Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Drei Komma sieben Tonnen Pasta waren ihr bisher größter Fang. Im Norden von Athen hat sich eine Gruppe Freiwilliger zusammengetan und sammelt so ziemlich alles, was übrig bleibt und weitergegeben werden kann: Lebensmittel, Duschgel, Möbel, Bücher, Spielzeug, Kleidung, Kühlschränke. "Die Solidarität ist in die Gesellschaft zurückgekehrt", sagt Ekavi Valleras über ihr Griechenland. Die 32-Jährige managt Desmos, eine neuartige Hilfsorganisation.
Bedarf dafür gibt es, denn Griechen ohne Arbeit fallen schnell in die Armut. Sechs Monate zahlt der Staat, und dann ist Schluss. Seit dem Frühjahr ist die Marke von einer Million Arbeitslosen in Griechenland durchbrochen. Ganze Familien werden mit einem Schlag mittellos, der Hunger ist Teil des Alltags im Land geworden. Schulkinder, die morgens im Unterricht umkippen, weil sie zu Hause nicht genug zu essen bekommen, machen nun immer wieder Schlagzeilen in den lokalen Zeitungen.
"Die Leute sind sehr viel sensibler geworden und schätzen, was sie haben: einen halbwegs sicheren Job, eine gute Gesundheit", sagt Valleras. Ihre kleine Organisation, im Jänner gegründet, macht Spendenkampagnen, sucht überschüssige Waren und vermittelt sie weiter an etablierte Hilfsorganisationen wie Ärzte der Welt, die sie dann verteilen. Desmos ist eine Art Verschiebebahnhof, untergebracht im Büro und Keller einer Versicherungsagentur; auch das war ein Geschenk. Die Pastagroßlieferung kam wiederum von einem griechischen Teigwarenhersteller. Es gab Verpackungsfehler im Kontingent; normalerweise würde die Produktion einfach vernichtet. (mab, DER STANDARD, 20.6.2012)
Im Gartenbaukino in Wien läuft heute, Mittwoch, um 20 Uhr eine Benefizveranstaltung zugunsten von Desmos mit Ekavi Valleras.
Spekulative Fonds setzen auf griechische Banken. Sie ziehen bei der Rekapitalisierung mit und erhalten dafür gehebelte Wertpapiere
Die Gewerkschaft hatte angekündigt, gegen geplante Entlassungen, Personalmangel und Lohnkürzungen zu streiken
Seit Jahren taumelt Griechenland am Abgrund, als erstes Euroland erhielt der Krisenstaat ein Rettungspaket - ein Rückblick
Öffentlicher Verkehr, Behörden und Krankenhäuser betroffen - Demonstrationen in mehreren Städten
Zwar gibt es immer mehr Hoffnungszeichen, dass Griechenland langsam aus der Krise kommt, doch die wahre Bewährungsprobe steht noch aus
Die Arbeitslosenquote bei den 15- bis 24-Jährigen schnellt auf 64 Prozent hoch. Anreize, Junge anzustellen, bleiben erfolglos
Nach Beschluss umfangreicher Kürzungen im öffentlichen Dienst
Die Sanierung der Staatsfinanzen ist teuer erkauft, die Wirtschaft schrumpft das sechste Jahr in Folge
Sparpaket ist Voraussetzung für weitere Finanzhilfe - Proteste vor Parlament
Mit dem Verkauf des Wettunternehmens Opap hat Athen nach Chefprivatisierer Stelios Stavridis seinen bisher größten Kassenerfolg gehabt
Athener Wirtschaftsvertreter warnt vor Firmen-Massensterben
könnten ein befristetes beschäftigungsprogramm für junge griechen und spanier anbieten, eventuell mit lehrausbildung dgl. die österreichische wirtschaft braucht arbeitskräfte, vor allem fachkräfte. man könnte die arbeitgeber von ihren beiträgen befreien, etwas geringere löhne zahlen, die krankenversicherungsbeiträge solidarisch aus dem budget finanzieren. gleichzeitig könnte man das arbeitlosengeld hier in österreich kürzen. die motivation vieler österreicher zu arbeiten oder eine lehre zu machen ist zu gering.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.