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Für Viktor Kassai selbst war die Szene nicht zu erkennen. Linien- und Torrichter ließen ihn im Stich.
Der ungarische Schiedsrichter Viktor Kassai hat am Donnerstag einen Fehler im Spiel Ukraine gegen England (0:1) eingestanden. Er und sein Team seien "wirklich enttäuscht" über die Situation. Kassai und vor allem sein assistierender Torrichter Istvan Vad hatten im letzten Gruppenspiel des Gastgebers am Dienstag ein Tor von Marko Devic nicht anerkannt, obwohl der Ball die Linie knapp überquert hatte. Allerdings hätte auch das gegebene Tor mit Sicherheit große Diskussionen nach sich gezogen, war dem Abschluss doch eine klare Abseitsstellung vorausgegangen.
In der Ukraine, wo die Affäre unter anderem unter dem Begriff "Torklau" läuft, avancierte Kassai deshalb zum Buhmann. Er wurde auch vom dortigen Teamtrainer Oleg Blochin übel attackiert. Der unterstellte der UEFA eine Art Verschwörung: "Es hat den Anschein, als ob ein kleiner Verband nicht gegen einen großen gewinnen darf." Der irreguläre Treffer hätte der Ukraine allerdings in der 63. Minute ohnehin nur zum zwischenzeitlichen Ausgleich gegen England gereicht, nachdem Wayne Rooney in der 48. Minute für die Führung der Three Lions gesorgt hatte. Hätte das Tor fälschlicherweise gezählt, hätte es allein weder am Ausscheiden des Gastgebers noch am Gruppensieg von England etwas geändert.
"Nach dem Spiel haben wir die Situation nochmals angeschaut. Wir haben da erkannt, dass wir einen Fehler gemacht haben", äußerte der Schiri, der zu den besten der Welt gehört, auf der Website des ungarischen Fußballverbandes (MLSZ), allerdings nur zum Übersehen des Tores. Sein Team werde "weiterkämpfen", um den guten Ruf wiederherzustellen. Nicht allerdings bei der Europameisterschaft: Die UEFA schickte den 36-jährigen Ungarn und seine Assistenten nach der Vorrunde nach Hause. "Unser Job ist brutal, denn man kann 199 korrekte Entscheidungen treffen, aber eine falsche kann fatal sein", sagte der Referee.
Collina verteidigt Tor- und Schiedsrichter
UEFA-Schiedsrichterchef Pierluigi Collina nahm Kassai in Schutz: "Menschen machen nun einmal Fehler." Der ehemalige italienische Weltklasse-Referee verteidigte allerdings den Einsatz der Torrichter: "Die Szene am Dienstag war nahezu das einzige Problem, das wir in gut 1.000 Spielen mit dem fünften Schiedsrichter hatten."
Insgesamt hätten die Schiedsrichtergespanne in der EM-Vorrunde eine sehr gute Leistung gezeigt, so Collina. "Es gab 296 richtige und 13 falsche Entscheidungen. Das entspricht einer Genauigkeit von 95,7 Prozent." Ob die UEFA das "Donezk-Tor" da schon als zwei Fehler berechnet, ist unbekannt. (red, derStandard.at, 22.6.2012)
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...fallen auch Tore bzw. werden noch viel mehr Tore verhindert.
So ist das nun mal. Deshalb werden beim Abseits noch lange keine Änderungen verlangt.
So ist das nun mal. Bei sehr knappen Entscheidungen kann es manchmal zu Irrtümern kommen.
"Allerdings hätte auch das gegebene Tor mit Sicherheit große Diskussionen nach sich gezogen, war dem Abschluss doch eine klare Abseitsstellung vorausgegangen."
"Hätte das Tor fälschlicherweise gezählt, hätte es allein weder am Ausscheiden des Gastgebers noch am Gruppensieg von England etwas geändert."
Wer Torraub sagt, muss auch Abseits sagen! Aber das ist sicher ein Phänomen von "selektiver Wahrnehmung"
Bis zu diesem Spiel pfiffen die Referees allesamt exzellent.
Doch diese Partie war tendenziös, wie er gegen den Gastgeber pfiff. Nicht nur die aberkennung eines reguären Tores, auch zwei Elfmeter hätte er der Ukraine zugestehen können (und einen den Engländern).
Die Ukraine hat jedenfalls der Schiri rausgeworfen, nicht die Kicker. Spielt doch auch bei dieser EM die Politik rein? Nur weil sich Politiker kaum vordergründig inszenieren, heisst das nicht, dass sie nicht doch tätig sind.
Das Spiel war nicht tendenziös geleitet worden. Kassai hat meiner Meinung nach nicht schlecht gepfiffen. Er konnte ja gar nicht erkennen, aus seiner Position heraus, ob der Ball hinter der Linie war und musste sich auf seinen Mann an der Linie verlassen. Wenn jemand ein Spiel bislang nicht gut geleitet hat, war das leider der Stark, aus deutscher Sicht. Ich saß beim Spiel öfter mit hochrotem Kopf vor dem TV und dachte mir, das könne nicht wahr sein. Ich möchte ihm und seinem Team jetzt keine Absicht unterstellen, aber der hatte an dem Abend entweder keine Lust genau hinzusehen oder er ist einfach nur ein arrogantes "Liebling"*.
* Wort wurde ersetzt, da ansonsten beleidigend.
Naja in den 1000 Spielen, wie oft hat da der 5. Mann überhaupt iwas zum Spiel beigetragen?
Allein bei der EM jetzt, wieviel Elmeterfehlentscheidungen gabs die eig. der 5. Mann auch sehen müsste?
Solche Situationen wie gegen die Ukraine, Ball hinter Torlinie, kam wie oft vor in den 1000 Spielen?
zuerst das Handspiel von Alaba und der Elfmeter im Halbfinale CL, dann jetzt das Abseits nicht gepfiffen das zu diesem Tor führte, dann das Tor nicht gegeben ... wieviele Fehler benötigt es noch bis dieser Herr aus dem Verkehr gezogen wird? zurück in die Regionalliga!
war es etwa kein handspiel von alaba?
nur weil endlich wieder einmal ein österreicher im cl-finale hätte spielen können und sie enttäuscht sind das es nicht so war ist das jetzt kein grund den schiri dafür verantwortlich zu machen das der spieler eine karte kassiert.
...der ein Spiel mitentscheidet und der mit einer Technik die es seit vielen Jahren gibt zu 100% zu vermeiden wäre...
...ist genau ein Fehler zu viel und eigentlich nicht zu tolerieren.
Weil nämlich völlig vermeidbar!!!!
Zumindest in einer Welt ausserhalb der Traum-Funktionärswelt im Fußball.
das menschliche auge ist einfach nicht in der lage, in all den spielsituationen die dinge zu sehen, wie sie wirklich sind. im falle von abseits/nicht abseits müsste jemand schielen .... außerdem spielen sich die dinge innerhalb von sekunden ab. wenn oft anhand der zeitlupe nicht immer zweifelsfrei das eine oder andere erkannt werden kann, wie soll es dann das menschliche auge können. ist völlig unmöglich.
gerade der sich drehende ball und sein zweifärbigkeit sind da eine hilfe...
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