Drei Tote bei neuer Gewalt in Burma

20. Juni 2012, 09:42

Buddhisten sterben bei Zusammenstößen mit Muslimen

Rangun - Bei neuer Gewalt sind im Westen Burmas mindestens drei Menschen getötet worden. Wie ein Behördenvertreter am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP sagte, wurden bei Zusammenstößen in der Ortschaft Yathedaung am Vortag mindestens drei Buddhisten getötet. Die Opferzahl könne aber noch höher liegen, weil heftiger Monsunregen das Dorf derzeit teilweise von der Außenwelt abschneide. Dennoch sei die Lage in den meisten Teilen des betroffenen Bundesstaats Rakhine "unter Kontrolle", sagte der Behördenvertreter.

Yathedaung liegt rund 65 Kilometer von Sittwe, der Hauptstadt von Rakhine, entfernt. Dort wurden bei Zusammenstößen zwischen Buddhisten und Muslimen seit Monatsbeginn mehr als 60 Menschen getötet. Über den Bundesstaat wurde deshalb der Ausnahmezustand verhängt. (APA, 20.6.2012)

Wenn Staaten sich dem Westen "zuwenden"

kann das mitunter einen hohen Blutzoll fordern.

Die Durchsetzung der westlichen Ordnung - man nenne das euphemistisch Menschenrechte - geht oft mit großer Gewalt einher.
Wir durften diese Erfahrung anhand des Balkans verinnerlichen, wo ein multiethnischer Staat mit großer westlicher Unterstützung EU-reif geschossen wurde.
Waren es 200.000 Tote und kein wirklich absehbares Ende?

falsch!

übrigens:
burma heißt seit 1989 myanmar!

Mingalaba

Burma heißt schon viel länger Myanmar.

"Drei Tote bei neuer Gewalt in Burmas" wie viele Burmas gibt es??

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