Christian Keuschnigg, IHS-Direktor

    21. Juni 2012, 16:58
    7 Postings

    Zum Pendeln fährt der Professor einen Toyota Corolla. In Wien hingegen nutzt er die öffentlichen Verkehrsmittel

    Bernhard Felderer ging in Pension, seit 1. Juni ist nun Christian Keuschnigg neuer Direktor des Instituts für Höhere Studien (IHS). " Natürlich bewegt mich im Moment die neue berufliche Herausforderung am meisten. Das Aufgabenportfolio hat sich erhöht, ich kann ja jetzt nicht mehr so spezialisiert tätig sein wie auf meiner Professur in St. Gallen" , sagt der Ökonom, der seit zwölf Jahren an der Universität St. Gallen lehrt. "Dort befindet sich auch noch unser Hauptwohnsitz, denn unsere Kinder gehen noch zur Schule." Für den Professor heißt das pendeln.

    "Wir wohnen in einem Vorort von St. Gallen, dort braucht man natürlich ein Auto. Ohne wäre es müßig, mit einem spart man so viel Zeit, St. Gallen hat ja keine U-Bahn." Der Toyota Corolla ist "familiengerecht, deshalb wurde er ja auch angeschafft. Er ist jetzt sieben Jahre alt", erzählt der 53-Jährige und fügt scherzhaft hinzu: "Wir kaufen ein Auto und fahren es dann kaputt. Das dauert ungefähr zehn Jahre, danach kommt ein neues."

    In Wien allerdings ist ein Auto "überflüssig", findet der Tiroler: "Darum bleibt der Corolla ja auch in St. Gallen. Hier in der Stadt habe ich die Öffis wirklich schätzen gelernt. Das U-Bahn-Netz ist fantastisch. Ab und zu weiche ich auf die Straßenbahn aus, aber für meine Zwecke ist die U-Bahn ideal." Schwarzfahren kommt für den IHS-Chef gar nicht infrage. "Ich habe mir sofort die neue Jahreskarte um 365 Euro zugelegt." (Jutta Kroisleitner, DER STANDARD, 22.6.2012)

    • Bild nicht mehr verfügbar
    Share if you care.