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Im US-Bundesstaat Louisiana müssen sich verurteilte Sexualstraftäter ab 1. August auf Facebook outen.
Mit 1. August tritt im US-Bundesstaat Louisiana ein Gesetz in Kraft, das die Meldepflichten von verurteilten Sexualstraftätern auf soziale Netzwerke ausweitet. Die Personen müssen ab dann auf Facebook, MySpace und Co über ihr Verbrechen informieren, berichtet CNN.
Umfangreiche Informationen
Demnach müssen verurteilte Täter die Art des Delikts, die Urteilsbegründung, Adresse und eine Beschreibung ihres Aussehens geben. In mehreren Bundesstaaten ist es bereits Pflicht, dass sich Sexualstraftäter in der unmittelbaren Nachbarschaft und dem Schulbezirk ihrer Wohngegend melden müssen.
Ausschlussgrund von Facebook
Laut den Nutzungsbedingungen von Facebook werden verurteilte Sexualstraftäter aus dem Netzwerk ausgeschlossen. Auch einige Bundesstaaten wie Illinois und Texas verbieten Tätern den Zugang zu sozialen Netzen.
Erstes Gesetz dieser Art
Das Gesetz ist das erste dieser Art in den USA. Jeff Thompson, Mitglied des Repräsentantenhauses und Initiator des Gesetzes, hofft, dass es auch in weiteren Bundesstaaten umgesetzt wird. (red, derStandard.at, 24.6.2012)
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Also nur weil da unten gleich mal wieder die Nazikeule herausgeholt wird bzw. die drohende Ausweitung der Diskriminierung auf Homosexuelle oder "Andersrassige" beschworen wird:
Gerade was die Gleichstellung von Homosexuellen oder die Verfolgung von "rassischer" Diskriminierung betrifft, sollten wir in Österreich in Bezug auf die Vereinigten Staaten lieber gaaanz still bleiben! Wenn wir es mal schaffen, daß ein Diskobetreiber einigermaßen spürbare Sanktionen zu befürchten hat, weil er keine "Neger" einläßt, können wir die Diskussion fortsetzen.
Keine Anhung wie sich die vermehren, vermutlich nur im Dunkeln und mit Beichte-Danach...
Warum gibts keine Meldepflicht für andere Verbrechen, wie Betrug, Heiratsschwindel oder Gewalt in der Familie! Lesser-Crime, oder zuwenig Sexappeal?
Im Amistan steigt übrigens kein Mann mehr in einen Aufzug, wenn eine Frau schon alleine drinnsteht -
zu teuer!
In Japan fahren alle Männer, und die es noch werden möchten, mit den Händen in der Luft -
Deowerbung?
die Besten Zeichen für eine Diktatur sind Schein-Regierungen bei denen öffentlich nichts weiter geht, aber unter der Hand nach und nach langsam der Bürger an neue Gesetze/Themen/Bestimmungen herangeführt wird. Vorratsdatenspeicherung... als Beispiel ...
Es wundert mich ehrlich gsagt immer noch das die Gschichtn mitn Mensdorf und Konsorten an die Öffentlichkeit kommen is... irgendeinen Grund werdens scho ghabt habn das des machn...
einige Mißverständnisse, da der Artikel auch derart ungenau geschrieben ist, dass durchaus Potential zur Interpretation existiert.
Ich verstehe es so dass Hr. S. Exualstraftäter sich nicht "auf Facebook" outen muss, sondern sich "bei Facebook" outen muss, soll heissen, er muss Facebook (die Firma) informieren dass er verurteilt wurde, er muss es aber nicht auf seiner Seite posten.
Nun kann Facebook seinen Account deaktivieren (AGBs oder so). Trotzdem wird niemande wissen warum der Account weg / gesperrt ist.
Das was hier viele glauben ist, dass sich ein Verurteilter selber auf Facebook outen muss, also quasi selber an den Pranger stellen muss.
Das glaube ich aber nicht (wenngleich ich es gut finden würde).
"Ich glaube hier im Forum gibt es einige Mißverständnisse,"
"Ich verstehe es so dass"
was jetzt? hast du detail info? dann rüber damit - wenn nicht, dann ist das keine bessere oder schlechtere spekulation wie von jedem anderen...
http://xkcd.com/386/
"Das was hier viele glauben ist, dass sich ein Verurteilter selber auf Facebook outen muss, also quasi selber an den Pranger stellen muss."
Ja, so kommt es im Text auch rüber.
Aber egal, es ist prinzipiell eine erschreckende Gesetzessprechung, die Menschen zwingt, einem privaten Konzern solche Informationen zur Verfügung zu stellen.
es geht wirklich darum, auf seiner profilseite über sein verbrechen zu informieren.
" [..]shall include in his profile for the networking website an indication that he is a sex offender [..]and shall include notice of the crime for which he was convicted[..]"
aber andererseits geht es den Amerikanern eben nicht um den "Pranger", sondern um den Schutz derer, die im Umfeld des Verbrechers leben. Ob das das richtige Mittel ist, weiß ich nicht. Andererseits weiß ich auch nicht, vor wem ich mich mehr fürchten sollte: Vor den kriminellen Vergewaltigern, vor den Machern dieses Gesetzes oder vor denen, die Vergewaltigung als "Systemnonkonformismus" bezeichnen, wie der Poster unten.
das einzige was passiert ist die gefährdung des (ehemaligen) sexualstraftäters durch selbstjustiz übereifriger bürger.
im übrigen ist es so, dass ein straftäter (egal welcher art) nach ableisten der strafe im normalfall die schuld an der gesellschaft abgeleistet hat und ein halbwegs normales leben führen können sollte, was zumeist eh schon verunmöglicht wird.
wenn man allerdings zu der auffassung gelangt, dass nach einer vergewaltigung 6 monate haft keine ausreichende strafe zur schuldbegleichung darstellen (ich würde zu dieser aufassung gelangen ...), dann muss man eben den strafrahmen erhöhen.
ein verlängern der diskrimierung über die eigentliche bestrafung hinaus ist mehr als bedenklich.
einige bezirke ich glaube in florida und texas von vor 2 jahren in dem berichtet wurde, dass dort sämtliche von den lokalen police depts oder den sherriffs festgenommenen (vom schnellfahrer aufwärts) unabhängig davon, ob danach eine verurteilung erfolgt oder nicht, auf webseiten bloßgestellt werden.
bei den sexualstraftätern kann ich den gedanken ja irgendwie nachvollziehen die bevölkerung zu warnen, aber das problem ist, dass die niemals mehr ein normales leben führen können, trotz verbüßter strafe.
www.nsopw.gov/
noch ein problem ist, dass da wirklich jeder noch so geringfügige mist eingetragen wird...
hab das mal interessehalber für die adressen von freunden von mir versucht, da hagelt es treffer...
ich weiß nicht mehr in welchem film das auf die schippe genommen wurde, aber es kam der realität erschreckend nahe...
eine komödie wars und einer der hauptdarsteller hatte ein mehr oder weniger ruiniertes leben, weil er in der nacht im suff im freien uriniert hat, und aufgrund der dunkelheit nicht erkennen konnte, dass er sich auf einem spielplatz befindet.
er wurde erwischt und hat in der datenbank einen eintrag bekommen, weil er sich auf einem kinderspielplatz öffentlich entblößt hat...
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