten Finanzdiktatur ohne jegliche demokratischen Rechte! Es geht darum auch unsere Nachkommen mindesten die nächsten 2 Generationen für die letzen 30 Jahre politischer und lobbyistischer Misswirtschaft haftbar zu machen! Ein undemokratisches Verbrechen der Superlative!
gegen Salzburger Landeshauptfrau Burgstaller. Nach Uwe Scheuch ist nun auch die SPÖ-Politikerin und Landeshauptfrau Burgstaller im Visier der Staatsanwaltschaft. Im Gegen-satz zu Kärnten gab es in Salzburg echte Reisepässe gegen Geld.
http://tirolerjournal.wordpress.com/2011/08/0... rgstaller/
für diese Regierung sind nicht zielführend, aber sie sagen schon etwas aus.
http://wp.me/ppWn1-11
Sie haben das vor der Wahl getan, sie tun es jetzt und sie werden es in Zukunft tun. Sie machen immerwährend viele Worte die, wenn man sie genau analysiert, wenig bis nichts bedeuten. Versprechungen würden implizieren, dass man klare und eindeutige Aussagen macht. Die vermisse ich aber jetzt und ich habe sie auch vor der Wahl vermisst. Österreichische Politiker machen Worte, in denn die Menschen das Spiegelbild ihrer eigenen Wünsche und Ängste sehen. Die Worte selbst aber bedeuten rein gar nichts.
Es wurden keine Versprechungen gemacht! Die Menschen haben ihre eigenen Wünsche und Ängste in die Aussagen der Politiker projiziert und die Politiker sind Meister darin eine solche Projektionsfläche zu bieten.
Die Frau Fekter finde ich eigentlich von allen Politikern die, dir noch am ehrlichsten ist.
Sie sagt wenigstens was sie sich denkt ohne Blümchen. Ist zwar nicht gerade geschickt aber mir immer noch lieber als all die anderen Dampfplauderer. Und ehrlich gesagt macht sie ihren Job nicht wirklich schlecht. Da hatten wir schon angebliche bessere, schönere und Haarfönige Finanzminister die weit weniger konnten.
mich würd ja der bekanntheitsgrad von wolfgang waldner interessieren...
daß niemand von dieser regierung ein sehr gut oder gut kriegt, find ich völlig in ordnung. und kurz/mitterlehner als die noch beiden geringsten übel dieser regierung ebenfalls. am letzten platz würd ich aber viel lieber fekter sehen.
keine begeisterung, nur find ich die anderen noch um vieles schlimmer. es gibt echt kein mitglied dieser regierung, das sich ein sehr gut oder gut verdient hätte. ja, selbst ein befriedigend ist für die noch relativ erträglichsten (kurz, mitterlehner) fast schon zu viel.
und von der spö würd ich ganz sicher nicht hundstorfer als erträglichsten sehen, sondern eher heinisch-hosek oder stöger.
"Allerdings: 43 Prozent würden auf Anhieb keinen der Parteichefs im Kanzleramt sehen wollen, weitere sieben machen keine Angabe. 'Das zeigt ein hohes Ausmaß an Politikverdrossenheit, die Wahlberechtigten sind von den Parteien sehr enttäuscht, sie wissen aber auch nichts Besseres', kommentiert Beutelmeyer."
Vollkommener Unsinn. Das zeigt wenn überhaupt, dass die Leute von den Persönlichkeiten weniger halten als von den Parteien.
erschreckend, wieviele sich noch immer von den politclowns blenden lassen - nennt man wohl lernressistenz, oder historisch bedingte obrigkeitshörigkeit, und scheint das ergebnis einer sozialisierung/erziehung/ausbildung die auf duckmäusertum abzielt.
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