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Wien - Die Österreich-Sektion der International Advertising Association (IAA) will mit einer neuen Kampagne wieder für ein positives Wirtschaftsklima werben. Unter dem Motto "Mut statt Wut - Österreich ist größer als man denkt" machen bekannte Österreicher, wie etwa Gerhard Zeiler, Ex-RTL-Chef und nun Präsident von CNN/Turner Broadcasting System International, "Mut zu Mehr".
"Wut bringt die Wirtschaft, die Gesellschaft und Österreich nicht weiter", so IAA-Präsidentin Martina Hörner in einer Aussendung. Angesichts der Euro-, Finanz- und Schuldenkrise stehe Österreich gut da - punkto Arbeitslosenzahl, Kaufkraft und Lebensqualität. "Hier kann die IAA einen Beitrag zur positiven Stimmung leisten", ist Hörner überzeugt und Mariusz-Jan Demner, der die Kampagnenkoordination übernommen hat, meint: "Die Österreicherinnen und Österreicher surfen von einer Krise zur nächsten. Die Politikverdrossenheit ist beispiellos, die Leute sind verunsichert und desorientiert. Hier möchte die IAA kraft der Kommunikation zeigen, dass es besser und anders geht."
Für die Umsetzung der Kampagne zeichneten die die Kreativ-Direktoren Bernhard Grafl und Gerd Turetschek verantwortlich. Sie wurden im Rahmen einer Wettbewerbspräsentation von einer Jury, bestehend aus IAA- und Creativ Club Austria (CCA)-Mitgliedern, ausgewählt.
Als Testimonials der Kampagne konnten neben Zeiler auch Flüchtlingshelferin Ute Bock, Opernballorganisatorin Desiree Treichl-Stürgkh, "Life Ball"-Organisator Gerry Keszler, Henkel-Präsident Günter Thumser, Claus Raidl, Präsident der Österreichischen Nationalbank, sowie Do-&-Co-Chef Attila Dogudan gewonnen werden. (APA, red, 20.6.2012)


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Wut ist der Stoff aus dem nette Kriege entstehen und wo man Sachen sagt die man manchmal bereut (sofern das Hirn zu sowas fähig ist).
Auch ich hab so meine Konflikte. Da läuft mein Verfahren gegen "Wiener Wohnen" und eins gegen "Wiener Linien". Auch ich lass mir nix gefallen. Aber - für Wut bin ich mir nicht blöd genug.
Neuerdings ist der Begriff "Wutbürger" salonfähig. Wenn man sich so deklariert will man damit verständlich machen man hätte ein mieses politisches System durchschaut was natürlich wütend macht. Das genügt meist, an einer Lösung ist man sowieso nicht interessiert, weil man schlicht und einfach nix davon versteht.
Die EU zum Beispiel. Die Leute haben keine Ahnung wie die EU funktioniert, welche Aufgaben das EU-Parlament hat oder was eigentlich ein EU Kommissar ist. Ich auch nicht. Aber - ich würde nicht dran denken mich über irgendwas zu EMPÖREN wovon ich keine Ahnung habe. Ich nehme mir nicht die Zeit das EU Recht zu studieren um mir ein Urteil zu bilden. Solche Kampagnen sollten forciert werden. Auf geistiger Ebene der "WutbürgerInnen"
an die genauso sinnlose markenartikelkampagne. irrelevanter stuss (mit zum thema ü-ber-haupt nicht passenden C-"promis"), der auch noch gefühlte zwei drittel der plakatflächen zukleistert. cui bono? den üblichen selbstdarstellern in der iaa und dem cca.
lange vom IAA angekündigte und lange ausgearbeitete Kampagne sein soll - gute Nacht!
Inhaltlich und optisch langweilig. Nicht auf dem Briefing, aber trotzdem schlecht. Sieht eher aus wie eine Verbands- und Konsenskampagne , wie es gefühlt schon tausende gab. Ich hätte mir von diesen selbsternannten "Marken- und Werbegurus" mehr erwartet. Schade.
PS: Kann bitte mal die Nicht-Gewinner-Kampagnen sehen?
die idee ist "off briefing", nutzt das thema "wutbürger" als sprungbrett eines irrelevanten wortspiels und setzt dieses gemurkse mit protagonisten um, die rein gar nichts damit zu tun haben. trauriges österreich...und einer iaa auf globaler basis nicht würdig
Mut Statt wut? Stichwörter: Martin graf, jugendarbeitslosigkeit, keine bildungsreform, liveticker von begräbnis auf oe24, part-of-the-game, was war mei leistung, wir Sollen tomaten am balkon zuechten (Fiona), benzinpreis explodiert, etc... Es ist einfach testimonials zu finden, die keine existenzangst haben, aber that is not reality!!! Ich Finder noch mehr wut wut wut wut, damit endlich veränderung hin zum Positiven stattfindet. Ekelhaft das ganze.
"Wut" wird hier so dargestellt, als wäre es eine ziellose, alles umfassende Geisteshaltung. Wahr ist vielmehr, dass die "Wut" der Gemeinten eine ganze konkrete Richtung kennt. Und natürlich kann man all diese gezeigten schönen Dinge (z. B. Chancen nützen, positiv denken, tolerant sein) auch noch, wenn man auf allgemeine Zustände "wütend" ist. Zigtausende beweisen das jeden Tag, gerade auch in der Werbeindustrie.
...was hat denn die wut mit "österreich ist größer als man denkt" zu tun? mut und glauben in die eigene leistungsfähigkeit zu stärken ist sicherlich im rahmen des briefingsatzes...aber wut als ausgangspunkt hat hier m.e. nichts zu suchen. die österreicher sind hilflos einem system ausgeliefert das sie leider auch noch als typisch österreichisch erleben. das meinungslose mittelmass ist das problem. wut ist es nicht
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