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Das soziale Internet-Netzwerk Facebook ermöglicht seinen Nutzern künftig die Korrektur von Einträgen. Wie das Unternehmen aus Kalifornien am Freitag mitteilte, haben die mehr als 900 Millionen Facebook-Mitglieder damit eine Alternative zum schlichten Löschen von Einträgen, bei denen peinliche Fehler unterlaufen sind.
Verlauf der Änderungen
Unbemerkt bleiben die Änderungen allerdings nicht: Laut Facebook-Sprecherin Johanna Peace wird mit der neuen Funktion der Verlauf der Änderungen zugänglich sein, "damit die Menschen, die einen Kommentar abgeben möchten, den gesamten Zusammenhang des Gesprächs sehen können". Die Änderungsfunktion werde voraussichtlich in den kommenden Tagen startbereit sein. (APA, 23.06. 2012)
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Man kann also hinkünftig über Scheuch und Grasser und Co die übelsten Dinge behaupten... Warten, bis sich der Anwalte einschaltet und dann ändert man einfach den Eintrag und tut so, als wäre nichts gewesen. ...und Zuckerbook speichert davon keine History? ICH GLAUBS NICHT. ICH NICHT!
Bei Wikipedia geht es um Dokumentation und wohl auch darum, die Leute zu bedachten Kommentaren zu drängen.
Aber darf es bei Facebook darum gehen, Menschen "festzunageln"?
Bestenfalls dürfte diese History-Funktion dem Autor selbst zur Verfügung stehen, gewissermaßen als "Dokumentation der eigenen Meinungsbildung", aber das öffentlich zu machen, halte ich für schwer bedenklich.
Ich finde es wunderbar.
Wenn es nur darum geht Rechtschreibfehler auszubessern ist es natürlich überzogen.
Mit diesem Schritt wird niemand festgenagelt, sondern Transparenz geschaffen. Wenn sich in Diskussionen auf einmal ein Ausgangskommentar ändert, kann das schnell zur Diskreditierung von anderen führen. Somit ist aber nachvollziehbar was da gestanden ist und es kann kein (absichtlich) falsches Bild erzeugt werden.
Die Anmerkung 'Wurde am ... um ... geändert' und das vielleicht noch farblich markieren würde vollkommen ausreichen.
Manche Postings wären besser nicht (oder nicht so) geschrieben worden und es ist besser, wenn sie wieder verschwinden. Es geht ja im Artikel auch darum, peinliche Postings zu löschen. Wenn die 'history' gespeichert wird, wird genau dieser Zweck nicht erfüllt.
Eine Manipulation wird durch die oben genannte Markierung schon verhindert, diese ist also das zielführendere Mittel.
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