Schlagabtausch: "Bleiben S' amol a bissl locker!"

Saskia Jungnikl, 20. Juni 2012, 21:51
  • Ex-Minister Ernst Strasser sagte im Ausschuss aus und gab sich 
blauäugig: Er habe seinem Ressort vertraut, Unregelmäßigkeiten würden 
ihn "tief enttäuschen".
    foto: der standard/newald

    Ex-Minister Ernst Strasser sagte im Ausschuss aus und gab sich blauäugig: Er habe seinem Ressort vertraut, Unregelmäßigkeiten würden ihn "tief enttäuschen".

Ernst Strasser sagte schlecht gelaunt aus und steckte die Mandatare an. Die Folgen: Schreiduelle und ein Ordnungsruf

Entweder ist es die Hitze oder die lapidare Aussage von Ex-Innenminister Ernst Strasser: Im U-Ausschuss gehen am Mittwoch die Wogen zwischen den Abgeordneten hoch.

Vor allem die grüne und die orange Fraktion liefern sich ein Duell. So reißt der Vorsitzenden Gabriele Moser (Grüne) mitten in der Befragung der Geduldsfaden: "Herr Petzner, so geht's nicht!", ruft sie. Der Fraktionschef des BZÖ im Ausschuss argumentiert dagegen, ein Schreiduell später kassiert er einen Ordnungsruf, und die Vorsitzende macht eine Pause.

Später ruft sie zur Fraktionsführersitzung. Petzner, der sich verspätet, reagiert auf ihre Rüge mit einem "Ma, Frau Moser, jetzt bleiben S' amol a bissl locker!"

Untersucht wird im Ausschuss derzeit die Vergabe des Behördenfunks Tetron - der mit zehnjähriger Verspätung und enormen Mehrkosten bisher lediglich in drei Bundesländern funktioniert. Strasser war während seiner Amtszeit dafür verantwortlich.

Für Aufregung sorgen Unterlagen von Peter Pilz (Grüne) und Petzner. Letzterer zitiert aus einem Papier, das dem BZÖ zugespielt wurde. Es besagt, dass es im Finanzministerium großen Widerstand gegen die Neuausschreibung des Behördenfunks gegeben und das Innenministerium das Projekt nur mit großem Druck durchgebracht habe.

"Was soll die Erpressung?", fragt Petzner. Strasser verwehrt sich gegen das Wort - wenn Ressorts verschiedener Ansicht seien, könne es "deftiger" zugehen. Der sichtlich schlecht gelaunte Strasser bleibt wortkarg. Alle Entscheidungen rund um die Vergabe seien auf Beamtenebene gefallen, er verstehe davon nichts.

So wisse er auch nicht, wer die Bieter gewesen sind. Pilz reagiert verärgert, vor allem nachdem Strasser erklärt, er kenne die Firma Valurex nicht - sie gehört dem Lobbyisten Alfons Mensdorff-Pouilly und fungierte bei dem Deal als Drehscheibe. Er habe "keine Kenntnis" von Jagdeinladungen nach Schottland, sei nie auf Jagden von Mensdorff-Pouilly gewesen, aber bei wahrscheinlich zwei Abendessen. Hier sei nicht über Tetron gesprochen worden. Entnervt stellt Pilz ihm die Frage, ob er zumindest wisse, wer Mensdorff-Pouilly sei. Strasser kühl: "Ja, natürlich."

Sonst habe er keinen Kontakt zu den Beteiligten gehabt. "Ich habe meinem Ressort vertraut. Sollte es Unregelmäßigkeiten gegeben haben, wäre ich tief enttäuscht".Von einem Schmiergeldverdacht will Strasser nichts mitbekommen haben. Laut Vorwürfen soll Mensdorff-Pouilly von den Partnern des 2004 erfolgreichen Tetron-Konsortiums 4,4 Millionen Euro erhalten haben. Mensdorff-Pouilly weist Korruptionsvorwürfe zurück. Strasser zu Pilz: "Ich weiß nicht, was Sie im Zusammenhang mit Schmiergeld meinen."

Tengg: Ministerium unfähig

Pilz zitiert aus Mails, wonach Siemens zur Rettung des Adonis-Projekts bereit war, weitere Partner in das Mastertalk-Konsortium aufzunehmen - Strasser entzog Mastertalk dennoch den Auftrag, die Republik musste in einem Vergleich 30 Millionen Euro zahlen.

Strasser fühlt sich vor allem unhöflich behandelt. "Ich sage Termine ab, stelle mich als Auskunftsperson zur Verfügung und werde auf diese Art und Weise behandelt", resümiert er abfällig seinen Auftritt vor dem Ausschuss.

Umso gesprächiger ist der Chef des damaligen Konsortiums Mastertalk, Hansjörg Tengg. Für ihn war das Innenministerium "unfähig". Strasser habe sich aus dem Bundesbudget zu wenig Geld für den Blaulichtfunk gesichert und als er das merkte, habe er technische Probleme konstruiert, um aussteigen zu können. Strasser sei hier möglicherweise seiner eigenen "Lebenslüge" aufgesessen. Das Ministerium ließ ausrichten, dass nie Probleme konstruiert worden seien. (Saskia Jungnikl, DER STANDARD, 21.6.2012)

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Strasser - das, was die ÖVP unter einem Leistungsträger versteht!!!!

Die Frage ist nur, wen er seine Leisten tragen lässt! Selber hat der noch nie welche getragen!!!!

Im Vergleich zu Strasser

sind Spul-, Band- und Hakenwürmer richtiggehend putzig und erwünschte Nützlinge des Menschen.

System Dorli SCHITTENHELM, BERLAKOVICH

Man nehme: serien(pleite) geschäftsführer, ihr Bruder Christian Marth & friends_
Man ist: persönlich gut freund mit Rauch Kallat und werde ihre Nachfolgerin
Man brauche: jemand, der geld hat und einen gefallen oder infos braucht (Mennsdorff) ad siehe Meinl/Grasser
Man nütze: schüssel, leitner, fekter, berlakovic
Man gründe: ENPROCON CYPERN plus geflecht
DIE NÄCHSTEN ÖVP WAHLEN WOLLEN FINANZIERT SEIN UND MAN VERGÖNNT SICH JA SONST NIX

HI, hi und diesen Schoitl

hat die ÖVP vor nicht all zu langer Zeit WIEDER in ihr Regierungsteum geholt ...

Liebe Leute, wenn ihr jetzt noch immer nicht begreift um was es eigentlich in unseren tollen Regierungs-parteien geht, kann man euch eh nicht mehr helfen.

Nicht nur die Regierungsparteien.

als was arbeitet denn der jetzt "in der regierung"?...

...das waer naemlich neu.

ich glaub eher, sie verzapfen schwachsinn: lt. profil ist sein einziges einkommen derzeit die vermietung irgendwelcher ferienwohnungen auf mallorca oder aehnliches.

wissen sie mehr?

Natürlich arbeitet der jetzt nicht mehr für die ÖVP,

aber erst nachdem offiziell bekannt wurde, dass er korrupt ist. Nur das müsste die ÖVP schon aus seiner letzten Amtsperiode wissen ... oder anders gesagt so lange es nicht öffentlich bekannt wird, können die Politiker in Österreich tun und lassen was sie wollen.

also: der arbeitet WIEDER in der regierung, aber nicht mehr fuer die OEVP?...

..."fuer wen" denn dann?

uebrigens: das mit den "politikern in oesterreich" ist, die braunen einmal ausgenommen, eine absolut unzulaessige verallgemeinerung.

ich erklaer' ihnen das kurz anhand weniger beispiele:

- schuessel und strasser sind nicht fischler oder busek oder der junge kurz.
- faymann, peilkan, rudas sind nicht die "sektion 8".
- bei den rechtsextremen hingegen geht sogar der 3. nr-praesident alte damen aussackeln, andere buergern dubiose russen gegen millionenzahlungen ein, verschieben angeblich luxuskarrossen nach ungarn, etc.pp.

got it?

was war mei leistung?

...sensationelles video ;-)
http://www.youtube.com/watch?v=jgKb57Tt3c8

na ja ...

"Ich sage Termine ab, stelle mich als Auskunftsperson zur Verfügung und werde auf diese Art und Weise behandelt"

demnächst wirst du noch viel mehr termine absagen müssen!
und beschwere dich besser nicht über die "art und weise", wie dich deine zellengenossen behandeln werden.

So sehr das wünschenswert ist, so unwahrscheinlich ist das. Innen- und Justizministerium fest in schwarzer Hand, da geht bei uns eher im Westen die Sonne auf, als dass so Größen wie Strasser, Grasser usw. den Häfen von innen (länger) sehen werden.

die strasser fratze is an ungustiosität (gibts das wort überhaupt?) nicht zu überbieten. und da wundert sich noch wer über die politikverdrossenheit der menschen. zuerst länge mal breite kassieren und dann nicht mehr wissen (wollen) was los war. dachte nie das es noch unsympatischer geht als grasser aber die pfeiffe hats geschafft...

welche Logik!

Strasser weiß nicht so genau, ob er am Dinner teilgenommen hat, aber er weiß genau, dass er beim Dinner nicht über gewisse Dinge gesprochen hat?

Der glaubt doch wohl selbst nicht, dass ihm das irgendwer abkauft, dass er bei Zahlungen im Dunstkreis seines Ministeriums nicht beteiligt war - Handaufhalten war schon immer die einzige Qualifikation Strassers.

Wann immer ich ein Foto von Strasser sehe

denke ich an Palatschinken, würde mir aber ein Schnitzerl wünschen.

So lange wir den Trog füllen, an dem sich solch ahnungslose VerantwortungsträgerInnen überfressen,

werden wir nichts Besseres bekommen.
Aber zumindest hat er die Exekutive perfekt geschwärzt.
Mehr, als der Herr Kuh-Kacker zustande brachte.
Der konnte die ÖBB nur ruinieren, umfärben hat er nicht geschafft.
Darum wurde der Herr "Ahnungslos" ja auch Minister und der Herr "Vernichtowitsch" nur Staatssekretär.
Schöne neue Welt.

wenn sich ein minister "nicht auskennt" wofür wird er bezahlt?

gehalt von strasser zurückfordern.

MUT statt Wut?? Ja, wo sind denn die, die Mut genug haben gegen solche Verbrecher am Staat vorzugehen!

Wieso hat der Termine, außer mit dem Staatsanwalt? Weil das Grindgesicht so präpotent auftritt und nicht zur Rechenschaft gezogen wird, bleibt dem Steuerzahler nur die WUT!!

So lange die Schwarzen mächtig genug sind

werden sie ihren Wegbereitern die Leiter machen.

Der muss Österreich auch abgrundtief verachten der Typ...

viel schlimmer: was ausnahmslos ALLE korruptionisten und betrueger vereint...

...ist das absolute fehlen jeglicher SELBSTachtung.

das erklaert auch die hohe stimmenzahl fuer die braunen bei den wahlen: "der herr karl" ist offenbar endemisch hierzuvolke.

Wie ein 6 Jähriger Bub dens im Gschäft beim fladern erwischen...

"Uuuuuh....ääääääähhhh oich weiß nix....ähm kann mich nicht erinnern uuuuuhm ääääähm... Erinnerungslücke, bin debil..."

Tolles Bild das die ÖVP hier mal wieder abliefert.

Kompetenzpartei?

Die Kompetenz der Marienkäfergruppe eines Kindergartens vielleicht.

Wohl eher Ignoranzpartei.

Das ist echt ein ganz mieser Typ.

So vom Auftreten ist der noch ungustiöser als der KHG

...der Strasser ist doch nur ein "Bauernopfer" (eigentlich schön zweideutig;)) um von den richtig fetten und dreckigen Olligarchen-Schweinderln abzulenken...

Aber trotzdem - wie wird nun so ein offensichtliches Fehlverhalten bestraft?

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