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Washington - Der größte Anteil der US-Einwanderer stammt laut einer Studie inzwischen aus Asien. Wie das Pew Research Center am Dienstag berichtete, kamen 2010 etwa 430.000 Asiaten in den USA an, ein Anteil von 36 Prozent. Sie überholten damit die Einwanderer aus den spanischsprachigen Ländern Lateinamerikas, den Hispanics, mit 31 Prozent. Deren Anteil hatte zehn Jahre zuvor noch 59 Prozent betragen, der der Asiaten lag damals bei 19 Prozent.
Der Grund für diesen Wechsel ist nicht so sehr eine Zunahme der Einwanderung aus Asien als ein Rückgang bei den Hispanics. Laut Experten hat dieser Rückgang mehrere Gründe, etwa die schlechte Wirtschaftslage in den USA, verschärfte Kontrollen an der Grenze zu Mexiko, vermehrte Abschiebungen und der Rückgang der mexikanischen Geburtenrate. Zudem begünstigten die Bestimmungen qualifizierte Einwanderer und Studenten, was Asiaten zugutekomme.
Laut Studie leben nun 18,2 Millionen Menschen mit asiatischer Abstammung in den USA. Die größte Minderheit stellen aber weiterhin die Hispanics mit 52 Millionen. (Reuters/red, DER STANDARD Printausgabe, 20.6.2012)
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