Proteste verhindern Versteigerung von Elvis-Gruft

Der King war darin nur für wenige Monate bestattet - dennoch waren Fans gegen einen Verkauf

Memphis/Los Angeles - Die geplante Versteigerung einer Gruft, in der Elvis Presley für wenige Monate bestattet war, ist abgesagt. Nach Beschwerden und Protesten von Fans habe die Friedhofsleitung den geplanten Verkauf der Grabstätte gestoppt, berichtete die in Memphis erscheinende Zeitung "The Commercial Appeal".

Das Auktionshaus Julien's Auctions hatte im Mai die Pläne für eine Versteigerung Ende Juni bekanntgegeben. Leiter Darren Julien rechnete mit einem Gebot von umgerechnet etwa 80.000 Euro.

Die Gruft befindet sich auf einem Friedhof in Memphis (US-Staat Tennessee). Nach seinem Tod am 16. August 1977 ruhten dort die Leichen des Sängers und seiner Mutter Gladys für etwa zwei Monate, während Elvis' Vater auf die Erlaubnis wartete, sie auf dem Graceland-Anwesen zu bestatten. Laut Auktionshaus war die Gruft seither leer. Nur eine Elvis-Statue steht dort einsam seit Jahrzehnten. (APA/red, derStandard.at, 24.6.2012)

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