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Die Nutzung des Google Maps API wird billiger.
Google senkt den Preis zur Nutzung des Google Maps APIs. Laut Produkt-Manager Thor Mitchell habe man die Reaktionen der Entwickler genau verfolgt, seitdem die Nutzung im Oktober 2011 kostenpflichtig gemacht wurde. Viele Programmierer hätten Bedenken ob der potenziellen Kosten geäußert. Deswegen habe Google den Preis nun gesenkt, heißt es in einem Blog-Eintrag.
50 Cent statt 4 Dollar
Ab 25.000 Kartenabrufen pro Tag an 90 aufeinanderfolgenden Tagen ist die Nutzung kostenpflichtig. Bislang hat Google 4 US-Dollar ab 1.000 weiteren Abrufen verlangt. Nun wird der Preis auf nur 50 US-Cent reduziert. Auch die Unterscheidung zwischen „styled" und „unstyled" Maps fällt.
API-Nutzung wird überwacht
Ab sofort werde die Nutzung des APIs überwacht. Laut Mitchell fallen basierend auf der aktuellen Nutzung nur bei 0,35 Prozent der Seiten Gebühren an, die das Kontingent von 25.000 Aufrufen an 90 Tagen regelmäßig überschreiten. Wer unter der Grenze liegt und kurzfristig darüber kommt, muss allerdings nicht mit einer automatischen Deaktivierung rechnen.
Härtere Konkurrenz
Der Preisnachlass dürfte auch mit mehreren, aktuellen Entwicklungen im Bereich der Kartenanwendungen zu tun haben. Zum einen hat Apple auf der WWDC angekündigt Google Maps ab iOS6 gegen eine eigene Anwendung zu tauschen. Zum anderen gewinnt der freie Kartendienst OpenStreetMap an Popularität. (red, derStandard.at, 24.6.2012)
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...hat unterschätzt, wie gut sie mit ihrem überfallsartigen eingeführten API-pricing die openstreetmaps-community unterstützt haben. echt erstaunlich, welche datenqualität und vollständigkeit openstreetmaps in den letzten zwei jahren zugelegt hat durch die freiwillig arbeitenden kartografen.
Bei Google ist man einem Konzern ausgeliefert, der, wie man sieht, seine Bedingungen nach Gutdünken jederzeit ändern kann.
Openstreetmap hingegen wird immer freie im Sinne der Freiheiten Verwenden, Verstehen, Verbreiten, Verändern Lizenz (Creative Commons oder ähnliche) haben.
Das macht OSM wiederum gefährlich...
Auch wenn die Chancen (sehr) gering sind, dass sowas passieren wird, aber auch für OSM kann es mal soweit kommen, dass Geld verlangt wird. Immerhin sind hier ja auch Kosten im Spiel, die irgendwie bezahlt werden müssen.
Und gleich nochmal, bevor man mich falsch versteht:
Ich bezweifle, dass das passieren wird, aber ein minimales Risiko ist immer da.
Wollte es nur gesagt haben, weil mir so vor kommt, dass es einige User (im Internet) noch nicht ganz verstanden haben, dass nur das API kostenpflichtig ist und nicht das gesamte Google Maps.
Und für diese Aufklärungsarbeit bekam ich gleich 3 rote Stricherl? - Juhuu! ;)
Also ich bin um jedes freie Instrument froh das verfügbar ist. Sei es Firefox, Linux oder MeeGo.
Bei OpenStreetMap kann ich endlich auch als Nichtprogrammierer an einem freien Projekt beteiligen!! Ich find OSM um so vieles mächtiger und detailreicher als Google Maps und die alle.
ich trage meine Laufrouten durch den Wald / Waldwege immer in OSM ein, dann kann finde sie beim nächsten Mal wieder und kann zukünftig besser planen.
Die Karte meiner Umgebung wird so automatisch immer genauer.
Da kann ein kommerzieller Kartendienst nicht mithalten.
Übrigens ist google mapmaker seit kurzem für Österreich verfügbar - darin kann man relativ einfach Fehler auf google maps korrigieren oder Einträge hinzufügen.
http://www.google.com/mapmaker
Zwar eigentlich besser wenn man bei OSM mithilft, aber google maps ist noch immer allgegenwärtig.
Auch bei Bing Maps kommt ab "125,000 sessions or 500,000 transactions in a 12 month period" ein hübsches Sümmchen zu tragen.
Keiner nimmt Ihnen Übel, dass Sie für Microsoft schwärmen, aber bitte sachlich bleiben und keine Fehlinformationen posten.
Woher diese Info?
Ich habe bis dato noch nie etwas von kostenpflichtigen Bing Maps gehört / gelesen.
Auch nach einer - zugegebenermaßen recht kurzen -Recherche gerade eben, konnte ich keinen Hinweis darauf finden.
Aber man lernt nie aus... Bitte um einen Link!
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