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vergrößern 800x600Stolz auf die neue Wohnanlage: Gesiba-Generaldirektor Ewald Kirschner (li.), Wohnbaustadtrat Michael Ludwig (re.) und drei der neuen Bewohner der "Bike & Swim"-Anlage, die Familie Michalski.
vergrößern 800x600Der großzügige Pool am Dach kann getrost als Attraktion des Hauses betrachtet werden.
vergrößern 800x600Loggia oder Balkon gibt es in jeder Wohnung.
vergrößern 800x600In der unmittelbaren Nachbarschaft wird weiterhin fleißig gebaut.
"Wohnen am Wasser" ist ja seit mehreren Jahren der Renner in Wien. Wohnen unter Wasser kann aber auch seinen Reiz haben - wenn es sich dabei um einen Swimmingpool im obersten Stockwerk handelt. Das Projekt "Bike & Swim" des Bauträgers Gesiba, am Dienstag im Beisein von Wohnbaustadtrat Michael Ludwig (SPÖ) offiziell an die Bewohner übergeben, soll als so genannter "Themenwohnbau" den Bewegungsdrang von Pedalrittern und Wellnessfans gleichermaßen stillen.
231 neue geförderte Mietwohnungen sind damit in Wien-Leopoldstadt in den letzten beiden Jahren entstanden, die Stadt Wien förderte den insgesamt 31 Millionen Euro teuren Neubau mit rund 9,7 Millionen Euro. Die Eigenmittel für die geförderten Mietwohnungen liegen bei 480 Euro pro Quadratmeter, die Mieten kommen auf durchschnittlich 6,83 Euro pro m².
Partys am "Sonnendeck"
Für Gesiba-Generaldirektor Ewald Kirschner ist der Pool am Dach "die Bassena des neuen Jahrhunderts"; ein Raum bzw. eine "Kommunikationsebene", auf der man sich trifft und so untereinander ins Gespräch kommt. Den Spa-Bereich mit Sauna und Sonnendeck, den Fitnessraum und die eingeplanten Party- bzw. Veranstaltungsräume zählt er da auch dazu.
Gekostet hat das alles nicht wesentlich mehr als sonst, sagt Kirschner. Wer gut plane, die erhöhten statischen Anforderungen "im herkömmlichen statischen Aufwand berücksichtigt", bringe die Kosten für den Pool am Dach leicht im begrenzten Kostenrahmen des geförderten Wohnbaus unter. Auch die Betriebskosten würden sich "im Rahmen der üblichen Betriebskosten bewegen". Mit der Wohnsiedlung Alt Erlaa oder der Anlage in der Inzersdorfer Straße, beide von Architekt Harry Glück geplant, könne man außerdem einiges an Erfahrung mit Schwimmbädern am Dach vorweisen.
Schwimmen nur auf dem Dach
So wie die nicht weit entfernte "Bike City" (ebenfalls von der Gesiba) hält auch "Bike & Swim" zusätzlich einige Annehmlichkeiten für Radfahrerinnen und Radfahrer bereit: Die von Lautner + Kirisits Architekten geplante Anlage weist insgesamt 515 Fahrradabstellplätze auf; extra breite Liftkabinen sollen die Mitnahme des eigenen Fahrrads bis vor die Wohnugnstür ermöglichen. Ein zusätzliches Fahrraddepot befindet sich im Untergeschoß, weiters ist im Haupteingangsbereich an der Vorgartenstraße ein "Kurzparkerbereich" für Pedalritter vorgesehen. Im Erdgeschoß befinden sich Waschküche und Kinderwagenabstellräume, in den Untergeschoßen eine Tiefgarage mit 104 Kfz-Parkplätzen.
Dass der neue Wohnbau schlecht gelegen wäre, lässt sich auch nicht unbedingt sagen. Zur U1 sind es eineinhalb Stationen mit dem Bus, nicht weit ist es außerdem auf die Donauinsel oder auch in den Prater. Die Versorgung mit Lebensmittelmärkten ist für künftige "Bike & Swim"-Bewohner im Übrigen exzellent: Der nordwestliche Nachbar ist ein "Hofer"-Markt, auf der anderen Seite wird die alte Bus-Remise gerade zu einem "Billa" umgebaut, und "Zielpunkt" und "Spar" sind ebenfalls in kurzer Gehweite. Dass man da nicht nur auf dem Dach, sondern auch versorgungstechnisch ins "Schwimmen" kommt, kann also nahezu ausgeschlossen werden (map, derStandard.at, 19.6.2012)
Link
"Bike & Swim" (gesiba.at)
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ich möchte hier einen vorschlag einbringen :
ALLE besser-bauer die hier im immobilienforum posten, planen zusammen ein Wohnprojekt.
Ich würde wirklich gerne sehen was dabei rauskommt.
Was glaubt ihr, ginge das indem alle zusammenkommen, oder jeder seinen seinen beitrag ein.(also ein ganzer plan, oder nur ein detail)
Dann wird alles in einem plan vereint-ausgenommen der doppelten zutaten).
Ich glaub das wir sicher interessant, oder ?
... in anderen Städten und Ländern wird sowas als absoluter Luxus deklariert (sogar in so sozialistisch regierten Städten wie Berlin - da gibts nicht mal ne Pool im "Luxus"-Wohnbau in Berlin Mitte).
Eine tolle Sache, dass man in Wien diese Lebensqualität bei der öffentlichen Hand erkannt hat und es einer breiten Bevölkerungsschicht möglich macht diese zu erhalten!
Stadt Wien förderte den insgesamt 31 Millionen Euro teuren Neubau mit rund 9,7 Millionen Euro. Die Eigenmittel für die geförderten Mietwohnungen liegen bei 480 Euro pro Quadratmeter, die Mieten kommen auf durchschnittlich 6,83 Euro pro m².
Und der private Vermieter, der pro m2 um die 1500-3000 Euro kaufen muss, keine Foerderung erhaelt, muss den m2 dann um 4,70 vermieten?
Aufregung andernorts ueber die boesen Pendler und dass der STaat dort foerdert? Habt Ihr noch alle Tassen im Schrank?
Die Sieger des heuer zum 27. Mal durchgeführten Wettbewerbs für "sanfte" Stadterneuerung wurden bekanntgegeben. Die Stadt fördert jährlich mit 200 Millionen Euro
Na Gott seis gedankt, dass jetzt schneller auf Vermoegen Einzelner zurueck gegriffen werden kann, wenn sie Gott behuet einmal (auch nur kurzfristig) die Pflege brauchen.
Gut, dass wir uns da ueber Pendler aufregen koennen und darueber, warum wir mit dem Rad einfach nicht und nicht auf den Gehweg gehoeren...
was nach mai 1945 gebaut wurde kann FREI vermietet werden. dort gilt das mrg nicht. der erste bezirk ist in wien prinzipiell vom mrg ausgenommen. wenn sie einen auf kapitalisten machen wollen, kaufen sie halt nur "neubau" BJ 1946 aufwärts.
Warum soll es da in Wien, in einer Stadt in welcher wie in in Nordkorea noch der real existierende Sozialismus an der Macht ist, anders sein? In ein paar Jahren hat dann ein gutteil der Bewohner den 'Hühnerstall' satt und sehnt sich nach einer großzügigeren Wohnung, was in einer Übersiedelung in die Umgebung von Wien führt. Ebenso kommen die meisten nach ein paar Jahren auch drauf, dass ein Auto doch idealer wäre um die Bedürfnisse nach Mobilität zu befriedigen. Die Rot-Grüne Stadtdiktatur umgibt sich mit immer neuen Anglizismen, Smart-City (?), Bike&Swim etc. - alles um die modernität dieser Geistesblitze der hochgelobten Führung in Red&Green. Erinnert auch an DDR, auch die Bevormundung der Bürger und Abzockerei, tägliche Medienpräsenz etc
leider waren ALLE wohnungen zig-fach überzeichnet - keine chance. wir sind aber eh froh, dass wir derzeit auch eine geförderte moderne DG genossenschafts-wohnung im stadtzentrum haben (100 m2 um 650 EUR - suchens das einmal am privaten markt), leider halt ohne swimming pool und ein bissi weiter ins grüne. die bike&swim vereint nämlich all das: stadtnah, große wohnungen, gestaltbar, grünlage, ruhig. aber wir sind jetzt an einem ähnlichen projekt dran...
Der Wiener Wohnbau ist in der Architekturgeschichte ein einzigartiges Erfolgtmodell... selst Städte wie NY und Chicago haben sich da ordentlich was abgeschaut.
Den Vergleich mit Nordkorea und der DDR halte ich nicht nur für unangebracht er verniedlicht und verharmlost auch diese diktatorischen Systeme, die Unfreiheit und Unterdrückung einer ganzen Bevölkerung darstellen... WER WIRD BITTE IN WIEN UNTERDRÜCKT?!
Bitte wieder etwas Vorsicht bei der Wortwahl, Herr Strache!
Der Pool ist toll und auch die restliche Idee der Wohnanlage. Aber warum muss in Wien so superdicht gebaut werden? Selbst in größeren Städten wie Paris, Berlin, ... ist das unüblich. Noch dazu ohne wirkliche Grünräume und dann auch noch in einer Architektursprache, die 20 Jahre alt scheint ?
DAS ist erst dicht gebut, da starrt man sich gegenseitig ins schlafzimmer. dabei wäre dort eh viel platz gewesen. passiert in wien leider immer wieder. gute ausnahme: der ganz neue genossenschaftsbau gasgasse (hinter dem westbahnhof), der wieder einmal echtes "hofgefühl" vermittelt (gut, der vorbildliche gemeindebau franklinstraße in floridsdorf-am spitz ists nicht, aber es wird schon besser). anschauen!
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