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Motorola soll weiterhin als eigenständig Geschäftseinheit von Google geführt werden.
Bereits vor einigen Monaten haben die Google-Chefs den AktionärInnen des eigenen Unternehmens eine recht ungewöhnliche Form des Aktiensplits vorgeschlagen: Für jede Aktie sollen die InvestorInnen künftig zwei erhalten, wovon allerdings nur eine mit Stimmrecht verbunden ist. Die Motivation für diesen Schritt diskutierte man dabei ganz offen: Die beiden Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin sollen weiterhin die Stimmmehrheit von 56 Prozent behalten, um so zu garantieren, dass man auch künftig langfristige, nicht immer gleich einträgliche Projekte betreiben könne.
Zustimmung
Und nun kommt die offizielle Absegnung dieses Plans: Im Rahmen der jährlichen Aktionärsversammlung holten sich die Google-Gründer die Zustimmung für den Split. Trotzdem wird es noch etwas dauern, bis dieser auch tatsächlich durchgeführt werden kann, es gebe noch ein laufendes Verfahren, das dies verhindern würden, heißt es von Seiten Googles hierzu.
Motorola
Einmal mehr betont man auch, dass es keinerlei Pläne gebe, Motorola vollständig in Google aufgehen zu lassen, dies habe sich auch nach der vor kurzem abgeschlossenen Abwicklung der Übernahme nicht geändert. Man habe Motorola vor allem wegen den damit verbundenen Patenten gekauft, aber auch wegen dessen Innovationsfähigkeit und den Produkten. Motorola soll sich künftig ganz auf Android konzentrieren, dabei aber als vollständig separate Geschäftseinheit geführt werden, de fakto ändere sich also nur, dass Motorola Mobility kein eigenständiges, börsennotiertes Unternehmen mehr sei.
Page
Google-CEO Larry Page meldet sich während der Aktionärsversammlung übrigens kein einziges Mal zu Wort, dies allerdings aus durchaus verständlichen Gründen: Aufgrund einer Erkrankung hat er seine Stimme verloren, kann sich in Folge auch kommende Woche nicht an den Keynotes auf der Google I/O beteiligen. Selbst für die Verlautbarung der Geschäftszahlen im kommenden Monat soll Page noch ausfallen. Konkrete Details zur Erkrankung nannte man nicht, betonte aber, dass Page trotzdem weiterhin die Geschäfte führe. (red, derStandard.at, 22.06.12)
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