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Hans Hurch wird die Viennale bis 2016 leiten.
Wien - Hans Hurch bleibt bis 2016 Direktor der Viennale. Diesen Beschluss hat das Kuratorium der Viennale in seiner letzten Sitzung getroffen, wie am Mittwoch in einer Aussendung bekannt gegeben wurde. Hurch, dessen Vertrag bis Ende 2013 läuft, wird demnach dem Wiener Festival für weitere drei Jahre zur Verfügung stehen.
"Dank seiner vorzüglichen Arbeit" habe es Hurch "wirklich verdient, verlängert zu werden", so Viennale-Präsident Eric Pleskow. Da Filmfestival sei "von Jahr zu Jahr besser geworden, was sich sowohl in der umfangreichen Weltpresse, als auch der Publikumsanerkennung widerspiegelt". Hurch sieht in der "Entscheidung ein Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung für die erfolgreiche Arbeit und Entwicklung der Viennale insgesamt, über die ich mich sehr herzlich freue". (red, derStandard.at, 20.6.2012)
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kann man sich bekanntlich bewerben. Normalerweise mit einem Ansichtsexemplar. Im Fall der Viennale ist eine A4-Seite erwünscht, aufgrund der dann entschieden wird, ob der Film würdig ist. Schon sehr eigenartig: Wie das Ganze ausschaut, ist anscheinend wurscht, Hauptsache es geht um ein "wichtiges Thema". Nicht mein Zugang. Aber ich bin ja auch nicht der Husch.
Ich erlaube mir, Hans Hurch, der den Job wirklich mit Sachverstand, Herzblut und Engagement macht, zu gratulieren. Zugleich halte ich die Entscheidung kulturpolitisch für grundfalsch. Warum? http://groebchen.wordpress.com/2011/12/2... huldung-2/ (siehe drittletzter Absatz)
Hurch passt: guter Mann. Wir erinnern uns amüsiert an ihn als Begleiter von Lou Reed in Kapuze. Aber warum schert es keine Redaktion, dass die rot-grüne Kulturpolitik aus zwei Wiener Programmkinos (Stadtkino, Künstlerhauskino) schwuppdiwupp eines macht?
Auch ich halte es für sehr traurig, dass mit dem Stadtkino ein weiteres traditionelles Kino zusperrt.
Man muss aber dazu sagen, dass das Künstlerhauskino derzeit von der Constantin-Film
(mit Synchronfassungen "anspruchsvollerer Filmen" bespielt) wird. Offensichtlich haben die kein Interesse mehr daran. So wie sie schon das Tuchlauben und das Kino auf der Wollzeile(wie hieß das schnell?... dabei habe ich es gerne besucht) zugesperrt haben.
Das Stadtkino betreibt jetzt schon auch das Filmhaus Spittelberg.
Heißt es nicht, aller guten Dinge sind drei?
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