Bastler zerlegen Retina-Display des neuen MacBook

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    foto: ifixt.com

Laut den Bastlern ist die Anzeige an der dicksten Stelle sieben Millimeter dick

Die Reparaturspezialisten von IFixit.com haben nach dem neuen MacBook von Apple nun auch dessen Retina-Display im Detail auseinandergenommen. Dabei enthüllten sie Details zu Kamera, Verkabelung und Beleuchtung.

1,5 Millimeter

Laut den Bastlern ist die Anzeige an der dicksten Stelle sieben Millimeter dick. Am dünnsten Punkt sind es lediglich drei. Die Verbindung aus Glas und dem LCD-Screen bringt es gar nur auf 1,5 Millimeter, wobei in sie die metallischen Befestigungen bereits integriert sind. Durch diese verlaufen Kabel, was bei einem Defekt zwingend dazu führt, dass beide Bestandteile ersetzt werden müssen. Das Alu-Case des Laptops fungiert gleichzeitig als Rahmen.

Lasergravur

Unterhalb der obersten Schicht des Displays befinden sich eine Reihe weiterer Layer, die zur Manipulation des vom Monitor abgegebenen Lichtes dienen. Für die Beleuchtung ist ein LED-Streifen mit insgesamt 48 Dioden verbaut. Die Face-Time-HD-Kamera wird über ein VC0358-Interface von Vimicro angesteuert. Auf der Unterseite des Cases ist ein Code in Lasergravur ablesbar, der offenbar zur internen Verwendung gedacht ist.


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IFixit bezeichnet die Retina-Anzeige als „Technikwunder", das jedoch an einigen Stellen extrem fragil ist. Trotz größter Vorsicht überlebte die extrem dünne Glasschicht die Prozedur nicht. (redm 20.06. 2012)

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