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Foto: REUTERS/Kathryn Hansen/NASA
Eine von der NASA gesponserte Expedition namens "Icescape" hat im Arktischen Ozean eine biologische Entdeckung gemacht, die als "dramatisch und unerwartet" wie der "Fund eines Regenwaldes inmitten einer Wüste" beschrieben wird: Unter dem Eis wurde eine unerwartete Blüte an Phytoplankton festgestellt - mehr photoautotrophes Plankton als in jeder anderen Meeresregion der Erde. Das folgende (Video)Still verdeutlicht die Konzentration des entdeckten marinen Lebens (rechts) im Vergleich zum typischen dunkelblauen Nordpolarmeer (links):

Bisherigen Annahmen zufolge sollte Phytoplankton, die Basis der marinen Nahrungskette, im Arktischen Ozean nur im Sommer gedeihen, wenn sich das Eis zurückgebildet hat. "Hätte mich vor der Expedition jemand nach der Unterwasser-Blüte gefragt, hätte ich gesagt, dass es unmöglich ist", so Expeditionsleiter und Erstautor Kevin Arrigo von der Stanford University. Die Forscher nehmen an, dass das arktische Eis durchlässig genug geworden ist, um genug Sonnenlicht für das Gedeihen des Planktons durchzulassen.
--> NASA Discovers Unprecedented Blooms of Ocean Plant Life (mit Videos)
--> Science-Abstract: Massive Phytoplankton Blooms Under Arctic Sea Ice
(red, derStandard.at, 22.6.2012)
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