Goldene Kampagnen für das Gute

Charity-Arbeiten können heuer beim Festival punkten - Eine Auswahl

Die ersten Award-Shows sind vorbei, die meisten Grand Prix und Lions des diesjährigen Festivals bereits vergeben. Auffallend viele Charity- und Public-Services-Kampagnen konnten punkten und wurden vergoldet. Das Regelwerk lässt es aber nicht zu, dass diese Arbeiten bei den regulären Kategorien mit einem Grand Prix ausgezeichnet werden. Der ist den kommerziellen Kunden vorbehalten.

Am Ende des Festivals wird allerdings der "Grand Prix for Good" verliehen, dort haben dann die Goldgewinner der verschiedensten Kategorien eine Chance auf diesen Top-Preis. Die Entscheidung trifft die Titanium & Integrated-Jury, der mit Fred Koblinger auch ein Österreicher angehört.

derStandard.at/Etat hat sich angeschaut, welche Kampagnen dafür in Frage kommen. Eine Auswahl der bisherigen Gold-Winner im Überblick:

"Blood Relations"

Die "Blood Relations"-Kampagne von Saatchi & Saatchi Israel wurde vergoldet. Die Idee dahinter: "Könntest du einen Menschen verletzen, in dessen Adern dein Blut fließt?" Auftraggeber: Peres-Stiftung for Peace. (>>> Mehr zur Kampagne)

"Integration Day"

Die Kampagne von Saatchi & Saatchi Mailand für Coordown Onlus integriert Menschen mit Behinderung in den Arbeitsalltag (Kampagne ansehen)

"I have already died"

Eine Kampagne, die unter die Haut geht: Publicis Amsterdam für die ALS Foundation in den Niederlanden mit Botschaften von Menschen, die erst nach ihrem Tod on Air gehen. (>>> Kampagne zum Ansehen)

"Pain Squad"


Cundari Toronto entwarf für ein Kinderkrankenhaus eine App, mit der Kinder leicht beschreiben können, wo und wie stark ihre Schmerzen auftreten. (Kampagne ansehen)

"Bear 71 Live"
JAM3 Toronto entwickelte diese Arbeit für NFB (National Film Board). "Bear 71 Live" wurde beim Sundance Film Festival gelauncht. Mehr zur Kampagne hier auf Vimeo.

"Kitchen-Circle"

Gold bei Outdoor: Y&R Mexiko für "Save the Children" (mehr zur Kampagne).

"Omar"


"We remember": Lowe Ginko, Uruquay für Amnesty International (mehr zur Kampagne).

(Astrid Ebenführer, derStandard.at, 21.6.2012)
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