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Schüler filmten eine Pöbelei im Schulbus mit.
Ein im Internet verbreitetes Video, das zeigt, wie eine 68-Jährige in einem Schulbus in den USA von halbwüchsigen Teenagern angepöbelt wird, hat eine überwältigende Spendenflut für die alte Dame ausgelöst. In kürzester Zeit gingen mehr als 330.000 Dollar (260.000 Euro) Spenden ein, damit sich die Schulbus-Aufseherin Karen Klein auf einem Urlaub von der Pöbel-Tortur erholen kann.
Im Bus angepöbelt
In dem zehnminütigen Handy-Video ist zu sehen, wie zwölf und 13 Jahre alte Schüler die achtfache Großmutter während einer Schulbusfahrt in Greece im Bundesstaat New York mit Schimpfwörtern belegen und wegen ihrer Frisur, ihres Gewichts und ihres Hörgeräts verhöhnen. Einige Schüler machen obszöne Gesten, lachen sie aus und stoßen sie herum, während Klein versucht, die Belästigungen der Jugendlichen so gut wie möglich zu ignorieren.
Video auf Youtube und Facebook
Das von einem Schüler gemachte Video erschien am Dienstagabend auf Youtube und Facebook und verbreitete sich wie ein Lauffeuer. Auf der Website indiegogo.com wurde eine Online-Spendenaktion mit dem Ziel gestartet, 5.000 Dollar für die 68-Jährige zu sammeln. Stattdessen gingen bis Donnerstagabend (Ortszeit) 338.650 Dollar ein. Klein zeigte sich überwältigt von dem Zuspruch. Sie habe zahlreiche aufmunternde Briefe und E-Mails bekommen, berichtete sie im Fernsehsender NBC. Die Schulbehörde kündigte an, die an den Pöbeleien beteiligten Schüler zu bestrafen. (APA, 22.6.2012)
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ich denke man sollte das ganze nicht überbewerten. wenn ich so zurückdenke wie ich in dem alter die leute verarscht und gemobbt habe. heute würde ich das natürlich nie mehr tun aber in dem alter will man sich halt profilieren und das auf kosten anderer oder cool und lustig sein.
im fernsehen gibts ja auch genug komiker die sich über promis oder bestimmte gruppen lustig machen, dort wirds den kindern ja vorgemacht.
Ich habe in diesem Alter niemanden gemobbt. Habe mich von solchen Mitschülern auch distanziert und nicht mitgemacht (Stichwort "Gruppenzwang"). Das hat auch nix mit Bewertung zu tun, sondern mit Erziehung. Und wenn so etwas als Bubenstreich abgetan wird, zeigt das nur, dass die Erwachsenenreife noch nicht ganz erreicht wurde. Sorry.
Schlimm genug, dass die Jugendlichen immer gewalttätiger werden und keinen Respekt vor Älteren haben. Aber bei so einer Einstellung weiß ich wenigstens, wie so etwas entsteht. Danke!
In diesem Zusammenhang wäre es vielleicht interessant auf eine schon länger laufende Debatte in den USA hinzuweisen, ob man Kinder als Psychopathen bezeichnen kann.
Hier der betreffende Artikel der New York Times
http://www.nytimes.com/2012/05/1... wanted=all
erzogen von erwachsenden eltern, wo viele psychopathen oder idioten sind...
das sieht man dann in der erziehung der eltern. nicht ob sie lesen oder schreiben können, sondern ob sie recht und unrecht kennen....
sozial o unsozial etc
kids in dem ALter sind allgemein unleidlich und nicht die verständigsten. Aber was ist denn bei uns?
Sehe es jeden Tag in den Öffis: 2 Jährige brauchen einen eigenen Sitzplatz, egal wie voll die Bim ist.
Sehe ich jeden Tag. Die liebevolle Mütter und Väter immer darauf bedacht, das der Knirps ein Platzi hat zum sitzen.
Zu meiner Zeit wurde ich auf den Schoß der Mutter gesetzt und damit war wieder ein Paltz frei. Heute?
Undenkbar!! Ich mit meinen 47 Lenzen stehe auf und mache Oma & Opa einen Sitzplatz frei. Aber die Kids kriegen Ihren Hintern nicht mehr hoch. Hauptsache Handy & MP3 Player und stierer Blick darauf.
Im Haus spielen 6 Kids (9 Jahre) mit 6 Fussbällen auf 20m² Beton - egal wenns laut ist. Wurscht! Wehe man würde was sagen ...
Werden Sie dann von den 9-jährigen verprügelt? Ich sag sogar was bei den 16- und 17-jährigen, die ohne mein Eingreifen auch mal gern stundenlang im Hof "Wer kann den Fußball am lautesten gegen die Wand fetzen?" spielen. Wenn man nett ist, verstehen es die meisten.
...und hör auf mit dem Stock zu fuchteln. Den gleichen Holler haben die gleichen Leut vor 20 Jahren gelästert. Lächerlich. Wie wärs noch mit einem Spruch Marke "Dabei haben sie's heut um so viel leichter als wir damals..."? Oder "Wir haben ja nix gehabt" ist auch sehr populär...
JEDER der gesundheitlich in der Lage ist, in der Bim zu stehen, soll Omi und Opi einen Platz anbieten.
Aber scheinbar haben 99 % aller Leute zwischen 20 und 50 Jahren schon ein Hüft- und ein Knie-Implantat. Anders ist deren Sitzsturheit nicht zu erklären.
Tolles Vorbild, und dann aufregen, wenn die "Kids" nicht sofort hupfen.
Das trifft's genau auf den Punkt: Gerade weil Leute die Leute den Kindern sagen "Steht auf" - wird's nie funktionieren.
Kinder lernen durch Vorbildwirkung. Würden Erwachsene für gebrechliche Leute aufstehen, dann könnten die Kinder das durch Vorbildwirkung erleben und als natürlich übernehmen. So lernen SIe nur "Die meisten Erwachsenen suchen einen schwächeren und versuchen dem auf's Aug zu drücken, was sie gut finden aber selbst nicht machen wollen."
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Hätte Favotta geschrieben: "Ich bin aufgesprungen, aber kein zweiter hat sich gefunden" wäre das eine andere Nachricht als "Ich hab entrüstet in die Runde geschaut, und schliesslich hab ich das was ich von anderen verlange widerwillig auch selbst gemacht."
Ja, 2-jährige haben einen Anspruch auf einen Sitzplatz. Sie sind bei Bremsmanövern weniger standfest als Erwachsene, können niedergetrampelt werden, und sehen in einem dichtbesetzen Bus aus ihrerer Perspektive nur die Hintern der Erwachsenen.
Wenn es nur einen Sitzplatz gibt, dann stehe ich und mein Kind sitzt. Auf den Schoß nehmen ist nicht immer einfach, vor allem wenn man noch Einkaufstaschen hat oder im Winter, wenn man dicke Jacken anhat. Außerdem ist das "auf dem Schoß sitzen" nur dann angenehm, wenn man die Beine links und rechts platzieren kann. Dort kommt man aber dann mit den Schuhen an der Kleidung der Sitznachbarn an. Dann gibts erst recht Stunk.
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