US-Senator warnt vor "Spionage-Fliegern" für Apple und Google Maps

  • US-Senator warnt vor Apple Maps.
    foto: apple

    US-Senator warnt vor Apple Maps.

Hoher Detailgrad neuer Karten-Apps könne Terroristen in die Hände spielen

Apple hat kürzlich einen eigenen Konkurrenten zu Google Maps vorgestellt, der Googles Kartenanwendung ab iOS6 ersetzen wird. Wie bei der Konkurrenz bietet die App Straßenkarten, Verkehrsinfos und eine hochauflösende, dreidimensionale Ansicht von Städten. Google hatte wenige Tage zuvor selbst neue 3D-Karten angekündigt. Ein US-Senator warnt nun vor den "Spionage-Flugzeugen", die Google und Apple für ihre Karten einsetzen.

"Militärähnliche Spionage-Flugzeuge"

Der New York US-Senator Charles E. Schumer hat seine Befürchtungen in einem Brief an Apple und Google zum Ausdruck gebracht, wie die MacWorld berichtet. Auf seiner Website heißt es in einer Aussendung: "Apple und Google planen mit militärähnlichen Spionage-Flugzeugen Fotos für ihre Kartendienste aufnehmen. Die Veröffentlichung der Fotos könnte einen beispiellosen Eingriff in die Privatsphäre zu Folge haben."

"Kriminelle und Terroristen"

Die Technologie sei fortschrittlich genug, um "durch Fenster zu sehen und sogar Sonnenbadende in Gärten" zu erwischen. Laut Schumer könnten die Kameras sogar zehn Zentimeter große Objekte erfassen. In seinem Brief an Apple-CEO Tim Cook und Google-CEO Larry Page schreibt der Politiker weiter, dass die Karten auch "Kriminellen und Terroristen" in die Hände spielen könnten.

Personen verpixeln

Apple und Google sollten seiner Ansicht nach Gemeinden informieren, bevor derartige Aufnahmen gemacht werden, und Personen unkenntlich machen. Wie in der EU bereits der Fall, sollten Grundstücksbesitzer die Möglichkeit haben, Fotos ihrer Häuser entfernen zu lassen. (red, derStandard.at, 20.6.2012)

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