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"Megabox" wird der neue Service für Musiker heißen
Scheinbar ist Kim Schmitz, alias Kim Dotcom, unter seinem vom Gericht verordneten Hausarrest etwas langweilig. Der 38-Jährige hat auf seinem Twitter-Account ein Bild von "Megabox" veröffentlicht, einer Seite, die es Künstlern erlaubt, Musik direkt an Fans zu verkaufen. Wann die Seite online gehen soll, steht noch nicht fest.
Termin für Launch steht noch nicht fest
"Die großen Plattenfirmen haben geglaubt, dass Megabox tot ist. Künstler können jubeln. Denn die Seite wird kommen und sie wird euch befreien", so Dotcom auf Twitter. Im Moment ist noch ein Auslieferungsverfahren gegen Kim Dotcom ausständig, dass abklären soll, ob Dotcom in die USA ausgeliefert wird. Die Entscheidung wird Ende August fallen. (iw, derStandard.at, 22.6.2012)
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oder sollen sich die bands die anfangs sowieso fast am existenzminimum leben einen kredit aufnehmen für ein tonstudio?
das ganze ist nicht wirklich zu ende gedacht... es geht einfach nur wiedermal darum, dass schmitz möglichst billig und ohne selbst etwas zu arbeiten zu geld kommt!
aber grasser und co sind ja offensichtlich eh schon die neuen heros... schmitz passt da ja ganz gut dazu!
War nix aufregendes zu sehen außer einem großen Apple-Rechner und ein Gerät was aussah wie ein Mischpult.
Auf meine Frage was das sei, sagte er mir, das ist sein Tonstudio. Auf meinen Fragenden Blick meinte er nur: für unter 10.000 Euro bekommen sie heute ein Tonstudio für zu Hause, welches locker die Qualität eines AbbeyRoad Studios aus den 70er Jahren schlägt.
Ich kenn mich da echt nicht aus, aber ich denke - das mit dem Tonstudio wird wohl das geringste Problem der Nachwuchsmusiker sein, wenn sich das sogar ein kleiner Musiklehrer leisten kann. Und der macht das rein als Hobby!
Naja, echte Musiker benötigen einen sauteuren Manager, der sie über den Tisch zieht .. und dann locken da noch billiger Schnaps und Nu.tten ;-)
M-E-G-A
UPLOAD TO ME TODAY!
http://www.youtube.com/watch?v=K9caPFPQUNs
Man möge mir meine, eventuell blöde, Frage verzeihen, aber was hat Musiker bis jetzt daran gehindert, ihre Musik über eigene Websites zu vertreiben? Also wenn ich Musiker wäre, und ich wollte meine Werke verkaufen ohne das sich ein Label dazwischenschaltet, was hindert mich daran, dies über eine eigene Internetseite zu tun? Wofür brauche ich diesen Dotcom?
... aber vermarkten schon. Es geht ja eher darum, als Musiker auf einer Plattform präsent zu sein, wo man auch gefunden wird. z.B. auf Grund von Empfehlung, Bewertung, Musikstil oder anderen Kriterien.
Die Website ist auch nur ein besserer Bauchladen.
die unabhängigen buchhändler kaufen (wie amazon) ihre bücher bei den zwischenbuchhändlern, davon gibt's im deutschsprachigen raum etwa 3.
so richtig unabhängig ist das auch nicht im sinne des eigentlichen themas hier. wären sie richtig unabhängig, würden sie direkt beim autor bestellen, der dann dafür sorgen muss, dass sein buch gedruckt und geliefert wird ...
zentralität, aufmerksamkeit, webeplattform. stell dir vor jeder künstler verkauft nur noch über seine eigene seite, das wäre eine zumutung für den kunden und ein risiko für den künstler. die musik und auch der film brauchen definitiv 1 oder besser 2-3 große, weltweit verwendbare plattformen, bei denen mal optimalerweise auch mit günstiger flatrate musik und filme konsumieren kann...aber meiner meinung nach muss es echt nicht grad der kim sein, der den durchbruch hier schafft.
der haken an der sache ist, dass es ein begrenzes aufmerksamkeitspotential auf der welt gibt – ich kann als potentieller hörer/käufer jeden tag maximal 16 stunden aufmerksamkeit verteilen.
wenn - dank internet - jeder produktiv werden kann und gehört werden will, bekommt aber jeder recht wenig aufmerksamkeit ab, und er hat nicht die mittel, sich - neben seinem kreativen schaffen - über diese schwelle zu hieven und genug hörer anzulocken.
ob jetzt der betrüger-kim den kreativen menschen retten wird, indem er eine "sammelstelle" anbietet und so die suche für hörer erleichtert? man wird sehen.
die idee ist auch nicht neu - siehe zB http://bandcamp.com
Nix,
tun ja auch manche unbekannte Garagen-Bands :)
Und die richtig Großen kommen um eine aufwändige Produktion im Studio (welches logischerweiße einem Label gehört) nicht hinweg, andere Berühmtheiten schreiben ihre Texte nicht selber und wieder andere, welche bereits groß genug sind, gründen ganz einfach ihr eigenes Label.
So ist es, das Musikbusiness.
Auch wenn es manche selbstvermarktungs-vernarrten nicht wahr haben wollen, ohne professionelles Studio, Ghostwriter, Förderungen von Labels etc. gäbs 99% der Lieder im Radio ganz einfach nicht.
das Ganze übernommen hätte. Warum glauben sie denn warum die Musikindustrie so einen rießen Schiß vor Kimble hat?
Dessen Seite war bei der Zielgruppe sehr sehr bekannt. Mit so einem Background wäre es überhaupt kein Problem gewesen an den Labels vorbei das Ganze zu organisieren.
Labels braucht kein Mensch mehr. Siehe Madonna!
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