Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Wer weiß Näheres?
Das Ausscheiden der Ukraine nach dem Spiel gegen England kann man von zwei Seiten sehen: Man kann sich über das nicht gegebene Tor ärgern, oder aber auf die Abseitsstellung verweisen, die der Spielzug davor schon enthielt. In jedem Fall bleibt ein leicht unangenehmer Nachgeschmack darüber, dass gleich zwei Fehlentscheidungen der Offiziellen diese wichtige Szene mitbestimmt haben.
Zu Verschwörungstheorien besteht gleichwohl bei dieser EM wenig Anlass, auch wenn neben den beiden osteuropäischen Gastgebernationen auch die russische Sbornaja bereits ausgeschieden ist, während die westlichen Großmächte trotz teils wenig überzeugender Leistungen im Viertelfinale vertreten sind.
Als kleine Hommage an die tapfere Ukraine (und in jener Absehung von den politischen Konflikten des Landes, mit der sich auch die meisten Bürger im Moment auf das Turnier konzentrieren und sich tatsächlich daran erfreuen – in Form einer Auszeit) könnte man sich diesen sehr lustigen Zeichentrickfilm ansehen, den jemand auf YouTube gestellt hat, und den ich gefunden habe, als ich nach Reaktionen auf "Ukrainian defeat" gesucht habe:
Er zeigt, wie ukrainische Kosaken Fußball spielen und dabei Schweden, Frankreich und England besiegen. Das Ursprungsmaterial ist 42 Jahre alt, mehr ist dazu nicht zu erfahren, es sei denn, jemand liest Kyrillisch. So wird man dieses Dokument als das nehmen müssen, als was es wohl ursprünglich gedacht war: ein Mutmacher, bei dem die Widerlegung durch die Wirklichkeit schon mitbedacht ist.
Mich erinnert dieser Film auch daran, dass im österreichischen Fernsehen in den 70er und 80er Jahren viele Zeichentrickfilme aus dem ehemaligen Ostblock liefen, die eine Art Entspannungspolitik der anderen Art vertraten – auf der Ebene der komischen Debakel und schrulligen Figuren gab es keine Systemgrenze, oder wenn, dann konnte ich sie als Kind nicht entziffern.
Jetzt würde mich sehr interessieren, in welchem Kontext diese Kosakenheldentaten entstanden; gerade auch angesichts der Tatsache, dass die Ukraine geschichtspolitisch zwischen alle Stühle geraten ist, eingezwängt zwischen dem russischen Großmachtnationalismus und westlicher Rohstoffpragmatik. Und dass die Kosaken in der sowjetischen Geschichte nicht gerade auf Heldenrollen festgelegt waren. Hier zeigen sie immerhin etwas Ähnliches wie das, was Mehmet Scholl als ARD-Experte über die Taktik der Ukraine gegen England befand: absichtsvolle Verwirrung.
CARGO Film Medien Kultur ist ein Magazin und eine Website. derStandard.at bringt in unregelmäßiger Folge Beiträge aus der Cargo-Redaktion.
CARGO ist eine in Berlin erscheinende Vierteljahreszeitschrift und ein Onlinemagazin zu den Themen Film, Medien und Kultur. derStandard.at/Kultur präsentiert in unregelmäßiger Folge Beiträge von CARGO.
Tipps von Ekkehard Knörer, Bert Rebhandl und Simon Rothöhler
In der Türkei streitet man über eine TV-Mega-Serie zum "prächtigen Jahrhundert" des osmanischen Reiches
Der Komödienproduzent und der Talkshowhost würdigen unter anderem die revolutionäre Wirkung von Steve Martin und Jim Carrey
Meine persönliche Printkrise. Die grundlegende Frage, die sich mit einem PDF-Abo stellt, rührt an das Selbstverständnis der Zeitungen
Hollywood pro Obama. Botschaften von prominenten Unterstützern finden sich auf der Website "90 Days, 90 Reasons"
Jerry Seinfeld hat eine neue Webserie
Jon Hamm und Adam Scott kopieren Simon & Simon. Von Ekkehard Knörer
Am Dienstagabend begann auf der documenta die Non-Stop-Aufführung von Albert Serras mehr als hundertstündigem Film "Three Little Pigs"
die Ukrainer sehen und sahen die Kosaken, anders als die (Krim-) Tataren immer als Helden an. Mehrere Hetman (Grafen) werden sehr verehrt z B Mazepy.
Bei den "Ergebnissen" steht -
Lyzary - Ritter
Mushketery - Musketiere
Ostrov - Insel
warum die das 1970 gemacht haben weiss ich (noch) nicht - vielleicht war da auch was fussballerisches.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.