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Krems - An der IMC Fachhochschule Krems wird ein neuer Ansatz zur Behandlung von Blutvergiftung entwickelt. Ziel sei es, immunregulierende Stoffe in Form von Peptiden und Peptid-Mimetika zu generieren, um diese lebensbedrohende Erkrankung in Zukunft zu vermeiden. Gefördert wird das Projekt von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft, Partner ist die Firma Procomcure Biotech GmbH.
Überreaktion des Immunsystems
Die Sepsis sei - nach Herzinfarkt und Schlaganfall - weltweit und auch in Österreich die dritthäufigste Todesursache, erläuterte Elisabeth Hofmann, Leiterin des Forschungsprojektes am Institut der Medizinischen und Pharmazeutischen Biotechnologie der FH. "Durch eine Infektion, die in die Blutbahn gelangt ist, kommt es zu einer Überreaktion des Immunsystems, die bis zum Tod führen kann. Um dieser Überreaktion entgegen zu wirken, unterdrückt das Immunsystem seine sonst natürliche Abwehr, die Patienten sterben dann häufig an sekundären Infektionen", so Hofmann in einer Aussendung.
Mit einem Investitionsvolumen von über 3,6 Mio. Euro verfüge das Institut über modernste Infrastruktur und sei international als akademisches Forschungs- und Innovationszentrum anerkannt. An der IMC FH Krems werden 27 Vollzeit- bzw. berufsbegleitende Studiengänge in den Bereichen Gesundheitswissenschaften, Wirtschaftswissenschaften und Life Sciences angeboten. (APA)
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80 Prozent aller Verbrennungsunfälle geschehen in der Küche. Mehr als die Hälfte der Betroffenen sind Kinder unter drei Jahren
H7N9 wird vermutlich in Ausnahmefällen von Mensch zu Mensch übertragen
Zwar halten Medikamente das tödliche Virus mittlerweile in Schach, doch Heilung ist nicht in Aussicht - Penible Überwachung, neue Studien zu Resistenzen und Forschung sind wichtiger, denn je zuvor
Schnelle Impfstoffentwicklung ist unwahrscheinlich
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Die Schweizer Kommission für sexuelle Gesundheit zweifelt an der Qualität der übers Internet erhältlichen HIV-Tests für zuhause
Mikrobiologen der Uni Zürich bestätigen eine weitere durch Zecken übertragbare Krankheit in der Schweiz - die Neoehrlichiose
Nach der Mortality Database der WHO für A im Jahr 2008 sind dies die Top 10 Todesursachen (ICD10 Dreisteller):
Diag. Fälle %
I25 9031 6.0
I21 4698 3.1
C34 3606 2.4
I64 2323 1.5
E14 2155 1.4
I50 1830 1.2
I11 1772 1.2
I51 1722 1.1
J44 1649 1.1
C18 1537 1.0
Und wo ist da jetzt die "Blutvergiftung" ??? Glückwunsch, Frau Hofmann!
Das Kompetenznetz Sepsis hat vor wenigen Jahren nachgewiesen, dass in Deutschland jeden Tag 162 Patienten an dieser Eskalation sterben. Die Zahl ist fast so hoch wie die Zahl der Herzinfarkttoten. Damit ist die Sepsis die dritthäufigste Todesursache, obwohl sie nur selten in der Todesursachenstatistik erscheint, weil dort nur die Grunderkrankungen gelistet werden.
http://www.faz.net/aktuell/w... 90484.html
http://www.kompetenznetz-sepsis.de/
http://www.sepsis-gesellschaft.de/DSG/Deuts... UKI0&iid=2
siehe epidemiologie im paper!
die haben von ca. 450 ICUs auf gesamtdeutschland hochgerechnet.
Es wäre auch sinnvoll, "immunregulierende Stoffe zu generieren", ohne dass man gleich mit dem Leichentuch wedelt, um sein Anliegen als wichtig darzustellen. Aber in A sind die Möglichkeiten, sich wissenschaftlich durch zu bluffen, offenbar immer noch reichlich hoch.
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