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Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels ist zu Gesprächen über Korrekturen am Urheberrecht im Internet bereit. In bestimmten Bereichen, etwa bei der sozialen Kommunikation im Netz, bleibe das Urheberrecht hinter der neuen Lebenswirklichkeit zurück, erklärte Börsenvereinspräsident Gottfried Honnefelder am Donnerstag zur Eröffnung der Buchtage Berlin 2012. Nicht diskutabel sei aber die von der Piratenpartei geforderte Entkriminalisierung des privaten direkten, nicht kommerziellen File-Sharings. "Würde dies zugelassen, wäre der gesamte Markt tot. Autoren blieben unter dem Strich ohne Lohn und Arbeit."
Beratungsrunde bis Freitag
In der Internet-Gemeinde werde immer wieder suggeriert, das Urheberrecht sei passé. Aber Autoren und Verlage blieben unverzichtbare Teile der kulturellen Schöpfung, sagte Honnefelder. Die Buchbranche dürfte nicht schweigen, wenn etwa aus der Internet-Gruppe "Anonymous" mit persönlichen Beleidigungen und Drohungen zur Jagd auf Autoren geblasen werde. Rund 1.000 Verleger, Buchhändler und Buchmarktexperten wollen bis zum Freitag in Berlin über einen besseren Schutz des geistigen Eigentums beraten. (APA, 21.6.2012)
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behaltets euch das! Dankeschön!
Ebenso im Fernsehen! Behaltets euch das!! Da hat doch schon die Werbung mehr Qualität als die störenden Sendungen zwischendurch!
Bücher auf elektronischem Weg zu lesen ist unbeqeum und viel teurer als gedruckt.
Ich zahle pro Jahr 9 Euro in der örtlichen Bücherei und kann mir so oft und so viele aktuelle[!] Bücher ausleihen wie ich will - unterbietet das, bevor wir weiterreden.
Ein E-Book-Reader kostet im Schnitt 100 Euro, ein E-Book selbst ist im Vergleich zur gedruckten Ausgabe nix wert, kostet aber fast genauso viel.
Das ist uninteressant und hat sekundär etwas mit dem Urheberrecht zu tun - und wenn sich jemand eine 2-GiB-E-Book-Sammlung runterläd: selbst eine Leseratte liest das nie und nimmer.
Büchereien sind schwer zu unterbieten, weil sie öffentlich subventionniert werden. Ich bin dankbar und glücklich, dass wir in Wien ein wirklich gutes Netz an Büchereien haben, die gemütlich, modern ausgestattet und auch bei sehr geringem Einkommen leistbar sind (ermäßigt: 3,50/jahr).
Mit dem freien Markt kann man das aber wirklich nicht vergleichen.
Dann beantworte bitte folgende Frage:
Was passiert mit den Subventionen?
[ ] das Geld verschwindet im Äther
[ ] die Bibliotheken erwerben bei den Verlagen entsprechende Bücher mit einer Verleih-Lizenz
Wenn es offline funktioniert, funktioniert es online ziemlich sicher auch.
"In Bibliotheken E-Books ausleihen" - ist dir klar, wie pervers das klingt?
Warum schaffen die Verlage keinen On-Demand-E-Book-Dienst wo man (meinetwegen auch zeitlich begrenzt) E-Books zu fairen Preisen bekommt?
Bei Amazon kosten selbst Bestseller um die 15 Euro als E-Book - da kann ich mir gleich die Taschenbuch-Version kaufen und hab etwas dauerhaftes und handfestes - das ist einfach nur weltfremd.
Für ein Geburtstagsgeschenk wäre so ein Kindle hervorragend. Dann entfallen diese Kosten indirekt. Viele gemeinfreie Werke gibt es in der digitalen Version kostenlos. Der Vorteil, viele Werke mit sich herumzuschleppen, mag für viele zwar uninteressant sein, ist aber dennoch praktischer und rentiert sich schon ab dem zweiten Buch. Natürlich besitzt du noch die Möglichkeit das integrierte Wörterbuch, oder den Übersetzer zu verwenden. Bei vielen Werken äußerst praktisch. Auch für jene, die gerne mal ein englisches Buch/Magazin lesen sehr hilfreich. Oder eine integrierte Leselampe kann bei düsterem Licht helfen, wenn man sonst nichts dabei hat....
Alles in allem ist es nur ärgerlich wenn man den Reader verliert.
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