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vergrößern 800x533
vergrößern 800x600Der dritte Tag des Erdgipfels geht langsam seinem Ende zu. Im Park hinter den Konferenzhallen fand gerade eine Aktion statt. Zwei unterschiedliche gesellschaftliche Kräfte versuchten sich im Seilziehen. Auf der einen Seite die Manager der transnationalen Konzerne in ihren dunklen Anzügen. Auf der anderen Seite ziehen die Zivilgesellschaft und die Umweltorganisationen. Es geht um 1.000 Milliarden Dollar an Subventionen für die Ölindustrie.
Mitten drin im Geschehen eine Pappmachefigur der brasilianischen Präsidentin Dilma Rousseff. Sie hätte es in der Hand gehabt, den Erdgipfel nicht zu einem Minimalkompromiss werden zu lassen. Die Aktivisten skandieren "Save Rio+20! - Rettet den Erdgipfel!". Doch dafür ist es jetzt schon zu spät. Das Ergebnis des Gipfels lag bereits vor, bevor diese UN-Konferenz für Nachhaltige Entwicklung (UNCSD) begonnen hatte. Die Konferenz war geprägt von blutleeren schwachen Formulierungen, fehlenden klaren Zielen und einer Roadmap für deren Verwirklichung.
Keine große Vision, aber Ideen im Kleinen
Rio+20 wurde zum Gipfel der Schande für kommende Generationen. Es fehlte an einer Vision für eine wirklich grüne Kreislaufwirtschaft. Die umweltschädigenden Subventionen werden in absehbarer Zeit nicht abgeschafft. Öl, Kohle, Gas, Atomkraft werden weiter fleißig subventioniert. Die Landwirtschaft und industrielle Fischerei darf weiterhin unsere natürlichen Ressourcen ausbeuten. Der ökologische Fußabdruck vergrößert sich immer mehr und die Artenvielfalt wird weiterhin dezimiert. Es gibt kein klares Bekenntnis für einen Fahrplan zur Implementierung nachhaltiger Entwicklungsziele.
Ganz umsonst war der zweite Erdgipfel der Geschichte nicht. Die Regierung Großbritanniens kündigte an, dass 1.000 Unternehmen ihren ökologischen Fußabdruck messen müssen. Das könnte sich zu einem Modell für Europa entwickeln. Acht Entwicklungsbanken wollen in den nächsten Jahren 175 Milliarden Dollar in den Ausbau des öffentlichen Verkehrs und die Radwege der Städte stecken. Die brasilianische Umweltministerin Izabella Teixeira kündigte gestern Abend an, 250 Millionen Dollar aus öffentlichen und privaten Geldern zum Schutz von zehn Prozent des brasilianischen Amazonasregenwaldes aufzutreiben. Natürlich ist das nur ein Tropfen auf den heißen Stein im Vergleich zu dem, was die Welt brauchen würde, um genügend Wasser, Nahrung und nachhaltige Energie bis zum Ende dieses Jahrhunderts bereit zu stellen - ohne Gentechnik, ohne Atomkraft, aber "erdräglich" angesichts der zur Neige gehenden Ressourcen.
Wolke aus Valium
Draußen vor dem Konferenzzentrum dröhnen noch immer die Militärhubschrauber. Soldaten und Polizisten bewachen die letzten Premierminister der reichen Länder, die heute bis spät am Nachmittag ihre Reden der Rechtfertigung halten. Hunderte von Journalisten raufen sich zwar noch um die Abschlussinterviews mit Politikern. Aber nach neun Tagen in Rio ist die Luft schon ziemlich draußen und der Megakomplex wirkt wie eingehüllt in eine Wolke aus Valium im Vergleich zum Megastress in der ersten Woche. Auch ich und meine KollegInnen vom WWF werden heute unsere Zelte abbrechen und freuen uns schon ein Wochenende der Ruhe nach diesem Marathon von unzähligen Veranstaltungen, Hunderten von Interviews, Gesprächen und Verhandlungen.
Draußen verteilen Jugendliche aus Deutschland Armbänder aus grüner Wolle an die Delegierten. Die Bänder sollen die politischen Entscheidungsträger auch nach dem Erdgipfel an ihre Verantwortung für unseren Planeten erinnern. Denn es geht um die Zukunft einer Menschheit, die umlernen muss. Das Seilziehen zwischen der Natur und einer zersplitterten Menschheit wird weitergehen. Das hat dieser Gipfel deutlich gezeigt. Wir dürfen gespannt sein, wer das Seilziehen gewinnen wird ...
Franko Petri vom WWF Österreich berichtet vom UN-Gipfel über nachhaltige Entwicklung in Rio de Janeiro.
Alles scheint in Agonie zu liegen und Rio de Janeiro gleicht einer belagerten Festung
Alle in einem Boot? Auf diesem Erdgipfel scheint es vor allem darum zu gehen, wer den besseren Platz im Boot bekommt
Als die größten Blockierer haben sich Kanada und die USA entpuppt
Hunderte Zelte und Stände bringen Farbe in den grauen Gipfel - viele lehnen den offiziellen Gipfel ab
Einrichten unter neuen Umständen - währenddessen laufen bereits Verhandlungen im Vorfeld
Laut UN Welternährungsbericht und Jean Ziegler, ist genügend Nahrung und Wasser vorhanden, um ca. 12 Mrd. Menschen zu versorgen. Aber was will man auch von einer von Nazifinanziers gegründeten Organisation, deren Landespräsidenten auch schon mal Jagd auf gefährdete Tierarten machen, erwarten. Bei einem Meeting der ICLEI wurde übrigens zum Ausdruck gebracht, daß man die Klimalüge nicht mehr aufrecht erhalten kann, da die Menschen bereits Bescheid wüßten. Die Meetings, sowie die auszuverhandelnden Themen und Texte wurden in Geheimsitzungen abgehalten, ohne die Delegierten zu informieren. Tolle Parties mit Modenschauen und Kaviar und VIP Besucher die mit Privatjets (Branson) anreisten, rundeten die Veranstaltung der Ökofaschisten originell ab.
Beispiel Österreich:
Alle Pellets- Hackgut-, Holvergaserheizungen werden nicht auf Kyoto, nicht auf CO2 Certifikate angerechnet. Solaranalagen ebenso nicht.
All diese Technologien funktionieren bestens. Weil aber diese NGO Schlaumeier meist im Gemeindebau mit Gastherme wohnen nehmen sie diese Fakten einfach nicht wahr.
…"alle Menschen zu vertreten":
http://washingtonexaminer.com/report-un... le/2500396
Die Fakten sind, daß die Globale Erwärmungs-Agenda eine der drei Säulen zur Einführung einer (wirtschaftlichen) Weltregierung sein soll. Die anderen beiden Tragpfeiler sind irgendwelche hysterisierte Schnupfen-Pandemien, sowie die in spektakulärer Weise inszenierte Finanzkrise.
Das Problem ist halt bei der Einführung derart verlogener Konstrukte -die sich gegen individuelle Freiheit und Freiheit der Nachforschung richten- daß sie im GEHEIMEN agieren müssen.
Alleine um selbst als Konstrukt überleben z.können, muß sie als totalitäres Gebilde gegründet werden.
Willlkommen in der globalen Tyrannei der NWO.
<Die Regierung Großbritanniens kündigte an,
<dass 1.000 Unternehmen ihren ökologischen
<Fußabdruck messen müssen.
Interessant wäre auch der Fußabdruck, den die Konferenzteilnehmer hinterlassen haben. Der Spritverbrauch für die Flugreise (umgelegt auf den einzelnen Fluggast) übersteigt den eines Pendlers bei weitem, der ein ganzes Jahr mit dem Auto 100 km hin-und-zurück zur Arbeit fährt.
Ernstnehmen kann ich diese selbsternannten Weltverbesserer wirklich nicht.
Und niemand geht auf den Naschmarkt, zu Umar-Fisch und Nordsee.....
Seid doch nicht so verlogen.
Würdet IHR Euch entsprechend verhalten, gäbe es keine überfischten Meere.
IHR seid der MARKT.
Was ist einfacher: Allen Menschen gutes Gewissen einzuhämmern oder politische Spielregeln ändern?
Wenns Kleidung aus menschenhaut geben würde würde sich auch dafür jemand finden. "Der Konsument" wird sich nicht erziehen lassen, es MUSS über politische entscheidungen laufen, deswegen ist dieser moralausruf genauso unnütz wie die abmachungen von rio.
Solange man seine politische Stimme FÜR diese veränderungen gibt, macht es keinen Sinn einzelne Konsumenten anzuprangern, wenngleich deren Handlungen nicht stimmig sind. "Der Konsument" wird sich nicht bei jedem Konsumprodukt Gedanken über dessen herkunft machen, denn das müsste er bei so gut wie JEDEM EINZELNEN.
Glaube ich nicht. So eine Konferenz ist ein guter Zeitpunkt fürs socialising und Absprachen über auch ganz andere Themen.
Ich mache mir da keine Illusionen, dass das nicht größtenteils für sowas genutzt wird von den Teilnehmern.
Außerdem könnten theoretisch auch und gerade Atomsubventionierer am Umweltschutz interessiert sein. Ich kann mir zB beim atomfreundlichen Japan nicht vorstellen, dass sie nicht ein massives Interesse am Sauberhalten von Meeren (eine Hauptnahrungsquelle) und ihrer eigenen einzigartigen Landschaften haben und den Zusammenhang mit anderen Ländern kennen.
die vison ist da und ist eine echte option, aber die politiker, die im dienst der FI (finanzindustrie) stehen, müssen weghören - wie der standard und fast die gesamten österreichischen medien, die ebenfalls der FI gehören.
BEDINGUNGSLOSES GRUNDEINKOMMEN für alle.
hat eine Höhe, dass man damit ein würdiges Leben führen kann - dann wird es erstens teuer und zweitens geht dann keiner mehr arbeiten
oder
das garantierte Grundeinkommen ist so niedrig (das wären etwa die 800€/Monat aus dem obigen Video), dass man eben nicht davon vernünftig leben kann, dann frage ich mich, wozu man so etwas braucht.
.
es ist richtig, dass das BGE hoch genug sein muss, um auch den ärmsten und den auf grund der digitalen revolution immer mehr werdenden arbeitslosen die reintegration in die gesellschaft zu ermöglichen und die allgemeine kaufkraft real zu stabilisieren, denn von ihr hängt organische wirtschaftsgesundung zu 80% ab.
diskutiert wird ein BGE zwischen 800 und 1.500 € bzw. bis zu 2.500 franken in der schweiz, wo kürzlich die vorbereitungsphase für ein BGE begonnen hat.
sollte es aufgrund von FI-sabotage niedriger starten müssen, muss es sukzessive erhöht werden, sonst ist es sinnlos. diesen prozess macht z.zt. brasilien durch, wo das BGE im range eines verafssungsgesetzes bereits eingeführt ist.
Ach so?
Warum bitte sollte ich etwas arbeiten, wenn ohnehin die Kohle einreitet? Glauben Sie, es macht Spaß bei einem Wetter wie in den letzten Tagen in einem Geschäft oder Büro zu sitzen, wenn man auch bei ausreichendem Auskommen auch im Freibad sitzen kann?
Es ist ein Irrglaube, dass alle Menschen im Kern so geldgierig sind, dass sie immer dazuverdienen wollen.
darum geht es auch gar nicht. der mensch ist seiner natur nach gesellschaftlich und braucht interaktion und bestätigung durch berufs-aktivität, aber nicht im sinne von lohnzwangsarbeit sondern im sinne von eben dieser selbstverwirklichung. das ist der grund für die jetzige epidemie der psxchischen berufskrankheiten, und das ist der grund, warum längere untätigkeit zur folter wird.
das ewige freizeit das paradies bedeutet, erscheint so nur aus der jetzigen sklavenperspektive.
keien angst, mit dem BGE beginnt erst wahres berufsleben, nämlich gemäss der wahren berufung.
"keien angst, mit dem BGE beginnt erst wahres berufsleben, nämlich gemäss der wahren berufung."
so einfach ist das nicht, fürchte ich, es gibt viele Berufe (wenn das nicht sogar die meisten sind), die ungemein wichtig für die Gesellschaft sind, aber nichts mit Berufung und/oder gesellschaftlicher Anerkennung zu tun haben: zB Müllmann, Bergleute, Fließbandarbeiter, Tellerwäscher oder die schon genannte Klofrau.
einen Beruf zu haben, bei dem man sich selbst verwirklichen kann und/oder gesellschaftlich geschätzt wird ist ein rares Privileg einiger Weniger - die restlichen Menschen müssen arbeiten, um davon leben zu können und wenn diese "Motivation" wegfällt, dann werden die meisten auch ihren Knochenjob bleiben lassen.
unattraktive arbeiten müssen mit dem BGE sowohl sozial als auch lohnmässig deutlich aufgewertet werden, das stimmt. auf sie ist auch die automatisierungswelle zu konzentrieren.
die BGE-gesellschaft wird aber schon von beginn an einen paradigmenwechsel des sozialen status richtung sozialer wertigkeit auslösen. geld wird nicht mehr aussschlaggebend sein, banker nicht mehr angesehener als wahre soziale leistungsträger, und insofern können auch "niedrige dienste" der selbstverwirklichung und dem anerkanntwerden dienen.
Da täuschen Sie sich. Es gibt eine ganze Reihe von Leuten, die sich nicht über die Arbeit definieren. Und es gibt noch viel, viel mehr Menschen, die das Nichtstun dem Arbeiten vorziehen.
Denken Sie an solche Jobs wie Klofrau oder Leute, die bei 30 Grad in der Künette stehen. Oder denken Sie auch den Arzt, der bei Schönwetter in der Ordi sitzt wo der doch am Golfplatz stehen könnte.
Das funktioniert einfach nicht.
Das Freizeitparadies ist nur für die Leute keines, die nicht wissen, was sie mit ihrer Zeit anfangen sollen.
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