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Tempo-30-Limit: Wenn es nach den Grünen geht, bald nicht nur in Wiener Wohngebieten, sondern auch nachts auf Hauptstraßen.
Tempo-30-Zonen flächendeckend in allen Wohngebieten Wiens: So lautet die Koalitionsvereinbarung, die die rot-grüne Stadtregierung bis Ende der Legislaturperiode umsetzen will. Die Argumente dafür sind besserer Lärmschutz, ein geringerer CO2-Ausstoß und eine höhere Verkehrssicherheit. Bereits bei der Verkündung dieses Vorhabens im Jahr 2011 war die Aufregung darüber enorm.
Der grüne Verkehrssprecher Rüdiger Maresch kann das nicht nachvollziehen. Seit der ersten Phase der Umstellung auf 30er-Zonen Mitte der 1990er habe man die Zahl der Verkehrstoten um die Hälfte reduzieren können, sagt er im Interview mit orf.at.
Zustimmung der Bezirke
Die Chancen auf eine Durchführung der Maßnahme in Wohngebieten stehen aber gut: Bisher haben alle Bezirke - bis auf Döbling - zugestimmt. Bei den Bezirken liegt in dieser Angelegenheit die Letztentscheidung. Wie zielführend die 30er-Einführung ist, bleibt offen, denn Untersuchungen des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV) zeigen, dass sich acht von zehn Autofahrern nicht an die Tempo-30-Limits halten.
30er-Limit auf Hauptstraßen
Doch damit nicht genug: Maresch gibt auch bekannt, dass man sich mit einem Tempo-30-Limit in Wohngebieten nicht zufriedengeben wolle. "Wir überlegen auch, Tempo 30 auf Hauptstraßen in der Nacht einzuführen, um die Lärmbelastung noch weiter zu minimieren", erklärt er gegenüber orf.at. Von dieser Maßnahme betroffen wären auch stark befahrene Straßen wie der Gürtel und die Linke und die Rechte Wienzeile. Laut Maresch gibt es bereits Gespräche mit dem roten Koalitionspartner. Allerdings weiß SPÖ-Wien-Verkehrssprecher Karlheinz Hora davon nichts, schließt aber derartige Pläne nicht aus.
Für die ÖVP Nonsens
Kein Verständnis für diesen Vorschlag gibt es von der ÖVP: "Die grüne Verkehrspolitik führt nicht nur auf den Straßen Wiens, sondern in der rot-grünen Koalition zum Chaos", verkündet der schwarze Verkehrssprecher Roman Stiftner in einer Aussendung.
"Wieder einmal den Nonsens von Tempo 30 auf stark befahrenen Hauptstraßen, und das ohne Absprache mit dem Koalitionspartner, zu propagieren spiegelt ein klar negatives Sittenbild der rot-grünen Koalition wider", fährt dieser fort. Seiner Meinung nach würde diese Maßnahme zu zusätzlichem Stauaufkommen führen. Er plädiert für eine bessere Überwachung der bisherigen Geschwindigkeitsbeschränkungen. (red, derStandard.at, 21.6.2012)
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Genau, damit ein Auto/Bus/Motorrad/Moped doppelt solange braucht, bis es am Schlafzimmerfenster vorbei gefahren ist. Man will es ja schließlich genießen...
Tempo 30 für ganz Wien fordern, aber eine Helmpflicht, permanente Lichtanlage für Radfahrer bekämpfen...
Wer soll solche Nasen noch wählen??
anstatt flächendeckend tempo 30 sollte man flächendeckend nicht jeden trottl den FS machen lassen..
ausserdem ist tempo 50 sowieso nicht sonderlich realitätsnahe da eben viel zu viele sich diese unglaubliche geschwindigkeit eh nicht zutrauen und daher mit ~30 dahinzockeln..was meiner meinung nach genauso geahndet werden sollte da es den verkehrsfluss stört.
in wohngebieten ist es selbstverständlich dass ich da nicht mit 50-60 durchfahre , ich passe mich der jeweiligen situation sowieso an...und die jenigen die dies nicht tun, werden es auch mit der neuen regelung nicht tun.
die argumente verkehrssicherheit und lautstärke sind an den haaren herbeigezogen.. wie volksschulmädchen...
werte frau ente; das habe ich auch nicht gesagt..
aber anstatt sinnlose tempobeschränkungen unter absurden vorwänden durchsetzen zu wollen, sollte man sich stattdessen überlegen wie man so manche(n) autofahrerInn besser auf die verkehrswelt vorbereiten könnte damit jene(r) nicht angst davor hat auch mal zur feier des tages in den dritten hochzuschalten - ganz ohne schweißausbrüche und herzinfarktrisiken...
ansonsten stimme ich ihnen zu 100 prozent zu :))
was soll das ganze, immerhin erhalten die autofahrer ganz österreich, und die blöden urzeitfarne gehören endlich bis zum letzten tropfen durch den auspuff gejagt!
Alle freiheiten dem autofahrer, scheiß ma auf alle anderen assis!
Ist es doch - aus Sicht der GRÜNEN - menschenrechtswidrig, dass jemand "allein und individuell" schneller als ein Fahrradfahrer unterwegs sein darf.
Ausnahmen gibt's nur für den alle gleichmachenden öffentlichen Verkehr.
js
hier fehlt der Lückenschluss: http://alturl.com/yoc67
2.500 Touren in der 2.000 sind nun einmal lauter, als bei 50 mit 2.100 Turen in der Dritten.
Dass es theoretisch möglich wäre 30 in der Dritten zu fahren, ändert ja nichts daran, dass das praktisch niemand macht.
ist nicht wegzukriegen. Dabei wäre es so leicht, einen Gang höher einzulegen.
Ich bin kürzlich mit einem Hybrid gefahren. Die Automatik wählt genau die Übersetzung, die optimal ist für den Motor und für den Verbrauch. Stufenlos übrigens. War kein Vollhybrid, der Benzinmotor war stets dabei.
Ich hab ganz schön geschaut, wie die Drehzahl beim Rollen auf 1200 lag. Bei 30 übrigens. Genial.
Und so leise, fast wie ein Fahrrad...
Ich wollte darauf hinaus, dass ein Auto auch mit 1200 Umdrehungen schonend gefahren werden kann. Die Automatik macht genau das. Auszukuppeln ist keine Option (ausser beim PDK von Porsche in der neuen "Segelfunktion").
Und wenn Toyota und Honda das so programmieren, dann können Sie sicher sein, dass es den Motor schont. Denn deren Motoren sind für viele hunderttausend Kilometer gebaut...
nein darf man nicht...
ich wohne vor so einer hütte, wo die leute bis +5 uhr morgens besoffen rumschreien und singen...da wären mir die autos 1000x lieber...ich hab zuvor 20 jahre an ner hauptstrasse mit bimverkehr (1. Stock) gewohnt, das war nix gegen die nachtschreier...
Melden Sie sich freiwillig für einen Vororttest? Einmal werde ich beim weggehen nichts trinken und mit dem Auto an Ihrem Fenster vorbeifahren, das andere Mal volltrunken daran vorbeiwanken und aus vollem Hals singen. Und damit dass ganze dann auch statistisch relevant ist machen wir mindestens 100 Wiederholungen.
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