Bier als Buch

  • Conrad Seidl: Bierland Oberösterreich. Styria Regional 2012, 200 S., 24,99 Euro.
    foto: verlag

    Conrad Seidl: Bierland Oberösterreich. Styria Regional 2012, 200 S., 24,99 Euro.

Oberösterreich als Mekka für Bier-Fans und alle jene, die es noch werden wollen

Dass Bierkolumnist Conrad Seidl in Sachen Bier als außerordentliche Autorität gilt, hat sich herumgesprochen. In seinem neuen Buch nimmt der STANDARD-Innenpolitiker sich des Bierlands Oberösterreich an, also jener Region, die in Österreich die mit Abstand höchste Dichte an Brauereien aufweist.

Er führt in bäuerliche Brauereien, die hier im Gegensatz zu anderen traditionsreichen Biertrinker-Regionen noch existieren, in die zwei Klosterbrauereien, aber auch in einige Schlossbrauereien und die ziemlich einzigartige bürgerliche Braucommune von Freistadt. Wer dieses Kompendium mit sich führt, wird bei Besuchen in Oberösterreich stets wissen, wo sein Durst entsprechend regional gestillt wird. (red, Rondo, DER STANDARD, 22.6.2012)

Conrad Seidl
Bierland Oberösterreich
Styria Regional 2012
200 S., 24,99 Euro

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und ich dachte man erhält ein Bier in Buchform

wäre ja mal was neues, ein Glas in Buchform.

Ich trinke nicht Bier, sondern ich geh Bier lesen .... hahaha

Noch ein Bierbuch - juhu

Wer hat noch ...

... "Bier als Bauch" als Überschrift gelesen?

Uttendorf und Schönramer

Sind einfach die besten Biere :-)

baumgartner

nicht vergessen

uttendorf!

na zerst nach Schoaram.. s'Greane ;-)

Österreich, das Bierland?

Wohl noch nie in Belgien gewesen. Geht einmal dorthin. Dort kennen rund 1150 Biere (Zum Beispiel Kirschbier, Trappisten...). Da kann Österreich gar nicht mithalten.

"Kirschbier" kenne ich nicht! Aber dafür Lambics die mit Kirschen vergoren werden. ;)

trappistenbier oberoesterreich:
http://www.stift-engelszell.at/cmsimple/... r-Brauerei

zuerst informieren und dann gross das maul aufreissen.

und streng genommen ist kriek ja kein bier sondern als geuze ja ein bierverschnitt.

aber, egal. es gibt schon gute "biere" zur abwechslung.

nur nutzt das nix wenn man 1148 davon nicht saufen kann.

ok, sie haben ja echt keinen schimmer

Ach ja? Kenne genug belgische Biere, auch die ganzen Trappister oder Kriek. Gut für ein Experiment, aber nach mehr als zwei bis drei hat man so dermassen einen in der Glocke das es echt keine Freude mehr macht. Hin und wieder ganz gut um seinen Horizont zu erweitern, aber wenn ich einen Spieleabend oder ähnliches mit Freunden mach, und ich serviere belgisches Bier, werd ich gefragt ob ich irgendwo angrennt bin; und das zurecht. Als ob Österreich kein gutes Bier brauen würde.
Und ich red jetzt nicht vom 16er Blech.
Belgisches Bier alles recht schön und gut, Abtei Schlägl macht auch Gutes, aber wenn ich Lust auf Geschmack hab, und einen riesen Durscht, dann greif ich doch lieber zum altbewerten österreichischen Qualitätsprodukt.

im idealfall sollte humor den horizont erweitern

nicht noch mehr einengen

Ich geh zumindest nicht in Keller lachen!

Jowoi, a Freistädtinga!

naja, sie vergleichen da äpfel mit bieren.

Reinheitsgebot

Tja das liegt daran, vorallem bei Brauereien aus Salzburg und dem Innviertel, dass viele heute noch nach dem bayerischen Reinheitsgebot brauen. und das ist auch gut so.. von mir aus könnens bei Eis und Schoko die haarsträubesten und absurdesten "Creationen" hervorzaubern, aber beim Bier: Hopfen, Malz und Wasser

das reinheitsgebot ist reiner blödsinn:
http://www.besser-bier-brauen.de/kolumnen/... e-wahrheit

Hefe wär net schlecht ...

Klar für den Brauprozess ist Hefe notwendig.

Aber: 1493 erließ Herzog Georg der Reiche für das Herzogtum Bayern-Landshut, das alte bayerische Kerngebiet, die Vorschrift, dass die Brauer nur Malz, Hopfen und Wasser verwenden durften – „bei Vermeidung von Strafe an Leib und Gut“ (s. wiki/Reinheitsgebot)
Mein Posting war im Hinblick auf das urspüngliche -heute nicht mehr verpflichtende - Reinheitsgebot bezogen, welchen Ausspruch hiesige Brauereien aber gerne auf die Etiketten drucken.
Nichtsdestotrotz blieben wir von "Creationen" wie in Eis- u Schokobranche halbwegs verschont.. wer will schon Bier mit Chilli, Ingwer, Sesam-Honig oder Stevia-Himbeer Geschmack??

Ich will sowas. Speis & Trank dürfen keine Grenzen kennen, genausowenig wie es "den einen" Geschmack geben darf.

Ich liebe Belgische Schokoladbiere, oder schwere, geeiste Bockbiere...

Das ist aber wesentlich, weil das Reinheitsgebot gar nicht die Zugabe von Hefe vorsieht und dass haben sie auch nicht gemacht - somit nicht kontrollierte sondern Spontanvergärung, aber wenn du tatsächlich so etwas einmal trinken möchstet, dann müsstest du nach Belgien fahren (oder in abgeschwächter Form auch nach Leipzig).

Und gerade Brauerein wie Gusswerk in Salzburg, Hofstetten (fantastisches Honigbier), oder auch das Gregorius vom Stift Engelszell, das explizit belgische Tripel als Vorbilder nennt, schaffen fantastische "Creationen".

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