Werkbundsiedlung: Vier Häuser fertig saniert

Ansichtssache | 20. Juni 2012, 15:11
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foto: apa/hochmuth

Seit Juli 2011 wird die "Werkbundsiedlung" in Wien-Hietzing, ein Architekturjuwel aus den 1930er-Jahren, generalsaniert. Am Mittwoch präsentierte Wiens Wohnbaustadtrat Michael Ludwig (SPÖ) die ersten vier (von insgesamt 48) in neuem Glanz erstrahlenden Häuser: Es sind dies jene mit der Anschrift Woinovichgasse 16, 18 und 20 (ursprünglich von Architekt Gerrit Rietveld) sowie jenes in der Veitingergasse 85 (von Architekt Josef Hoffmann).

Saniert wurden unter anderem Innen- und Außenfassaden sowie Sanitär- und Heizungsinstallationen. Auch das Trockenlegen der Kellerräume, Wärmedämmung an den Außenseiten der Kellerwände sowie die Instandsetzung der Außenanlagen auf den Terrassen und im Garten standen im Zuge der Renovierungsarbeiten am Programm. Zudem wurden in den Wohnräumen Fenster, Türen und Böden, die noch aus dem Errichtungsjahr 1932 stammten, erneuert.

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Kultureller Wert fraglich

1. Die Wiener Werkbundsiedlung wurde nicht als Siedlung gebaut, sondern als Versammlung von Musterhäusern.
2. Die Werkbundsiedlung war von Anfang an als temporäre Architektur gedacht.
3. Die Werkbundsiedlung hatte keinerlei Einfluss auf das Wiener Baugeschehen.
4. Eine didaktische Aufbereitung für Besucher existiert praktisch nicht.
5. Die Werkbundsiedlung entspricht nicht mehr den Mindeststandards für Sozialen Wohnbau in Wien.
6. Wien will mit der sündteuren Dauerrenovierung beweisen, dass es nicht nur Hundertwasser gibt.

die Otto Wagner Spital Pavillions zu sanieren

ist bedauerlicherweise für die Stadt Wien kein Thema, eine Schande!!

very nice!

Peinlich...

wie ÖVP und FPÖ einfach nur kritisieren, um alles schlecht zu machen was die rotgrüne Regierung geleistet hat (siehe Komentar unter Bild 4).
Sie motzen wie die zwei alten Muppets in der Loge, aber selbst haben sie nichts zustande gebracht (man erinnere sich an KHG; Strasser, Maischi, Graf, Hochegger usw.)

den außenputz habens aber ziemlich uneben hinbekommen.

War unter Umständen reine Absicht und ist schöner als die toten, aber dafür exakten Ecken und Kanten moderner oder zu Tode renovierter Fassaden

und wer gibt den "Startschuss" für das Otto Wagner Spital?

das lässt man gezielt verkommen und wirft es den Immobilenhaien in den Rachen!

Am Beispiel Mauer Öhling kann man sich anschauen, was man daraus machen könnte!!

Das Schicksal des Otto Wagner Spitals ist eine Kulturschande für die Wiener Rathauspolitik.

Das Jugendstiljuwel Otto-Wagner-Areal/Steinhof muß saniert und gerettet werden

Sehr richtig - es ist eine Kulturschande, wie Wien mit seinen einmaligen Kulturschätzen verfährt - zuerst verfallen lasen, dann verramschen!

http://www.flickr.com/photos/69... 4666/show/

Die Kulturhauptstadt Wien macht sich in der ganzen Welt zum Gespött, wenn dieses Ensemble zubetoniert wird:

Petition unterschreiben auf:
www.steinhof-erhalten.at

Wer gewinnt duch den Deal? Sicher nicht die Bürger und Steuerzahlen - in ein paar jahren wirds dann einen Untersuchungsauschuß geben!

da wohnt wahrscheinlich kein Verwandschaft aus Politikerkreisen,...

ich frage mich nur, wer dort wohnt

sind es Bedürftige oder G'stopfte?

immerhin eine noble Gegend... und es handelt sich um Häuser im Besitz der Stadt, die nur zur Miete vergeben sind.

Man sollte sicher stellen, dass wirklich Bedürftige in den Genuss dieser ruhigen Wohngegend kommen.

G'stopfte sollten mehr zahlen müssen...

Ich würde mich als Ruhesuchender sehr freuen die Gelegenheit zu haben dort zu wohnen - die Chancen dazu sind allerdings nicht vorhanden, da ich (glücklicherweise) deutlich über dem Einkommenslimit für Gemeindewohnungen liege...

Die Häuschen dort sind 60-70m2 gross mit winzigen Zimmern und Installationen aus den 30'ern. Da stelln sie sich zu viel vor. Manche sind übrigens in Privateigentum (die etwas grösseren), also können sie auch eins kaufen.

Sie liegen DEUTLICH über den Einkommensgrenzen für Gemeindewohnungen? Dann können Sie sich glücklich schätzen! Die sind nämlich gar nicht mal sooooooo niedrig, wie ich immer dachte: liegen bei € 4.800,- brutto im Monat (14 mal!). (siehe http://www.wien.gv.at/wohnen/wi... enzen.html ) Hmmmm - also - ich weiß ja nicht, ob man jemandem, der € 4.800,- (!) im Monat verdient, unbedingt eine Wohnung finanzieren muss????!!

wer lesen kann...

danke fuer den link, ABER sie haben die zahlen nicht verstanden!

1 person darf nicht ueber 2952,85 EUR/ monatlich, 14x = 41.340 EUR im jahr verdienen. brutto. inkl. jeglicher zulagen.
2 personen 4400,71/61.610
3 personen 4980 / 69.720
...
da schauen netto - KV,PV,ESt - kaum mehr als 1500/1600 EUR heraus fuer 1 person. und das ist dann schon mittelpraechtig.

dazu kommt der nachweis des wohnbedarfs:
ueberbelag in der aktuellen behausung/gesundheitsschaedlichkeit/krankheit oder altersbedingter bedarf/<30 und ohne wohnung/zum partner ziehen nicht moeglich/unverschuldeter verlust einer dienstwohnung/behinderung...

ganz so einfach ist es nicht, an eine gemeindewohnung zu kommen...

Eben nicht Brutto. Bitte nochmal reinschauen in den Link..

gewonnen!

ein paket omo zusätzlich :-))

Man darf nicht Gemeindewohnung mit "billig" gleich setzen.

Nicht jede Gemeindewohnung ist eine Sozialwaohnung. es soll auch Gemeindwohnhäusern mit Schwimmbädern + Wellness-artigen Einrichtungen nebst Terrassen und Grünräumen geben. Die sind ganz und gar nicht billig.

nun, ich habe mir das angesehen und glauben Sie mir, einen knappen durchschnittlichen Monatslohn müssen sie hinlegen und die räume sind so klein, dass sie wahrscheinlich alle zustände bekämen.

Was man auf den Bildern nicht so richtig sieht: Die Häuser sind alle relativ klein. Die Häuser sollten damals als Prototypen für leistbare Häuser für normale Arbeiterfamilien dienen. Luxuswohnungen im herkömmlichen Sinn sind das keine.

stimmt, die Häuser sind MINI

So ist es.

Habe mir die Siedlung vor etwa einem Monat angesehen. Also, dort wohnen möchte ich nicht. Ich bin ja kein Zwerg.

soviel ich weiß gelten dort dieselben Richtlinien wie für alle Gemeindewohnungen...

Heisst, einen guten Draht zur Politik

zu haben oder wissen wem welches Kuvert zu übergeben ist?
Gut, irgendwelche Gemeindebauten in schlechter Lage gibts auch auf Warteliste, die Schmankerln in ruhiger guter Lage sind auf normalen Wege jedenfalls nicht zu bekommen.

Hundertwasser und die Folgen

Ein Freilichtmuseum, dass die öffentliche Hand alle 17 Jahre generalsanieren muss, sollte man besser zusperren. Oder muss Wien wirklich krampfhaft beweisen, das es mal modern war?

das Gleiche würde für jede touristische Attraktion gelten: Stephansdom, Karlskirche, Secession, etc. => vom "funktionalen Wert" her kosten sie Unmengen in der Erhaltung. Aber sie sind alle Touristenmagnete und bringen somit anderweitig das Geld wieder rein.
Auch für die Werksbundsiedlung gilt das, wenn auch im kleineren Rahmen (Architekturstudenten aus vielen Ländern schauen sich diese sehr gerne an, genauso wie zB den Karl Marx Hof und andere Bauten)

geh bitte.

Nehmens doch einfach einen Grundkurs in Kultur ..

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