Zukunfts-Autos fahren auf Stroh ab

Hermann Sussitz
19. Juni 2012, 16:05
  • Mit aus Biomasse gewonnenem Ethanol - hier abgenagte Maiskolben - soll die Energiewende kommen.
    foto: novozymes

    Mit aus Biomasse gewonnenem Ethanol - hier abgenagte Maiskolben - soll die Energiewende kommen.

  • Novozymes-Vorstand Falholt: "Es macht ökonomisch keinen Sinn, Biomasse weiter als 50 Kilometer zu transportieren."
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    Novozymes-Vorstand Falholt: "Es macht ökonomisch keinen Sinn, Biomasse weiter als 50 Kilometer zu transportieren."

  • 2030 sollen so 50 Prozent des Treibstoffbedarfs ersetzt worden sein - sparsamere Motoren einberechnet.
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    2030 sollen so 50 Prozent des Treibstoffbedarfs ersetzt worden sein - sparsamere Motoren einberechnet.

  • Auch mit den Hülsen der Pflanzen - hier wieder Mais - funktioniert es.
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    Auch mit den Hülsen der Pflanzen - hier wieder Mais - funktioniert es.

Aus Abfällen von Mais, Zucker­rohr und Weizen wird 2030 jeder zweite Liter Treibstoff gewonnen, wenn die Politik mitspielt. Darauf hofft eine der weltgrößten Biotechfirmen

Kopenhagen/Wien - Die Dänen sind ein korrektes, höfliches, zurückhaltendes Volk. Unbescheiden sind sie nur, wenn es um ihre Ideen oder Errungenschaften geht. Dann muss es raus aus ihnen. "Jeder Europäer nutzt unsere Produkte", freut sich Per Falholt. Der 53-jährige Däne ist Forschungsvorstand des Unternehmens Novozymes, das Biospritproduzenten, Waschmittelhersteller und Großbäckereien mit seinen Industrieenzymen beliefert. Seine Vision ist die einer Gesellschaft ohne Öl. Richten sollen es Biotreibstoffe der zweiten Generation.

Stroh statt Nahrung

"Heute basiert die ganze Welt auf Öl", sagt Falholt. Egal ob Kleidung, Autos oder Plastikflaschen. Auch in Dingen, die man nicht mit dem schwarzen Gold in Verbindung bringt, wie Waschmittel oder Lacke, ist es omnipräsent. Doch Öl wird teurer, der durch seinen Verbrauch bedingte Einfluss auf das Weltklima immer mehr zum Thema. Dass es zum Öl keine Alternative gäbe, das glaubt Falholt nicht. Im Gegenteil, die Natur habe den Menschen alle Lösungen gegeben. "Wir müssen sie uns nur noch holen". 

2030 werde man nicht mehr darüber diskutieren, ob herkömmlichem Sprit fünf oder zehn Prozent Bioethanol beigemengt werden. Ziel sei es, die Hälfte des Benzins durch Ethanol zu ersetzen. Mais, Zuckerrohr oder Weizen seien dafür aber viel zu schade. "Wir werden das für Nahrung brauchen", so Falholt. Biomasse sei quasi der neue heilige Gral, den es zu nutzen gelte. Aus organischen Abfällen wie Stroh gewonnener Treibstoff (Zellulose-Ethanol) soll Autos und Maschinen der Zukunft bewegen.

Halbe Billion zu investieren

Wenn da nicht die kleinen Schönheitsfehler in Falholts Rechnung wären. Der Chemiker stützt sich bei seinem Zeitplan auf eine von Novozymes in Auftrag gegebene Studie des Finanzdienstleisters Bloomberg. Und der geht davon aus, dass dafür Investments in der Höhe von 512 Milliarden Dollar (406 Milliarden Euro) bis 2050 nötig sind.

Um diese Gelder aufzustellen, ist auch die Politik gefragt. Die Studienautoren fordern vor allem für die nächsten fünf Jahre staatliche Anreize. Es gelte, einmal die Räder in Bewegung zu bringen, laufen würde das Business dann schon von alleine. Unter den Anreizen finden sich monetäre - Förderungen, Darlehen und Bankgarantien in etwa - aber auch nicht-monetäre Anreize, zu nennen wären etwa der freie Marktzugang für ausländische Wettbewerber und verpflichtende Abnahmemengen. Letzteres kennt man in Europa durch E10, jene verpflichtende zehnprozentige Biospritbeigabe zum Superbenzin, die in Deutschland und anderen Ländern die Wogen hoch gehen lässt. In Österreich soll sie im Herbst dieses Jahres kommen. "Dabei ist doch die Umrüstung eines Autos eine Frage von 100 bis 150 Euro", kann zumindest Novozymes-Vorstand Falholt die Aufregung nicht verstehen.

Weitaus revolutionärer wäre da schon der Einfluss auf das Energiesystem als Ganzes. Während Rohöl heute durch die Welt gepumpt und verschifft wird, um in einigen wenigen Raffinerien zu Benzin, Diesel und Heizöl verarbeitet zu werden, müsste Bio-Ethanol vor Ort produziert und verbraucht werden. "Es macht ökonomisch keinen Sinn, Biomasse weiter als 50 Kilometer zu transportieren", so Falholt. Die Folge wären über 1.000 "Bio-Raffinerien", die es erst zu bauen gilt.

Wunderding Enzyme

Diese Raffinerien aufstellen würde die im Umland von Kopenhagen ansässige Firma ohnehin nicht. Sie betreibt selbst keine Anlagen, liefert allerdings jene Stoffe, ohne die das aus Mais, Getreide oder Zuckerrohr gewonnene Stroh nicht zum Energieträger wird: Enzyme. Novozymes holt sich diese Stoffe aus der Natur. Was gut ist, denn es gibt mannigfaltig davon. Ohne Enzyme gäbe es kein Leben, würde der Mensch nicht Nahrung in Energie umwandeln können, Erbinformationen nicht weitergegeben werden.

Das Unternehmen, bei dem das Wort Enzym schon im Namen steckt, prüft die zu Tausenden in der Natur vorkommenden Stoffe dann auf konkrete Anwendungsbereiche. Von den Dänen entdeckte Enzyme machen etwa Brot länger frisch, die Krume farbkräftiger und blasen einen Laib bei gleichem Gewicht im Volumen auf. Sie helfen auch, Waschmittel umweltverträglicher zu machen oder Spaghetti nicht so schnell zerkochen zu lassen.

Aufbereitet werden diese Enzyme im 15 Kilometer von Kopenhagen entfernten Vorort Bagsvaerd. Ein Rundgang durch den Geschäftsbereich "Household Care" offenbart eine der umsatzträchtigsten Produktfamilien der Dänen: Enzyme für die Waschmittelindustrie. In teils maschineller, teils manueller Kleinstarbeit werden zigtausende Enzyme auf ihre Lösbarkeit von Flecken getestet. Dabei werden sowohl verschiedene Verschmutzungsarten - von Rotwein, über Tinte bis Fett - als auch verschiedene Gewebe berücksichtigt.

Hat es eines dieser Stoffe einmal in die Endauswahl geschafft, darf es zum Königstest in eine echte Waschmaschine. Das Siegerenzym wird dann, um unbeabsichtigtes Einatmen zu verhindern, in Salz eingeschlossen und werkt sodann als fingerkuppengroßer Blättchenhaufen in einer Packung Waschmittel. Diese Enzyme bewirken einerseits, dass weniger schädliche Tenside gebraucht werden. Andererseits können die Kleidungsstücke auch bei stärkerer Verschmutzung mit niedrigen Temperaturen gewaschen werden, was Energie spart.

Marktkaiser USA

Genau diese Wunderdinger will Novozymes nun auch beim Biosprit 2.0 einsetzen. Genauer in der "enzymatischen Hydrolyse". Dabei werden mit Hilfe von Wasser chemische Verbindungen aufgespalten und aus Stroh zellulosehaltiger Zucker gemacht, aus dem wiederum Ethanol oder Plastik gewonnen werden. Dass sowohl der Markt da, als auch die Infrastruktur machbar ist, glaubt Unternehmensvorstand Falholt fest. Europa werde zusehends abhängiger von Rohölimporten, zudem zeige das Beispiel Brasilien, dass ein Wechsel des Energieträgers möglich wäre.

Richtig ist, dass die Rohöl-Eigenproduktion in der EU von über 15 Prozent des Gesamtverbrauchs (2010) auf weit unter zehn Prozent zurückgehen könnte (2035). Das prognostiziert der World Energy Outlook der Internationalen Energieagentur (IEA). 2015 wird die Union trotz sinkenden Verbrauchs die USA als größter Ölimporteur ablösen, um dann das Staffelholz 2020 an China abzugeben.

Das Beispiel Brasilien, wo rund zwei Drittel der Treibstoffe Bioethanol erster Generation sind, ist allerdings ein Solitär. In den USA, wo seit der Regierung George W. Bush stark auf verspriteten Mais gesetzt wird, hatten Agrotreibstoffe im Jahr 2010 acht Prozent Marktanteil. In absoluten Zahlen sind die Vereinigten Staaten mit 45 Milliarden Litern Bioethanol freilich größter Konsument. Weltweit werden weniger als 100 Milliarden Liter hergestellt. In dem von Bloomberg durchgerechneten Szenario könnte das Produktionsvolumen auf 350 Milliarden Liter bis 2030 steigen - und dabei aus Biomasse stammen. Massive Investitionen und politische Rahmenbedingungen vorausgesetzt.

Trotz Mehrverbrauchs gut fürs Klima

Abseits dieses Szenarios ist aber eines klar: Treibstoffe werden teurer. Laut der Studie belaufen sich alleine die Raffineriekosten auf mindestens 1,5 Dollar (1,19 Euro) pro Liter Biomasse-Ethanol. Dazu kommen die Kosten für den Rohstoff Stroh, die sich zwischen fünf und zehn Cent pro Kilogramm belaufen. Dann muss der Sprit noch zur Tankstelle transportiert werden, wo der Händler auch seinen Teil mitschneidet. Und schließlich hebt der Staat Steuern ein. Auf mehr als zwei Euro pro Liter käme der Sprit dann locker.

Was das Klima betrifft, bringt die nächste Generation des Bioethanols laut Bloomberg um 80 Prozent weniger Treibhausgas-Emissionen mit sich. Das heißt aber nicht, dass der CO2-Ausstoß im selben Ausmaß zurückgeht. Der Brennwert von Ethanol ist nämlich fast ein Drittel geringer als jener von Benzin. Man kommt mit einem Liter weniger weit. Unter dem Strich würden aber zumindest in der EU noch immer 50 Prozent weniger Emissionen übrig bleiben. (Hermann Sussitz, derStandard.at, 19.6.2012)

Wissen

Für die EU gilt es bei Bioethanol der zweiten Generation die Fehler der ersten nicht zu wiederholen. Letztere wird aus ganzem Mais, Weizen oder Zuckerrohr gewonnen. Europa ist mit 36 Prozent der in diesem Feld gewährten Patente Nummer eins in der Forschung, steht aber nur für fünf Prozent der Produktion gerade, wie aus Zahlen der European Biomass Industry Association hervorgeht.

Novozymes ist vor Du Pont und BASF Weltmarktführer bei industriellen Enzymen. Das Unternehmen beschäftigt rund 6.000 Menschen, die 2011 einen Umsatz von 10,5 Milliarden Dänische Kronen (1,4 Milliarden Euro) erwirtschaftet haben. Über zehn Prozent des Umsatzes fließt in Forschung und Entwicklung (F&E).

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Agrar-abfall als Rohstoff

ist wohl der einzige vernünftige Ansatz. Der Abfall (Stroh, Maiskolben, Weizen- und Zuckerrohrabfall usw.) sind perfekte Rohstoffe nicht nur für Sprit sondern auch für Bio-Kunststoff, der als Baumaterial, Dämmung usw. eingesetzt werden kann. Dow chemicals prouziert bspw. PETG aus Bio-Zellulose, nicht nur dass 1 kg Kunststoff das doppelte an CO2 bindet (also 2 kg CO2 der Atmosphäre entfernt), sondern auch noch recyclierbar ist. Also da gibt es bessere Möglichkeiten als den Hungernden der Welt die Nahrungsmittel wegzudestillieren....Ethisch sowieso nicht vertretbar.

in kombination mit einer ethanol-brennstoffzelle könnte nochmal ein vorteil beim wirkungsgrad errungen werden

ein infobeispiel zur brennstoffzelle: http://www.iaf.fh-offenburg.de/Forschung... fzelle.pdf

über Abfälle aus Mais, Zuckerrohr und Weizen

würden sich auch Schweine, Kühe, Esel, Ziegen, Schafe und viele andere Gottesgeschöpfe freuen...
ich hoffe, die Politik macht bei dieser Sünde nicht mit!

solange unsere bauern futtermittel aus südamerika kaufen und hierher transportieren, sollte das verbrennen von pflanzen bei uns verboten sein.

http://www.youtube.com/watch?v=rCE-4sCVpgg

Verberennen ist ja das Letzte....

es ist wie das Vernichten von Rohstoff. Abgesehen davon, dass das Verbrennen von Zellulose nicht gerade umweltfreundlcih ist, das wollen viele aber nicht hören (Zellulose bildet beim Verbrennen Zyanverbindungen).

Warum liegt hier Stroh?

am besten fahren wir alle nackig.

so spart man auch treibstoff.

und wieso hast du eine Maske auf?

omnipräsent

man lernt nie aus

egal womit irgendwas betrieben wird - die unermessliche gier und der verschwendungswahn werden uns den rest geben!

2€ pro Liter?

Das schreckt mich eigentlich nicht so besonders, wenn man mit derzeitigen Benzinkosten von 1,5€ rechnet, und die gesamten Kosten eines Fahrzeugs berücksichtigt ist das jetzt nicht so dramatisch, und erhöht die pro Kilometer Kosten auch nicht so wesentlich.

vor allem wenn man bedenkt das in zukunft die autos nur mehr 2l/100km verbrauchen. kleinautos wahrscheinlich sogar unter 1l/100km. die effiziens des verbrenners wird 100% betragen.

Du hast in Physik gefehlt?

Oder?

geringerer Brennwert: man braucht 1/3 mehr

dann sind wir schon bei ca. €2.80

und dann noch die Steuern, um das devizitäre staatliche Bugdet zu stopfen
also wohl dann bei ca. 4,00€ / L !!

Stimmt vielleicht

Wie gesagt, nur Endverbraucherpreise von 2-3 € finde ich nicht so dramatisch, zwingt uns eher zu einem sinnvolleren Umgang mit Mobilität. Für Leute, die pendeln müssen und keine Öffis verwenden können wird das sicher schwieriger, keine Frage.

Zurück in die Steinzeit.

Woher kommt den die Wahnidee an Mobilität zu sparen? Die kommt genau aus der Öko Ecke, weil bisher eben mit Öl gefahren wird. Nicht die Mobilität ist das Problem, sondern die Wege diese zu gewährleisten. Elektroautos, gespeisst aus erneuerbarer Energie und dann kann man moralisch vollkommen beruhigt herumfahren, fliegen, oder schippern.
Und auch Atomreaktoren der neuesten Generation, welche Atommüll zu nur mehr ca. 100 Jahre strahlendem Light-Müll verbrennen können hier helfen. Aber ohwe, da habe ich ja vergessen das die ganzen Anti-Atom Bewegung ja gar nichts mit Fakten zu tun hat, sondern nichts anderes als Aktionismus der ungebildeten ist, denen die kritische Methode vollkommen fremd ist.
Überbevölkerung gibt es natürlich zu lösen.

Also in gewissem Maße ist auch die Mobilität ansich das Problem, exzessives Pendeln ist einfach nicht Nachhaltig, egal mit welchem Verkehrsmittel.

Hier stellt sich natürlich die Frage, welche Bereiche des Arbeitslebens aus den Ballungszentren in den ländlichen Raum ohne Einschnitte verlegt werden können.

Als zweites ist natürlich auch das Elektroauto keine Lösung. In der Erzeugung ist es (bei gleichen Stückzahlen und Abmessungen) gleich "schädlich" wie ein herkömmliches Auto, im Betrieb braucht es zwar deutlich weniger Energie als ein derzeitiges Auto, aber immer noch weit mehr als andere VM wie Zug oder Fahrrad und zu guter Letzt löst es in keiner Weise die Lärm-, Flächenversiegelungs- und Unfallproblematik. Es ist ein Aspekt, der andere Vm ergänzt, aber es ist sieche reicht die Lösung 1 zu 1 vom Verbrennungsmotor auf den Elektromotor umzusteigen.

Wie ich schon geschrieben habe...

muss natürlich auch das leidige Thema der Überbevölkerung angegangen werden. Material und Energie auf der einen Seite einzusparen nur um dann statt einem halt zwei Autos bauen zu können führt natürlich nicht zum Erfolg. Mit Kunststoffen aus nachwachsenden Rohstoffen könnte auch schon viel gespart werden. Auch braucht natürlich nicht jeder einen Mittelklasse Wagen um alleine zur Arbeit zu fahren. Auf dem Land müsste ein spezielles Pendler Fahrzeug eingeführt werden. So ca. Elektro Smart, der vom Staat für die Pendlerkilometer für den Preis von Öfi Tickets+ vermietet wird. Auch sollten die Steuern auf Autos an die Haushaltsgröße angepasst werden. Single, bezahlt für über 50 PS 100% Steuern und aufsteigend. 4 Kopf Familie hingegen erst ab ...

Das sind doch alles ärgste marxistisch kommunistische individualitätsfeidliche Zwangsansätze

Aber nicht umsonst werden dei "Grünen" teilweise auch "Chlorophyllkommunisten" genannt. Wenn sich diese tiefroten Denkweisen mit den grünen mischen, dann kommt überhaupt "Braun" raus. Das kann schon jedes Kind im Malkasten ausprobieren.
In der politischen Realität zeigt es nur, daß sowohl Grüne, als auch Kommunisten und "Braune" die gleichen, lust-, lebens- und individualtätsfeindlichen zentralistischen Methoden propagieren.

Ich habe nichts geschrieben....

.... dass dem widerspricht: "zwingt uns eher zu einem sinnvolleren Umgang mit Mobilität"

Und zum Thema Laufwellenreaktor, da muss zuerst mal einer gebaut werden der funktioniert, immerhin ist das Konzept aus den 50er Jahren und noch immer nicht realisiert. Hätte aber auch nichts dagegen wenn es so wäre.

Integral Fast Reactor

Weiss jetzt nicht ob das ein Laufwellenreaktor ist, aber darauf habe ich mich bezogen.

http://en.wikipedia.org/wiki/Inte... st_Reactor

Ok, das ist ein anderer Typus

Ist auch nicht unumstritten, weist ebenso Gefahren auf, und wurde noch nie gebaut. Selbst wenn das die Lösung sein soll (wäre schön), gebraucht wird zumindest eine kurzfristige Lösung bevor solche Reaktoren großmasstäblich verfügbar sind. Wir reden hier von etwa >= 20 Jahren.

Zum Thema LWR: http://en.wikipedia.org/wiki/Trav... ve_reactor

Der Benzinpreis liegt bei unter 60€Cent/Liter! Der Rest ist Logistikkosten/Gewinnspannen und v.a. Steuern!

Diese Art von Energiegewinnung sollte nur regional verwendet werden, also vom Bauer bzw. der Ortschaft. Alles andere ist ineffizient.

Womit düngen "wir"?

Schauen wir uns den Verbrennungsmotor an: Tatsache ist, dass der Wirkungsgrad dieser Motoren beim Einsatz in "Automobilen" in etwa gleichkommt dem Kochen auf offenem Feuer.

Verbrennungsmotoren haben nun mal die Eigenschaft, primär Ab-Wärme zu erzeugen: 76%
Für Kraft bleibt dann 24%

http://www.greengear.de/notwendig... ungsmotor/

Dazu kommt ja, dass für 1 Person ca. 1 Tonne mitrumgeschleppt wird usw. usf.

Also was soll das?
Es wurde hier ein tröge Technik zu einem globalen System hochgefahren: Dieses System, das gegen die Gesetze der Energieeffizienz verstößt, auch noch künstlich verlängern, wäre Irrsinn!

Schaut Euch doch die SUV-Fahrer an: Wandelnde psychosoziale Defizite ... das ist nicht die Zukunft!

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