Österreich steigt in EU-Wohlstand­sskala auf

20. Juni 2012, 12:12
  • Blick auf Wiens Shopping-Meile Kohlmarkt. Auf diesem Foto wird allerdings das Stadtfest gefeiert und nicht die Kaufkraft!
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    Blick auf Wiens Shopping-Meile Kohlmarkt. Auf diesem Foto wird allerdings das Stadtfest gefeiert und nicht die Kaufkraft!

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Im direkten Vergleich der Wirtschaftsleistung der EU-Länder pro Einwohner hat Österreich aufgeholt, Luxemburg liegt weit vorn

Luxemburg/Brüssel - Im direkten Vergleich der Wirtschaftsleistung der EU-Länder pro Einwohner hat Österreich aufgeholt. Die Alpenrepublik lag 2011 mit einem Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf von 129 Prozent des EU-Durchschnitts an dritter Stelle hinter Luxemburg und den Niederlanden, wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Eurostat-Erhebung hervorgeht. 2010 stand Österreich mit einem BIP pro Kopf von 124 Prozent des EU-Schnitts noch an fünfter Stelle innerhalb der EU.

Die Daten werden von Eurostat in Kaufkraftstandards errechnet. Wie in den Vorjahren liegt Luxemburg mit deutlichem Abstand an der Spitze der Wirtschaftsleistung. Das Großherzogtum verzeichnete 2011 einen Wert von mehr als dem Zweieinhalbfachen des EU-Durchschnitts (274 Prozent). Dahinter rangieren die Niederlande als zweites Land mit einem BIP pro Kopf, das etwa ein Drittel (131 Prozent) über dem europäischen Schnitt liegt.

Bulgarien bleibt Armenhaus

Zwischen 25 und 30 Prozent über dem EU-Durchschnitt liegen Österreich, Irland, Schweden und Dänemark, während Finnland, Belgien und Deutschland zwischen 15 und 20 Prozent darüber liegen. In Frankreich und Großbritannien erreichte das BIP pro Kopf einen Wert von 108 bzw. 107 Prozent des europäischen Schnitts. In Italien und Spanien entsprach das BIP etwa dem EU-Mittelwert.

"Armenhaus" in der EU bleibt Bulgarien mit einer Wirtschaftsleistung pro Einwohner, die 2011 nur 45 Prozent des EU-Durchschnitts erreichte. Rumänien schaffte etwa die Hälfte des EU-Mittelwertes. In Griechenland betrug das BIP pro Kopf laut Eurostat 82 Prozent des europäischen Schnitts. Vor Griechenland liegen in dem EU-Wirtschaftsvergleich Zypern, Slowenien und Malta, dahinter Tschechien, Portugal, die Slowakei, Estland, Ungarn, Polen, Litauen, Lettland, Rumänien und Bulgarien.

Ein anderer Indikator für das Wohlstandsniveau eines Landes ist der tatsächliche Individualverbrauch (TIV) pro Kopf. Auch hier liegt Luxemburg mit einem Wert von 150 Prozent des EU-Durchschnitts vorne, gefolgt von Deutschland (119 Prozent) und Großbritannien (118 Prozent). Gemessen am Individualverbrauch in Kaufkraftstandards ist Österreich das viertreichste Land in der EU (117 Prozent). Am unteren Ende der Skala rangieren auch hier Bulgarien (44 Prozent) und Rumänien (47 Prozent). (APA, 20.6.2012)

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Danke für meine Arbeitsstelle,
danke für jeden neuen Tag!
Danke, dass ich all meine Sorgen auf dich werfen mag.

Die superreichen Iren sind arm

Irland ist immer noch ein Armenhaus, trotz der Milliarden der EU.Das BIP ist nur deswegen berg-hoch weil sie eine super billige Steuer fuer Finanzanbieter haben. Hunderte Institutionen aus England haben das Hauptquartier fuer neue Services nach Irland verlegt.

Die englischen Firmen sparenb unglaubliche Mengen und der irische Staat hat ein hohes BIP. Den Iren selber geht es nicht besser.

Sie haben ein besseres BIP als Deutschland.

Was lernen wir daraus? Dass das BIP nichts ueber die Buerger aussagt, nur ueber einen Staat - dabei nicht einmal die Moeglichkeot Steuern einzunehmen, denn die Firmen wuerden schnell aus Irland abwandern wenn die Steuer auf das Niveau von UK oder Deutschland erhoeht werden wuerde,

Stimmt.
Dass das BIP nichts ueber die Buerger aussagt.

Darum wurde ja zusätzlich der TIV eingeführt.
Der Tatsächliche Individualverbrauch (TIV) besteht
aus Gütern und Dienstleistungen, die tatsächlich vom Haushalt konsumiert werden.

Beim TIV liegt Irland bei 100, hinter D, F, B und I.

Kein Wunder,

wenn man bedenkt, dass viele ständig über alles und jedes sudern.
Wenn wir nur ein Promille von dem worüber wir sudern verbessern, dann muss es uns ja verdammt gut gehen.

Also, fleißig weiter sudern, und sudern über sudern, aber auch sudern lassen, und 1 Promille davon verbessern.

Witzig, dass es ein Boulevardblatt schafft, einen korrekten, untendenziösen Bericht abzuliefern.

http://money.oe24.at/Oesterrei... t/69743749

Hier lese ich nichts von Wohlstand sondern von Wirtschaftsleistung.

mehr wohlstand für die övp klientel

...und die Politelite sagte "so sei es" und verschwand Hand in Hand in den Geldspeicher

..der ist gut... :-))

haha

mehr wohlstand in ö als in dk oder se?

SE? Serbien?

se = Schweden (Sverige)

Als Abkürzung für Schweden ist mir nur "SWE" oder "S" bekannt!

ISO 3166 - Norm sieht für Schweden SE (Ö=AT) vor!

Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/ISO-... odierliste

Dann kennen Sie nicht viele Abkürzungen von Schweden...

das BIP ist ein Maßstab für die Bewirtschaftung

eines Volkes durch das Kapital.

Die eigentliche Größe dafür wäre schuldenfinanziertes Wachstum, d.h. Schulden/BIP (debts/GDP).

Diesen Staatsschulden steht ein Kapital-geber gegenüber, der sein Geld vermehren kann.

Nur dieser Kapitalist sowie seine funktionale Elite hat mehr Wohlstand erreicht, für den Großteil gilt das nicht.

Der große Rest wird mit Jubel-Meldungen wie diesen, sowie Beschwichtigungen über die irrtümlich gefühlte Inflation abgespeist
und mit 80 in Pension geschickt.

"Sozialdemokratischer" Stiftungspolitik sei Dank!

Alarmierend...

...ist nicht nur dieser reisserische und augenwischerische Artikel, sondern auch diese verblendete und verblödete subtile Aussage. Was will man uns damit bloss sagen? Alles in Ordnung in diesen unsicheren Zeiten, mit dieser selbstzerstörischen Eurowährung? Nicht umsonst hat man das Gefühl, dieser Artikel ist direkt aus der Küche des Brüsseler Propogandaministerium!

Ob Österreich besser dasteht als früher, lasse ich mal dahingestellt. Seit vergangenen Sonntag weiss ich aber einaml mehr, dass die Eurofürsten mit allen Tricks und Kniffen uns Steurzahler ausboten (ESM!) und auspressen werden.

Österreich wird und darf solange die Europleiteländer subventionieren dürfen müssen, bis sein Staat samt Bürger selber in den Bankrott schlittert!

Tja Thomas, bei Leuten wie ihnen ist es egal was man veroeffentlicht. Schlechte Nachrichten sind grundsaetzlich correct und gute Nachrichten Propganda

Irland? Sind die nicht knapp am Bankrott?

Die Multi-Milliardäre offenbar nicht.

Die immo blase hat die banken in den ruin getrieben. Die in irland ansaessigen unternehmen gibt es nach wie vor

BIP BIP kleiner Sattelit

Super, dass es uns noch gibt.

ja, tuts nur statistisch in die pole position rutschen,

damit Oesterreich mehr zahlen muss in der Union....

Ja - im DURSCHSCHNITT

es gibt 100 Millionäre mehr in Österreich dafür sind wieder 1000 unter die Armutsgrenze gerutscht

dann muss man eben parteien wählen die das ändern.

oder ebensolche gründen.

Legens schonmal los.

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