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Wien - Westeuropa und Nordamerika sind bereits mit Einkaufszentren übersät, nun ziehen die Schwellenländer nach. Dort wittern Einzelhändler großes Geschäft, wächst doch die Mittelschicht und damit die Nachfrage. Getrieben wird der Shopping-Center-Boom von China. Laut einer am Dienstag veröffentlichten Studie von CBRE entsteht bereits jedes zweite neue Einkaufszentrum im Reich der Mitte.
Der Berater CBRE hat den Einkaufszentren-Projektstand in 180 Großstädten untersucht. In 63 Städten wurden voriges Jahr neue Shopping-Center eröffnet, 50 davon in sogenannten Emerging Markets. Von der in Bau befindlichen Fläche - 29,6 Millionen Quadratmeter - wiederum befindet sich die Hälfte in China. Andere aktive Märkte sind Abu Dhabi, Hanoi, Kuala Lumpur, Neu-Delhi und Sao Paulo, teilte CBRE in einer Aussendung mit.
Auch Neueröffnungen in Österreich
Am österreichischen Shopping-Center-Markt tut sich heuer einiges. In Gerasdorf nördlich von Wien macht das G3 Shopping Resort mit einer vermietbaren Fläche von rund 70.000 Quadratmeter auf, außerdem die Luxusmeile im ersten Bezirk, der Hochholzerhof. Das Bahnhofscenter Wien Mitte wird noch in diesem Jahr eröffnen. Weitere Neueröffnungen sind das KISS in Kufstein, Retail Parks in Eugendorf, Wörgl, Schwaz, Nußdorf-Debant bei Lienz, St. Veit an der Glan, Waidhofen an der Thaya (Thayapark) und Fürstenfeld oder das Bloomfield in Leobersdorf (ehemals Leoville).
Bereits in den ersten Monaten des Jahres haben einige neue Einkaufsstätten aufgesperrt, darunter der Neukauf in Villach, das Villaggio in Parndorf oder die Stadtgalerie in Schwaz. Der Traunpark in Wels, La Stafa in Wien und Euroshopping in Graz befinden sich im Relaunch.
"Für 2012 ist ein vergleichsweise starkes Wachstum vorprogrammiert, danach erwarten wir aber ein nachlassende Dynamik bei den Neueröffnungen", kommentiert man bei dem Berater Standort + Markt. 2011 wurden fünf neue Einkaufsziele aufgemacht, um zwei weniger als 2010.
Per Ende 2011 gab es in Österreich 209 Shopping Center mit einer vermietbaren Fläche von über 3,5 Millionen Quadratmeter. Zusammen erwirtschafteten sie einen Umsatz von 11,3 Mrd. Euro (+8 Prozent). Flächenbereinigt entspricht das einem Umsatzplus von 4,5 Prozent. In den in Summe über 7.700 Geschäften wurden 70.000 Menschen beschäftigt. Der Marktanteil der Shopping Center im Einzelhandel liegt bei 23,7 Prozent. Häufigster Mieter in Shopping Malls war im Vorjahr die Frisörzubehör-Kette Roma, gefolgt von Tchibo/Eduscho, dm, Bonita und Bipa. (APA, 20.6.2012)
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Das wird ja auch wieder einmal erweitert, obwohl öffentlich eigentlich so gut wie gar nicht erreichbar, wenn man mal von dem Witzbus absieht. Planung mit Anbindung an Öffis, typisch für die satte Rathaus Macht mit den Zwergen Ablegern in den Bezirken.
In Entwicklungs- und Schwellenländern sind sie nebenbei auch noch große Bordelle. Nebstbei wird es auch in Wien mit dem Verbot der Straßenprostitution ähnlich, da sage ich nur Lugner City.
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