Cameron nahm argentinischen Brief zu Falkland nicht an

19. Juni 2012, 20:56

Großbritannien weigert sich, Verhandlungen aufzunehmen

London - Am Rande des G-20-Gipfels in Mexiko ist es zum Streit zwischen dem britischen Premierminister David Cameron und der argentinischen Präsidentin Cristina Kirchner über die Falklandinseln gekommen. Cameron verweigerte Kirchner die Annahme eines Briefes zu dem Thema.

In dem Schreiben wollte Kirchner nach BBC-Informationen dem britischen Regierungschef den Text der UN-Resolution Nr. 40 zu den Falklandinseln übergeben. Darin forderten die Vereinten Nationen beide Länder schon 1985 auf, Verhandlungen zu einem dauerhaften Frieden auf der Inselgruppe im Südatlantik aufzunehmen.

Großbritannien weigert sich, diese Verhandlungen aufzunehmen. Cameron verwies erneut auf den Willen der rund 3000 Inselbewohner. Diese wollen mit großer Mehrheit bei Großbritannien bleiben. Es werde ein Referendum unter den Insulaner geben. Er warf Argentinien erneut "Kolonialismus" vor. Argentinien reklamiert die Inseln, die es "Malvinas" nennt, für sich.

Beide Länder hatten 1982 einen Krieg um die Inselgruppe geführt. 30 Jahre später flammte der Streit erneut auf. Argentinien geht es vor allem um die Fischereirechte und die Ölvorkommen rund um die Inseln. (APA, 19.6.2012)

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Die Falklands sollen unabhängig werden und SOFORT Anspruch auf Buenos Aires anmelden.

Immerhin: Es liegt direkt vor der Haustür und aus gründlichem Lesen des Forums zu dem Thema weiß ich, dass das automatisch Besitzanspruch bedeutet.

Die Meinung der Einjwohner von Buenos Aires ist des weiteren vollkommen schei**egal, weil die alle Nachfahren von Kolonialisten sind.

Wir müssen uns nur noch einen englischen Namen für diese neue Provinz der Falklands überlegen. "Goodsmell" klingt vielleicht etwas unsexy, aber wir werden schon was finden.

Kolonialismus ist überholt und ...

... deshalb sollte sich die Kolonialmacht England genauso wie andere Staaten, etwa die USA oder Frankreich, alle ehemals eroberten Gebiete und Militärbasen räumen und sich endlich auf das eigene Territorium zurückziehen. Damit werden etliche Konflikte vermieden und auch die genannten Streitigkeiten.

Korrekt. Die Falklands sollten sich für unabhängig erklären.

Bin mir SICHER, dass die Argentinier, große Feinde jeglicher kolonialistischer Umtriebe die unabhängigen Falklands mit offenen Armen in die edle Gemeinschaft der freien südamerikanischen Staaten aufnehmen und nicht im Traum dran denken würden, irgendeinen Anspruch auf die Ressourcen der neuen Brüder zu erheben, nicht wahr?

Für den uuuuuunwahrscheinlichen Fall, dass nicht, sollten sich die Falkländer sicherheitshalber der fortdauernden Unterstützung durch die Royal Navy versichern.

Nicht, dass wer auf die Idee kommt, seinen neugeborenen Bruder fressen zu wollen.

Falls doch, würde Buenos Aires sicher eine tolle Provinz für den neuen Staat abgeben. Immerhin - es liegt dann direkt vor der Haustür der Falklands und gehört also ihnen. Oder?

Und was hat das mit den Falklands zu tun?

Von wem wurden die erobert? Dort war ja niemand.

Ich kann Hr.n Cameron gut verstehen,

aber vielleicht sollte ihm einmal jemand sagen, dass auf seine Meldungen zur innereuropäischen Politik auch niemand neugierig ist?
Anders formuliert: Raus auf die Inseln!

Grossbritanien kapiert es nicht. Die Nato kapiert es nicht. Wir kapieren es nicht. Es braut sich was zusammen und dieser Vergleichsweise kleine Konflikt wird Südamerika vollends gegen uns aufbringen...

ich habe ja auch schon so große angst vor südamerika. die benutzen ja sogar im urwald giftpfeile, habe ich gehört. die nato macht sich sicher auch schon ins hemd.

"Es braut sich was zusammen und dieser Vergleichsweise kleine Konflikt wird Südamerika vollends gegen uns aufbringen..."

.
der übliche lächerliche DieBo-beitrag des tages ;o)

Vielleicht ist ihnen entgangen das sich derzeit die Welt in eine Krise befindet.

Die sogenannten Schwellenländer sind es leid jederzeit von den Industrienationen vorgeführt zu werden und das Falkland nicht zu Großbritannien gehört dazu genügt ein einziger Blick auf die Karte. Falkland ist ein Synonym für das Kolonialstreben des Westens wie vor 100 Jahren. In Libyen und Syrien sehr gut anzuschauen. China macht da nicht mehr mit. Russland ebenfalls. 90% der weltbevölkerung geht das Gehabe der westlichen Nationen allmählich auf dem Senkel. Bislang war Geld das Kitt. Und der bröckelt gerade.

"Die sogenannten Schwellenländer sind es leid jederzeit von den Industrienationen vorgeführt zu werden und das Falkland nicht zu Großbritannien gehört dazu genügt ein einziger Blick auf die Karte."

.
der übliche lächerliche DieBo-beitrag des tages ;o)

btw: was wollen Sie mit "Falkland ist ein Synonym für das Kolonialstreben des Westens wie vor 100 Jahren" ausdrücken?

das Argentinien nicht zum "westen" gehört?
dass die Argentinier keine kolonialisten (bzw. deren nachkommen) sind?

schön langsam hab ich wirklich mitleid .... ;o)

"und das Falkland nicht zu Großbritannien gehört dazu genügt ein einziger Blick auf die Karte."

Und Königsberg back to Germany (oder Polen, oder Litauen)!
Denn, dass Königsberg jedenfalls ganz sicher nicht zu Russland gehört, verrät mir meine Landkarte ganz einwandfrei!

Sonst noch Wünsche und Weltpolitik und Geschichte mit dem Finger auf die Landkarte zeichnen?

nur weil ein paar inseln nahe an einem anderen land liegen, heißt das noch lange nicht, dass diese automatisch zu jenem anderen land gehören müssen. das ist ein blödsinn, wichtig hierbei ist, was die einwohner wollen und nicht was ein anderes land will. demokratie hierbei heißt, dass das volk entscheidet zu wem man gehören will und nicht dass man, weils jemanden so besser gefällt, einfach mal rumgereicht wird. denn genau das ist klassischer kolonialismus. china macht da sehr wohl mit, china baut sich gerade eine art kolonialsystem in afrika auf. und diese 90% würden wahrscheinlich bei der ersten gelegenheit in den wester einwandern, weil sie dort ein besseres leben haben werden, damit endet dann auch die unzufriedenheit mit dem westen.

südamerika ist unbedeutend, die haben, wenn die so blöd sind gegen europa oder die usa in den krieg zu ziehen, nicht genug macht um gegen die nato oder den westen ohne nato zu bestehen. und um eines nicht zu vergessen, es gibt in südamerika eine menge länder und nicht ein südamerika. nur weil eine präsidentin argentiniens unbedingt von den inneren problemen ablenken will, am schmallen grad des krieges mit großbritanien wandelt, soll man sich zurückziehen und damit den demokratischen willen der einwohner der falklands ignorieren. das gibt mal wieder einen guten einblick über dein verständnis von demokratie und recht.

es wäre aber kein fall für die nato. gb ist zwar nato-mitglied, aber diesen krieg hätte es wohl allein zu bestreiten. krichner spekuliert vielleicht darauf, dass cameron nicht so viel rückgrat hat wie maggie.

Ja, und?

Wenn die Argentinier Lust drauf haben und alle anderen Südamerikaner nichts dagegen, dann sollen sie halt einen neuen Krieg anfangen.

Als ob sich in Südamerika ausgerechnet mit Argentinien jemand wegen der Falklands gegen Europa solidarisieren sollte...

Das schau ich mir an.
Reines Wunschdenken Ihrerseits.

return to sender!

kein einwohner der falklands will argentinier werden!
also aus, schluß und basta!

und wieviele südtiroler wollen keine

italiener sein?

hmmm

interessant dass sie für einen vergleich der gar keiner ist soviel zustimmung erhalten.
(inkl. meiner)
;-)

vielleicht die Frau Klotz und noch drei Dutzend ihres Schlages.

Ein passendes Beispiel wäre:

Frankreich stellt Ansprüche auf Sardinien. Wie viele Sarden wollen keine Franzosen sein?

Also ich glaub die Südtiroler wollen weder Italener

noch Österreicher sein, am ehersten wollten die noch einen Freistaat Tirol

und sollens deswegen gegen ihren willen argentinier werden?

vermutlich auch alle, aber faymann steckt dem italiener keine briefe zu... ;)

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