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Blick mit heißen Sohlen auf das Panorama, das der aufgehende Gasplanet Kepler-36c bietet.
Washington - In 1.200 Lichtjahren Entfernung hat das US-Weltraumteleskop "Kepler" zwei Planeten aufgespürt, die beim Umlauf um ihren Mutterstern den engsten jemals beobachteten "Tanz" eines Planeten-Paares aufführen. Einer der beiden ist der Erde gar nicht so unähnlich, aufgrund der auf ihm herrschenden Hitze aber nicht für Leben geeignet - ansonsten könnte man auf ihm manchmal den benachbarten Gasplaneten in dreifacher Mondgröße am Himmel bewundern.
Der im Sternbild des Schwans gelegene Stern Kepler-36a ähnelt unserer Sonne, dürfte aber ein paar Milliarden Jahre älter sein und bereits die Phase eines sogenannten "Unterriesen" erreicht haben. Bei den beiden Planeten handelt es sich um einen Gesteinsplaneten ähnlich der Erde und einen Gasplaneten. Der Gesteinsplanet, Kepler-36b, hat etwa die eineinhalbfache Größe der Erde, den Messungen zufolge jedoch die 4,5-fache Masse. Der äußere Planet, Kepler-36c, ist ein sogenannter "heißer Neptun" und hat etwa die 3,7-fache Größe der Erde. Und beide ziehen in engen Orbits um ihren Mutterstern: Kepler-36b benötigt laut der in "Science" veröffentlichten Studie für einen Umlauf nur rund zwei Wochen, Kepler-36c 16 Tage.
Bei seinem kosmischen Tanz kommt sich das Paar zwar sehr nahe, stößt aber nicht zusammen: Zum Zeitpunkt ihrer engsten Annäherung entspricht die Entfernung der beiden Nachbarn immer noch der fünffachen Distanz zwischen Erde und Mond. "Das sind die beiden am engsten zusammenstehenden Planeten, die jemals entdeckt wurden", sagte der Washingtoner Astronom und Ko-Autor der Studie, Eric Agol. (APA/red, derStandard.at, 22.6.2012)
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Kepler-62e und Kepler-62f sind die bislang kleinsten beobachteten Körper, die in der habitablen Zone eines Sterns kreisen
http://www.youtube.com/watch?v=DNlLnaJiGY8
Und immer wieder nett - der Größenvergleich von Planeten und Sternen:
http://www.youtube.com/watch?v=HEheh1BH34Q
Für die Zwecke verwende ich http://you-tube-download.com - klappt meistens
hat man überlegt, ob man das system pluto - charon nicht als doppelplanetensystem betrachten muss, wo sich die beiden planeten gegenseitig umrunden... der gemeinsame schwerpunkt ist außerhalb plutos, während der gemeinsame schwerpunkt erde-mond 1700km unter der erdoberfläche ist
http://de.wikipedia.org/wiki/Plan... Definition
die aktuelle planetendefinition verhindert, das die beiden planeten sein können.
der begriff doppelplanetensystem ist nicht definiert (wär aber einfach, man sagt entweder das der gemeinsame mittelpunkt außerhalb der beiden körper ist, oder das massenverhältnis unter einem gewissen wert ist)
spaßig wirds eh bei pluto: da er in einer 3:2 resonanz mit neptun ist, ist die neptunbahn definitionsmäßig sauber...
"spaßig wirds eh bei pluto: da er in einer 3:2 resonanz mit neptun ist, ist die neptunbahn definitionsmäßig sauber..."
Ich denke, dass Pluto und Charon auch keinen Einfluss auf Neptun's Planetenstatus hätten, selbst wenn sie dieselbe Bahn teilen würden.
Diese Tabelle macht recht klar, wie deutlich der Unterschied zwischen Planeten und Zwergplaneten in bezug auf Säuberung der Umlaufbahn ist:
http://en.wikipedia.org/wiki/Clea... od#Details
"Also listed is the Stern–Levison parameter ?; again, the planets are orders of magnitude greater than 1, and the dwarf planets are orders of magnitude less than 1."
... daran täte beim Neptun sicher auch Pluto + Charon in derselben Bahn nichts entscheidend ändern.
es ist die erste entdeckung eines mondes (natürlichen satelliten) um einen planeten in einem anderen sonnensystem.
aber auch nur, weil doppelplanetensystem nicht definiert ist, während mond ganz einfach das kleinere objekt ist, das ums größere kreist, während das größere objekt kein stern ist.
Wenn es so wäre, dann ja. Wobei man allerdings berücksichtigen muss, dass es in gewissen Fällen eine Interpretationssache sein kann, ob es sich um Planet und Mond, oder um ein Doppel-Planeten-System handelt. Wie wenn sich der Schwergewichtspunkt außerhalb beider Körper befindet (wie das z.B. bei Pluto und Charon der Fall wäre ... womit man argumentieren könnte, dass es sich eher um ein Doppel-Zwergplaneten-System handelt).
Nachdem es hier allerdings keine genauen Definitionen gibt, ähnlich wie bei der (irdischen) Frage: "was genau ist ein Kontinent", kann man das unterschiedlich auslegen.
Wenn auf einem Planeten exakt die eine Halbkugel Land und die andere Wasser wäre, sollte man dann die Landfläche als Kontinent und die Wasserfläche als einen See bezeichen oder die Wasserfläche als Ozean und die Landfläche als Insel?
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