Zarafa: Neue Web-App und Support für Exchange Web Services

  • Zarafa hat auf dem diejährigen Community-Treffen neue Features vorgestellt.
    foto: derstandard.at/sum

    Zarafa hat auf dem diejährigen Community-Treffen neue Features vorgestellt.

  • Zarafa 7.1 verfügt über eine neue Suche und unterstützt die Nutzung mehrerer Ldap-Server.
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    Zarafa 7.1 verfügt über eine neue Suche und unterstützt die Nutzung mehrerer Ldap-Server.

Neue Generation der freien Groupware am Horizont

Die freie Groupware Zarafa betritt neue Welten. Auf dem diesjährigen Community-Teffen "Zarafa Summercamp" im niederländischen Kerkrade wurde ein gefragtes Feature vorgestellt: Die Unterstützung von Exchange Web Services (EWS).

Beta-Verison im November

Damit können Clients wie Microsoft Outlook 2011 für Mac OS X oder Evolution, direkt wie Microsoft Outlook für Windows angebunden werden. Bisher mussten User auf IMAP und CalDAV/iCal zurückgreifen. Eine erste Betaversion soll im November veröffentlicht werden.

EWS wurde von Microsoft mit Exchange 2007 eingeführt und wird neben Apple auch von anderen Softwareherstellern, etwa zur Mail-Archivierung, genutzt.

Web-App

Zusätzlich wurde Version 1.1 der Zarafa-Web-App zum Download bereit gestellt. Die Web-App ist seit Version 7.0.6 ein Teil von Zarafa und soll das traditionelle, an Outlook 2003 angelehnte Web-Frontend ablösen. Vorerst können aber beide Oberflächen parallel genutzt werden.

Die neue Version der Web-App kommt mit besserer Unterstützung des IE9 und zahlreichen Verbesserungen im Performance- und Kalenderbereich daher. Auch verfügt sie nun über ein
Plug-in-Framework. Damit kann das Web-Frontend mit Plugins, etwa für Twitter oder Facebook, erweitert werden.

Zarafa 7.1

Auch wurde die kommende Generation der Groupware präsentiert. Zarafa 7.1 verfügt über eine neue Suche und unterstützt die Nutzung mehrerer Ldap-Server. Allerdings befindet sich diese Version noch im Beta-Stadium. Kurz vor dem Summercamp wurde Zarafa 7.0. 8 veröffentlicht. (Markus Sulzbacher aus Kerkrade, derStandard.at, 22.6.2012)

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