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Werden die Schlecker-Einkaufskörbe in Österreich verschwinden?
Nach ihrer deutschen Mutter steht nun auch das österreichische Tochterunternehmen der Drogeriemarktkette vor dem Ende. Insolvenzverwalter Arnd Geiwitz hat bisher keinen strategischen Investor für die mehr als 900 Filialen gefunden, berichtet das "Manager Magazin" online. Das Magazin beruft sich dabei auf mit dem Verfahren vertraute Personen.
Auf sich allein gestellt habe die Auslandstochter, die stark von Schlecker in Deutschland abhängig ist, keine Überlebenschance mehr. Als letzter Interessent wurde ein Finanzinvestor genannt, der aber allenfalls einen Teil der österreichischen Märkte übernehmen würde.
Lughofer dementiert
Laut Österreich-Firmenanwalt Klaus-Ferdinand Lughofer hat Geiwitz bis Ende vergangener Woche Sondierungsgespräche mit Interessenten geführt. "Die erste Runde ist vielversprechend gelaufen und die Gesrpäche werden weitergeführt", sagte Lughofer zu derStandard.at. Schlecker Österreich würde in den nächsten Wochen nicht indie Pleite rutschen. Lughofer sieht derzeit "keine aktuelle Insolvenzgefahr". Die letzten Verflechtungen von Schlecker Östtereich seien ebenfalls gelöst, damit sei die Kette alleine überlebensfähig.
Beim Einkauf sei man schon längst selbstständig, die IT sei inzwischen ebenfalls ausgelagert. Die Warenversorgung wird in Österreich als sicher dargestellt, in vielen Filialen klaffen aber große Lücken in den Regalen. Lughofer räumt ein, dass ihm eine "dickere Kapitaldecke" lieber wäre. Wie berichtet schuldet die deutsche Konzernmutter sowie die Schlecker-Tochter "Ihr Platz" Schlecker-Österreich zumindest 169 Millionen Euro. Diese Zahl wurde in der Bilanz 2010 ausgewiesen und könnte inzwischen noch höher sein.
Probleme auch in Spanien
Auch beim geplanten Verkauf der gut 1.000 Schlecker-Filialen in Spanien hapert es laut dem Magazin gewaltig. Der US-Investor Oaktree ist Anfang Juni als bisher wichtigster Interessent abgesprungen. Vor allem die wirtschaftliche Schieflage des Landes hat das Spanien-Geschäft, das bislang noch profitabel ist, in letzter Zeit erheblich erschwert. Der Verkaufspreis von 100 Millionen Euro, mit dem Geiwitz ursprünglich gerechnet hatte, dürfte kaum noch zu machen sein. (APA/red, derStandard.at, 19.6.2012)
Firmengründer Anton Schlecker haftet mit seinem Privatvermögen für die Pleite. Die Familie soll sich kooperativ verhalten
Sicherheiten gingen an Unternehmensgruppe Schwarz
Komplette Ladenausstattungen, Gabelstapler und weiteres Anlagevermögen wird in Deutschland versteigert
Dass Schlecker gelingt, woran Adeg, Zielpunkt und andere kleine Kaufleute scheiterten, ist zu bezweifeln
Ich hab mich immer gewundert, dass die überhaupt so lange haben existieren können. Die wenigen male wo ich drinnen war, war es rundherum ein greisliches Erlebnis. Weit und breit der einzige Kunde, trotzdem immer lange warten müssen, weil's sich für einen Kunden gleich an die Kasse zu stellen ja ned auszahlt. Kein Wunder, dass es so beliebt war unter Sprayern, vor's Firmenschild die Buchstaben AR zu sprühen. Trotzdem tut's mir für die Angestellten leid!
"...weil's sich für einen Kunden gleich an die Kasse zu stellen ja ned auszahlt."
Eher weil die Filialen unterbesetzt waren und die meist einzige Angestellte Telefonate entgegennehmen, kassieren, einschlichten, putzen, Ware übernehmen usw. musste.
ich dachte das zunächst auch immer, va natürlich aufgrund der Medienberichte, habe aber (halb beruflich und halb privat) gelegentlich mit Schlecker - Mitarbeiterinnen zu tun gehabt, die mir auch anderes berichtet haben (und das ohne Druck oder Zwang).
Schlecker sind in ländlichen Gegenden die Nachfolger der Greißler und oftmals das einzige Geschäft im Ort, wo man gleichzeitig auch die Post bekommt und abgeben kann. Natürlich bekommen die 2 Mitarbeiterinnen, die dort in jeder Filiale angestellt sind nach der Schließung im Ort keine Arbeitsstelle mehr.
Natürlich war das wirtschaftlicher Wahnsinn, besser wäre es gewesen, 2.000 verlustbringende kleine Filialen (und mehr) zu schliessen.
Um die Verluste zu beenden, die finanz. Mittel für die Investition in die Schlecker XL Märkte zu haben und die restlichen Arbeitsplätze zu sichern.
Ja es war schäbig, Mitarbeiter in eine Leiharbeiterfirma auszulagern, keine Frage. Aber andere hätten sich schon vor vielen Jahren in Sicherheit gebracht (Vermögen) und weit mehr beiseite geschafft als ca. 50 Mio. €!
Nochmals: das Vermögen von damals knapp 2 Mrd € der Schleckers basierte grossteils auf den Firmenwert und den Rücklagen, die jetzt grossteils wertlos oder aufgebraucht sind!
http://www.ardmediathek.de/das-erste... d=10528720
2. zu viele kleine verlustbringende Filialen, nochdazu in schlechter Lage (nur 250 M2 Meter, statt branchenüblichen mindestens 450 M2)
Folge: zuviele Mitarbeiter! Anton Schlecker hat sich bis 2010/2011 geweigert grossflächig verlustbringende Filialen zu schliessen. (waren damals schon mindestens 2.500 !!)
2.1 daraus folgte ein Abgang von ca. 600 Mio. € an Barvermögen, weil man die Verluste seit 2004 ausgeglichen hat, anstatt Strukturreformen durchzuführen, wovon kolportierte ca. 50 Mio. € durch Schlecker XL, Arbeitsagentur (Leiharbeiterfirma) Menia, Immoverkauf usw... aus der Konkursmasse (Privathaftung) herausgelöst wurden!
Hat wirklich wer ernsthaft geglaubt, dass wer die grauslichen Filialen an miserablen Standorten haben will?
So billig kann die Miete dort gar nicht sein, dass das attraktiv wird. Die hatten nicht nur eine verkehrte Personalpolitik, bei denen war einfach alles krank! Von der Personalpolitik über die Standorte bis zur Einrichtung der Läden.
Wer sollte das wollen?
Schlecker-Österreich ist ein gewinnbringendes Unternehmen, die Kosten für einen Erwerb geradezu lächerlich im Vergleich zu den 40 Milliarden, die wir für die südeuropäischen Pleiteländer gezahlt haben.
Aber leider gibt's dabei ein großes Problem: Schlecker hat nicht so tolle Versorgungsposten für unfähige Parteisoldaten wie die Banken und Brüssel.
...im vergleich zu hypo-alpe-adria und den "ostbanken".
das wissen s' aber eh, dass ohne eu-milliarden die ganzen raiffeisen-, etc. banken zusperren haetten koennen?
der staat kauft wie deppert fuer ganz allein von oesterreichischen hausgemachten wirtschaftsidioten verschuldeten miseren und sonstige linken machenschaften einheimischer "wirtschaftskapitaene".
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