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Washington - Ein 16 Jahre alter Schüler aus den USA hat einen Harpunenschuss in den Kopf überlebt. Der Jugendliche war vor zwei Wochen beim Speerfischen von einem Freund mit einer Harpune im Kopf getroffen worden. Er entging nur knapp der Erblindung: Der spitze Pfeil trat fünf Zentimeter über seinem rechten Auge ein und am Scheitel wieder aus. Ärzte des Jackson Memorial Hospital in Miami (Florida) konnten die Harpune Anfang Juni in einer riskanten, dreistündigen Operation entfernen. Um ihren Sohn zu schützen, hatten die Eltern bisher jegliche Meldungen über den Vorfall untersagt. Das Krankenhaus berichtete erst jetzt über den Vorfall.
Der 16-Jährige hatte großes Glück. "Es wurden keine lebenswichtigen Bereiche im Gehirn getroffen und auch keine großen Blutgefäße zerstört", sagte der zuständige Neurochirurg bei einer Pressekonferenz am Montag (Ortszeit). 91 Zentimeter des Speers hatten aus dem Kopf des Patienten herausgeragt. Bevor eine Röntgenaufnahme gemacht werden konnte, wurde der Speer mit Hilfe eines Bolzenschneiders auf 45 Zentimeter verkleinert. Erinnern kann sich der Jugendliche an den Unfall nicht. Die nächsten zwei bis drei Monate wird er im Krankenhaus verbringen. (APA, 20.6.2012)
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also wenn ich das Bild einfach irgendwo im Internet gefunden hätte, wäre ich davon überzeugt gewesen, dass es sich eine Fälschung handelt. Interessanterweise sind weder an der Eintritts- noch an der Austrittsstelle Sprünge oder ähnliches im Schädelknochen zu sehen.
Hat da jemand eine Erklärung dafür? Ist der Schädelknochen so fest, dass er durchstoßen werden kann ohne zu brechen?
Im Bezug auf das rote Stricherl:
Ich behaupte weder, dass es sich hier um eine Fälschung handelt, noch sonst irgendwas derartiges.
Ich hätte mir ein Röntgenbild einer solchen Verletzung nur etwas anders vorgestellt. Außerdem dachte ich mir immer, dass dieses saubere kleine Loch, welches in Actionfilmen nach einem Kopfschuss zurückbleibt, sehr unrealistisch ist. Ich dachte mir, dass das in echt sehr viel grauslicher aussieht, vor allem am Hinterkopf.
erinnert mich irgendwie an das hier: https://en.wikipedia.org/wiki/Phineas_Gage
nur dass man da die stange nicht entfernen musste ... und ich dem jungen nicht derartige nachwirkungen wünsche
Oder Gregor Baci, ein ungarischer Ritter am Hof von Kaiser Maximilian. Bei einem Turnier drang eine Lanze in sein rechtes Auge ein und am Hinterkopf wieder aus. Der Überlieferung zufolge wurden die Enden der Lanze einfach abgesägt und er soll danach noch einige Jahre gelebt haben.
Sein Bild hängt heute in Schloss Ambras.
http://en.wikipedia.org/wiki/File... r_Baci.jpg
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