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Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone hat die "Vatileaks"-Berichterstattung der Medien scharf kritisiert und angebliche Machtkämpfe in der Kirchenführung dementiert. Es handle sich um "Dummheiten und Lügen", um "oberflächliche und giftige Artikel" von "Journalisten, die sich in der Rolle Dan Browns gefallen".
Der Vatikan sei Opfer einer "Flut von Schmähungen". Es gebe "keine Anzeichen von Kämpfen zwischen Geistlichen zur Eroberung einer imaginären Macht". Im Staatssekretariat herrsche vielmehr "ein außergewöhnliches Klima von Gemeinschaft", das im Gegensatz zur Darstellung der Massenmedien stehe. Natürlich gebe es unterschiedliche Meinungen, wenn bei Zusammenkünften im Vatikan diskutiert werde. Die "Dialektik der Konfrontation" sei jedoch eine Tradition der Kirche, die bis in die Zeit der ersten Apostel zurückreiche.
Alle Versuche, einen Keil zwischen den Papst und seine Mitarbeiter zu treiben, seien zum Scheitern verurteilt, erklärte der Staatssekretär der Wochenzeitung "Famiglia Cristiana". Das Bemühen des Papstes um Reinigung und Klärung in der Kirche sei offenbar vielen unangenehm. Als "schmerzlichstes Ereignis" in der Vatileaks-Affäre bezeichnete Bertone den Vertrauensbruch durch den Kammerdiener Benedikts XVI. "Der Papst hat erschüttert nach den Gründen der Tat von Paolo Gabriele gefragt, der von ihm wie ein Sohn geliebt wurde".
Höhere Kirchenvertreter verwickelt
Die aus drei betagten Kardinälen bestehende Vatileaks-Kommission hat indessen 23 Personen befragt und dem Papst Bericht erstattet. Es handle sich um Kleriker und Laien. Dazu gehöre auch der Kammerdiener, dessen Gesuch auf Haftverschonung noch nicht behandelt worden sei. Vatikan-Sprecher Federico Lombardi dementierte, dass es eine Verwicklung höherer Kirchenvertreter in die Affäre gebe.
Indessen hat die Kommission, die über die Einhaltung der OECD-Transparenz-Kriterien gegen Geldwäsche durch die Vatikanbank IOR entscheiden soll, einen Vorbericht erstellt. Dem zufolge werden acht der 16 Kernforderung nicht oder nur teilweise erfüllt. (Gerhard Mumelter, DER STANDARD, 20.6.2012)
Paolo Gabriele verlies Zelle
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Die interne Untersuchungskommission des Vatikans verdächtige drei der engsten Papstvertrauten, in die Vatileaks-Affäre verwickelt zu sein, berichten mehrere Medien. Der Vatikan dementierte umgehend.
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Paolo Gabriele hat seinen Job verloren - Viele zweifeln, ob er der wahre Drahtzieher von "Vatileaks" ist
Besonders für Geschichtestudenten und -interessierte sehr unterhaltsam. Das Papsttum bis Gregor VII... oder der Kampf des römischen Stadtadels.
Oder wie es einer meiner Uniprofessoren ausgedrückt hat: Das Klima in Rom hat den Päpsten nicht bekommen, ob das tatsächliche oder das politische lassen wir dahingestellt. (ob der Kurzlebigkeit der meisten Päpste)
...mit der Gier nach Macht, Reichtum und der Unterwerfung aller Andersdenkenden. Die Gegenleistung ist heisse Luft und eine 2000 Jahre alte hartnäckige Behauptung welche dadurch auch nicht wahrer wird!
Jesus starb an Altersschwäche in Kashmir?!
http://de.wikipedia.org/wiki/Yuz_Asaf
Ich wundere mich sehr über die roten Stricherln. Die "ausgeflippten" Auftritte der Studienkollegin
von Papa Ratzi gefallen mir immer besser.
Abgesehen davon, daß sie mit ihren Darlegungen menschlich und wissenschaftlich ja völlig richtig
liegt, bringt sie Leben in den faden "Diskurs" der
Theologen. Ich wünschte sie mir als Päpstin in
den "Apostolischen Palast".
"... Kein Wort über die Opfer. Es werden alle Bischöfe unter Strafe der Exkommunikation aufgefordert, alle Missbrauchsfälle ausschließlich an den Vatikan als einen apostolischen Gerichtshof zu melden, was eine totale Justizbehinderung für die staatlichen Gerichte zur Folge hat und zu einer ständigen Versetzung der pädophilen Priester und Ordensleute führt..."
"Ich habe mich 26 Jahre lang über Papst Johannes Paul II. aufgeregt. Dann ist mir, als Benedikt Papst wurde, nach ein paar Monaten klar geworden, dass die gesamte Politik des Vatikan schon seit 1981 (als Ratzinger Präfekt der Glaubenskongregation wurde) auf das Konto von Joseph Ratzinger geht. ... So habe ich mich noch nie geirrt."
http://derstandard.at/1316390184180/
die Heilige Katholische Kirche in sittlich verantwortbarer Weise zu betrachten!
Wer könnte bei ernsthafter, nur an der Wahrheit interessierter Suche den weit über unsere irdische Welt hinausweisenden gnadengewirkten Heilscharakter der rechtmäßig eingesetzten kirchlichen Amts- und Weihehierarchie übersehen, in dem sich der Ereignischarakter der Menschwerdung Jesu, des Gottessohnes, in die Zukunft auszeitigt?
Bedenken wir das Mysterium der Kirche:
"Die Kirche steht in der Geschichte, gleichzeitig aber auch über ihr. Nur 'mit den Augen des Glaubens' (Catech. R. 1,10,20) vermag man in ihrer sichtbaren Wirklichkeit auch eine geistige Wirklichkeit wahrzunehmen, die Trägerin göttlichen Lebens ist" (Katechismus der Katholischen Kirche, Nr. 770).
ob Sie ein agent-provocateur der
www.atheistische-religionsgemeinschaft.at oder ein zynischer Lakai im
erzbischöflichen Palais sind, was aber eigentlich gleichgültig ist,
denn: letztlich! - durch alle Auszeitigungen der Obsolenz Ihrer redundant-
selbstreferenziellen Ergüsse hindurch - erkennen immer mehr Menschen, daß die
von Ihnen so genannte "geliebte Braut Christi", die ihm, dem mittellosen
jüdischen Wanderprediger und Sozialrevolutionär Jesus von Nazareth,
schon sehr früh untreu geworden ist, weil mit ihm wortwörtlich kein Staat
zu machen war ("mein Reich ist nicht von dieser Welt") und seither
im Konkubinat mit den Reichen und Mächtigen dieser Welt lebt, nichts mehr
mit ihrer Lebenswirklichkeit zu tun hat.
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