Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Hamburg - Die deutschen Reeder finden keinen Weg aus der Krise. 80 Prozent erwarten, dass etliche Reedereien das nächste Jahr nicht überstehen werden, ergab eine Umfrage von teleResearch Mannheim unter mehr als 100 Reedereien im Auftrag der Beratungsfirma PwC. "Die meisten Reedereien wollen in den kommenden Jahren nicht in neue Schiffe investieren", sagte PwC-Experte Claus Brandt am Dienstag in Hamburg. Deutschland drohe der Abstieg aus dem Kreis der führenden Schifffahrtsnationen. Andere Nationen speziell aus dem asiatischen Raum könnten mit staatlicher Unterstützung in den Aufbau ihrer Handelsflotten investieren.
Die Schifffahrt leidet weltweit unter Überkapazitäten, mangelnder Auslastung und Preisdruck. Zwar erwarten die meisten Reeder in den kommenden Monaten steigende Fracht- und Charterraten, doch könnten damit nicht die aufgelaufenen Verluste ausgeglichen werden. "Besonders kleinere Reedereien mit weniger als 100 Mio. Euro Umsatz haben keine guten Perspektiven", sagte Brandt. Bei vielen Schiffen sei eine Insolvenz bisher nur aufgeschoben und durch Finanzierungsvereinbarungen mit den Banken vermieden worden. "Viele Reeder haben ihre finanziellen Reserven verbraucht und stehen unter großem Druck von Seiten der Kreditgeber."
Rund ein Drittel der weltweiten Containerschiffsflotte wird bisher von Deutschland aus dirigiert, wenn auch meistens nicht unter deutscher Flagge. Der maritime Sektor insgesamt - Schifffahrt, Häfen, Werften, Finanzierer, Zulieferer und Dienstleister - steht in Deutschland nach den Worten von Brandt für 380.000 bis 400.000 Beschäftigte und einen Umsatz von 85 bis 90 Mrd. Euro. Sollte die Handelsflotte schrumpfen, hätte das nach Einschätzung der Beratungsfirma unweigerlich Auswirkungen auf die gesamte maritime Wirtschaft in Deutschland und würde den Verlust von Arbeitsplätzen nach sich ziehen. "Schiffe und Beschäftigung würden ins Ausland gehen", sagte Brandt.
Einfache Wege aus der Krise sind nicht erkennbar, so lange sich die Märkte nicht erholen. Denkbar seien Förderinstrumente zugunsten der Schifffahrt wie verbilligte KfW-Kredite oder Bürgschaften, erklärte der PwC-Experte. Die Möglichkeiten der Reedereien, sich selbst zu helfen, sind offenkundig weitgehend ausgeschöpft. In den vergangenen Jahren haben die Reeder beim Kampf gegen die Krise in unterschiedlichem Maße ihre Finanzierungen überprüft und neue Kapitalquellen erschlossen, Investitionen zurückgestellt, Schiffe aufgelegt oder verkauft, Bauverträge storniert und Mitarbeiter entlassen. Doch sei die Dauer und Tiefe der Krise von den meisten unterschätzt worden. "Es zeigt sich durchgängig, dass unterm Strich sehr viel härter konsolidiert werden musste als ursprünglich angenommen", sagte Brandt. (APA, 19.6.2012)
Die Eisenbahnergewerkschaft und der zuständige WKÖ-Fachverband verhandeln nun in Sachen Arbeitszeitverkürzung
Neben den Schwedenbomben sollen auch die Niemetz-Cremeriegel Manja und Swedy erhalten bleiben
Der weltgrößte Computerhersteller Hewlett-Packard bekommt den Umbruch in der Branche mit voller Wucht zu spüren
VAI-Chef Werner Auer will die Kosten reduzieren und die Produktivität erhöhen
Der Auto-Hersteller wird im Oktober 2016 seine beiden Werke im australischen Bundesstaat Victoria schließen
Bilanzverlust stieg von 2,1 auf 3,7 Mio. Euro
Nespresso und Denner liegen sich seit Jahren in den Haaren, jetzt gibt es ein weiteres Urteil im Kaffeekapsel-Krieg
Selbstbehalte bei Arztbesuchen für Selbstständige treiben tiefen Keil durch Politik
Nun unterstützen auch Staatssekretär Schieder und die Piraten-Partei den Protest die Forderungen
Die Mitarbeiter sollen in einem natürlichem, parkähnlichen Umfeld arbeiten und Kontakte knüpfen
Mobilfunkkonzern bekommt Euro-Krise immer stärker zu spüren - Umsatzrückgang im Geschäftsjahr 2012/13
US-Hedgefonds hatte Strategiewechsel gefordert. Nun wird darüber nachgedacht
Nur 17 Prozent der Pleiten werden von unkontrollierbaren Phänomenen wie höhere Gewalt beziehungsweise Krankheit ausgelöst
Internetkonzern lässt sich Blogging-Plattform 855 Millionen Euro kosten - Pressekonferenz am Montag in New York
240 Mitarbeiter in Norditalien verlieren ihren Job, Gewerkschaften protestieren
Manche Lieferanten stellten deshalb bereits die Lieferungen ein
In der Debatte über globale Steuertricks von Großkonzernen wollen US-Politiker nun auch Tim Cook vor einen Ausschuss zitieren
Der Dubai-Fluglinie wird ein zusätzlicher Flug nach Wien wegen drohender Überkapazitäten nicht genehmigt
Die raren Metalle werden vor allem in China gefördert und stecken in jedem Handy. Auch Private können einlagern
In den USA ist der Chemiekonzern wegen Preisabsprachen zu einer Geldstrafe von 1,2 Milliarden Dollar verurteilt worden
Mit den Strafen gegen Rewe und gegen den Mitbewerber Berglandmilch sieht der Vorstand keinen Zusammenhang
Diese feinen Reedereibesitzer mögen aufhören zu jammern. Dieses größte Kartell der globalen Wirtschaft finde ich zum Kotzen. Es finden regelmäßig koordinierte Ratenerhöhungen statt und als Nutzer dieser Dienstleistung hat man keine Möglichkeit zu entkommen. Und damit ja nichts passieren kann, erhöhen wir die Raten und reduzieren wir den verfügbaren Frachtraum, damit eine Begründung für die Ratenerhöhung gegeben ist.
Die deutsche Bundesregierung könnte aus der Not eine Tugend machen und zwei mittelgroße bis große Flugzeugträger samt Begleitschiffen und Flugzeugen in Auftrag geben - anders als die willigen Länder Frankreich und Großbritannien könnten die Deutschen sich das tatsächlich leisten. Nicht nur die USA sondern auch Frankreich, Großbritannien, Italien, Spanien, Brasilien, Indien, Russland, ja selbst Thailand verfügen über Flugzeugträger. Das Deutschland als viertgrößte Wirtschafts- und zweitgrößte Exportmacht, die auf offene Seewege angewiesen ist, nicht zu diesem erlesenen Kreis gehört, ist realistisch betrachtet hochnotpeinlich. Die deutschen Schiffsbauer und Zuliefererbetriebe hätten bei einem solchen Milliardenprojekt ordentlich was zu tun.
..und wenn sie noch unter deutsche flagge fahren liegt das, meist, daran das sie hochsubventioniert in ner deutschen Werft gebaut wurden und einige wenige jahre dazu verpflichtet wurden.
gerade die deutschen Reeder verstanden es über Jahrzehnte perfekt dem deutschen staat zu "schröpfen"
"Mitleid" ist völlig unangebracht.
wer wirklich übrigbleibt ist/sind, wie immer, die echten Hackler
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.