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Eastbourne - Tamira Paszek hat eine ideale Generalprobe vor dem anstehenden Tennis-Grand-Slam-Turnier in Wimbledon hingelegt. Die Vorarlbergerin gewann am Samstag das Finale des mit 637.000 Dollar dotierten Rasen-Turniers von Eastbourne gegen die favorisierte Deutsche Angelique Kerber nach der Abwehr von fünf Matchbällen mit 5:7,6:3,7:5 und sicherte sich in ihrem vierten Karriere-Finale den dritten Titel nach jenen in Portoroz (2006) und Quebec City (2010).
Österreichs Nummer eins sicherte sich damit 470 Weltranglistenpunkte und durfte sich zudem über einen Scheck in der Höhe von 107.000 US-Dollar (85.334 Euro) freuen. Der Turniersieg gibt Paszek viel Selbstvertrauen vor dem Auftritt bei den All England Championship, wo zum Auftakt gleich die als Nummer sieben gesetzte Dänin Caroline Wozniacki wartet.
Leicht beeinträchtigen könnte die Weltranglisten-59. allerdings eine Fußverletzung (rechts), die sie sich im Finish der Partie zuzog. In einer medizinischen Unterbrechung wurde Paszeks Fuß getapt, von einer großen Beeinträchtigung war aber fast nichts zu sehen. Nach dem Match gab die Vorarlbergerin auch Entwarnung, ein Antreten in Wimbledon ist jedenfalls nicht gefährdet.
Paszek startete schlecht in die neuerlich vom Wind stark beeinträchtigte Partie, geriet mit 0:3 in Rückstand. Die Vorarlbergerin schaffte zwar das Rebreak zum 2:3, musste aber im Satzfinish neuerlich ihren Aufschlag abgeben. Kerber verwertete ihren zweiten Satzball zum 7:5. Im zweiten Durchgang konnte sich Paszek noch steigern und schaffte zwei Breaks zum 2:1 und 4:1. Die Deutsche verkürzte zwar mit einem Rebreak postwendend auf 2:4 und in der Folge auf 3:4, machte dann aber kein Game mehr. Paszek schaffte mit dem dritten Satzball ein weiteres Break zum 6:3.
Do or die
Der Entscheidungsdurchgang war dann an Dramatik nicht zu überbieten. Paszek legte mit ihrem Aufschlag vor und ließ eine Chance auf das 2:0 ungenützt. Auf der anderen Seite nutzte Kerber im vierten Anlauf die Chance auf das 3:2. Im siebenten Game blieb Paszek etwas im Rasen hängen und zog sich eine Verletzung am rechten Fuß zu, stoppen konnte sie diese aber nicht.
Beim Stand von 3:5 und 0:40 stand Paszek vor dem Aus, sie wehrte allerdings alle drei Matchbälle und in der Folge weitere zwei ab und stellte auf 4:5. Dem folgte ein Break mit der ersten Möglichkeit zum 5:5. Beim Stand von 6:5 verwertete Paszek schlussendlich nach 2:45 Stunden ihren dritten Matchball zum 7:5. Der Erfolg gegen die in dieser Saison mit bisher 40 Matchsiegen beste Spielerin überhaupt war perfekt. "Es war ein großartiges Match, beide haben alles gegeben", sagte Paszek.
Die Vorarlbergerin nutzte bei der Siegerehrung die Möglichkeit, sich bei vielen Personen zu bedanken, vor allem bei ihrem Trainer Andrei Pavel, der sie erst seit kurzem auf der Tour begleitet. "Er hat intensiv mit mir gearbeitet, hat viel Geduld und ist immer positiv. Und er hat mit diese Mentalität beigebracht immer dranzubleiben und nie aufzugeben", bedankte sich Paszek beim Rumänen.
Es war die zweite Marathon-Partie für Paszek in Folge, im Halbfinale hatte sie am Freitag auf ihrem Lieblingsbelag die als Nummer vier gesetzte Französin Marion Bartoli mit 4:6,7:5,6:4 in 3:05 Stunden niedergerungen. Österreichs beste Spielerin machte damit eine bisher völlig verkorkste Saison mit vor Eastbourne elf Erstrundenniederlagen (eine auf Challenger-Niveau) und nur zwei Einzelsiegen auf der Tour vergessen.
Die im Vorjahr nach geschaffter Qualifikation in der ersten Eastbourne-Runde ausgeschiedene Paszek zog mit ihrem dritten Titel in der ewigen österreichischen Siegerliste mit Barbara Schett gleich, nur Barbara Paulus (6) und Judith Wiesner (5) haben jetzt noch mehr Turniere gewonnen. Die Dornbirnerin hat nun allerdings das mit Abstand höchstdotierte Event aus österreichischer Sicht für sich entschieden. (APA, 23.6.2012)
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jeder, der das spiel gesehen hat, kann es verstehen, dass sie sich zutapen hat lassen. hätte wohl jede/r gemacht. inwieweit das kerber beeinträchtigt hat, weiß ich nicht. aber damit muss sie wohl umgehen können.
bei djokovic, den ich eh gern mag, ist es allerdings so, dass er am platz oft den sterbenden schwan spielt und dann aber noch 2 sätze sich auf höchstem niveau wieder bewegt...
er ist eh ein lieber kerl, der novak, aber ein bissl übertreiben tut ers schon oft. das war bei paszek meiner ansicht nach nicht der fall - jeder hat gesehen, wie sie sich verletzt hat.
Sie sind ja offensichtlich kein Physiotherapeut. Natürlich macht es Sinn, sich zu tapen! Und wenn sogar Matthias Stach - der Heinz Prüller des Tennissports und Kerber-Intimus -meint, an Paszeks Stelle würde er sich jetzt schon behandeln lassen, dann geht's in Ordnung!
?? sie dürften mein posting nicht verstanden zu haben. niki123 - ein djoker fan - unterstellt unterschwellig, dass die behandlung fake war.
wäre es so, würde man sich wohl kaum den ganzen knöchel zutapen.
das hat überhaupt nichts, ob ich es für sinnvoll halte, knöchel zu tapen.
Ab 2.12.08 geht es los mit dem Abwehren von 5 Matchbällen!
http://www.youtube.com/watch?v=8al0FpHYRmk
Gestern hatte ich schon fast den Eindruck, die braucht das, um ihr bestes Tennis abrufen zu können. Wenn die mal nicht mit dem Rücken zur Wand stand, kam oft ein Fehler (oder auch ein sehr guter Angriff von Kerber, so ehrlich muß man sein).
Wenn's aber drum ging, einen Matchball (bzw. bei 5:5 dann nochmal einen Breakball) abzuwehren, war sie voll da und hat unwiderstehlich gespielt.
ist genau die richtige gegnerin für den auftakt. die kennt sie bestimmt, tamira ist gut drauf vor allem aber hat caroline schon bessere zeiten erlebt und ihr derzeitiges ranking spiegelt nicht wirklich ihre tatsächliche position im damentennis wider.
früher sah das so aus
http://www.be24.at/show/1076
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