Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Frankfurt - Der Euro-Rettungsschirm EFSF hat sich am Dienstag frisches Geld für ein halbes Jahr zu sehr günstigen Konditionen beschafft: Für Papiere mit einer Laufzeit von 182 Tagen zahlte der EFSF eine durchschnittliche Rendite von rund 0,14 Prozent, wie die Deutsche Bundesbank in Frankfurt mitteilte.
Ganz so günstig wie Deutschland kommt der Rettungsfonds jedoch nicht an kurzfristige Mittel: Zuletzt konnte sich der Bund in sehr kurzen Laufzeiten faktisch zum Nulltarif refinanzieren. Eine Auktion von Papieren über ebenfalls ein halbes Jahr hatte Anfang Juni eine Rendite von 0,007 Prozent erzielt.
Weniger Zinsen
Der EFSF musste weniger Zinsen bieten als vor knapp einem Monat. Damals hatte die Rendite mit 0,2 Prozent noch etwas höher gelegen. Insgesamt nahm der Rettungsschirm rund 1,47 Mrd. Euro mit der Auktion auf. Die Nachfrage blieb robust - sie hätte ausgereicht, um mehr als das Doppelte der Papiere platzieren zu können.
Der EFSF tritt regelmäßig am Markt in Erscheinung, um sich frische Mittel für die Rettungspakete für Euroländer zu besorgen, die unter den Rettungsschirm geschlüpft sind. Das sind Griechenland, Irland und Portugal. Bei den angekündigten Bankenhilfen für Spanien ist noch nicht geklärt, ob die Gelder aus dem EFSF oder aus dem dauerhaften Krisenfonds ESM fließen werden. (APA, 19.6.2012)
Zahl der Beamten soll um 30.000 reduziert werden. Jene, die bleiben, sollen 40 Stunden pro Woche arbeiten
Ein "Nachhaltigkeitsbeitrag" auf Pensionen rettet die siebente Troika-Tranche
Rezession und Rekordarbeitslosigkeit bereiten Kopfweh. Weniger Tempo beim Sparen in Frankreich und den Niederlanden soll dagegenwirken
Weg für Auszahlung nächster Hilfstranche von zwei Milliarden Euro frei - Drohende Koalitionskrise abgewendet
Ein Zurück zu Budgetdefiziten sei keine Option, meint Währungsfonds-Chefin Lagarde. Heute steht die EU-Kommission Rede und Antwort
Ein Hilfsprogramm für Ljubljana sei derzeit aber kein Thema, verlautete vor dem Treffen der Euro-Finanzminister
Ökonom Damijan kritisiert die fehlende Konsistenz des neuen und zugleich altbekannten Reformprogramm in Slowenien
Neue Ausgabenkürzungen von rund 800 Millionen Euro
Die Mehrwertsteuer könnte erhöht werden. Auch Privatisierungen einer Bank und eines Versicherers sind im Gespräch
Schwerer Rückschlag für Regierung in Lissabon
Die Sparpolitik stößt für Kommissionspräsident Barroso an ihre Grenzen, ohne schmerzhafte Einschnitte wird es aber nicht gehen, sagen IHS und Wifo
Der Ratingriese konstatiert trübere Ausblicke für die wirtschaftliche Entwicklung sowie die staatlichen Finanzen
EU-Regierungen: Der Ratingriese sieht die Gefahr einer Selbstüberschätzung bei der Bewältigung der Euro-Krise
Der Staat könnte sich aus rund der Hälfte seiner 21 Unternehmen zurückziehen
Das für 2012 vereinbartes Haushaltsdefizitziel von fünf Prozent hat Lissabon aber deutlich verfehlt
Analyst Valentin Hofstätter meint, die Einbeziehung der Sparer bei einer Bankpleite sei die "Rückkehr zum Normalfall"
Für den US-Starinvestor sind Euro-Bonds ein Heilmittel gegen die Krise, mit Berlin geht er hart ins Gericht
In seiner Eigenschaft als neuer US-Finanzminister reist Jack Lew nach Europa und treibt seine Gesprächspartner dort zur Eile an
Die Regierung in Lissabon will nach Aufhebung von Sparmaßnahmen durch das Höchstgericht am Kurs festhalten
Nachdem das Verfassungsgericht Teile des Sparpakets aufgehoben hat, fürchet die Regierung erneut Vertrauensverlust
Der Gesetzesentwurf zur Bankenabwicklung soll laut EU-Kommissar Barnier noch vor der Sommerpause verabschiedet werden
Nur eine geeinte EU wird in der Weltpolitik eine Rolle spielen, sagt Luxemburgs Premier Jean-Claude Juncker
Auch 1913, ein Jahr vor Beginn des Ersten Weltkriegs, wiegte man sich in der Sicherheit, nie wieder Krieg zu führen
Liebe Mainstream-Medien!
Da es für euch nicht interessant genug erscheint, dass im Parlament die Enteignung der Bürger abgesegnet wird, stellt sich mir die Frage, ob ihr tatsächlich unabhängig seid.
Dann übernehme ich diese Aufgabe:
Der ESM kann klagen, ist selbst jedoch nicht klagbar. Der ESM, dessen Gouverneursrat, die Gelder und das Archiv genießen umfassend gerichtliche Immunität. Wenn der ESM zum Zahlen aufruft, müssen alle Mitgliedstaaten innerhalb 7 Tagen dessen nachkommen. Die Beiträge können in ihrer Höhe durch die ESM-Komission abgeändert werden.
Übersetzt bedeutet dies, dass wir enteignet werden, und dies wird heimlich beschlossen!
Weiters könnten "systemrelevante" Banken Geld vom ESM erhalten.
dass jede entscheidung des esm mit 15% der anteilseigner (also staaten nach der höhe ihrer einlagen) abgelehnt werden kann.
dass der gouverneursrat aus den finanzministern oder von der demokratisch gewählten regierung des jeweiligen landes beschickt wird.
dass diese gouverneure ihren nationalen gesetzen und parlamentarischen entscheidungen verpflichtet sind.
dass wir heute schon 80% unseres bip's an schulden haben deren zinsen von ratingagenturen kontrolliert werden in der niemand unserer demokratisch gewählten repräsentanten sitzt und die von banken finanzierte privatunternehmen sind die von hohen zinsen profitieren.
ein bissi hintergrundinfos wären nicht soooo schlecht, oder...?
Nix ist mit "Stimmen nach Höhe ihrer Einlagen"
1: 85%:
Fakt ist, dass 85% der abgegebenen _Stimmen_ zählen, lesen sie nach. Das hat 2 Effekte:
- Eine Gouverneuse kann problemlos überstimmt werden
- Es kann auch zu einer Abstimmung kommen, bei der sie nicht einmal geladen wurde. Schließlich geht es um 85% der _abgegebenen_ Stimmen, nicht um 85% der _Stimmberechtigten_.
2: den Gesetzen verpflichtet
Wieso das denn? Wenn unsere Gouverneuse unser Parlament _belügt_, finden das die Grünen ja neuerdings laut VdB ganz sinnvoll. Wenn sie allerdings im Gouverneursrat etwas beschließt, ohne das Parlament vorab damit zu befassen - was dann? Sie ist für die Entscheidungen als Gouverneuse juristisch immun. Nix mit "nationalen Gesetzen verpflichtet".
Die schon problematische, weil undemokratische Konstruktion des EU-Ministerrats wird mit dem ESM noch einmal auf die Spitze getrieben...
Wer sowas als "demokratisch legitimiert" bezeichnet, der hat vermutlich mit "anderen" Staats- und Regierungsformen auch kein großes Problem.... - na dann gute Nacht...
minister werden nicht direkt demokratisch gewählt sondern von ihren parteien bestellt und sind damit ihrer meinung nach nicht demokratisch legitimiert.
ergo ist keine regierungsentscheidung demokratisch legitimiert.
das heisst, ihrem demokratieverständnis nach müssen wir entweder alle minister direkt wählen oder wir haben keine demokratie.
richtig so...?
Ja, genau so ist es.
Wir haben doch nicht einmal eine "repräsentative" Demokratie. Jedenfalls repräsentieren unsere Parteien und Regierungen nicht den Willen der Mehrheit.
Haben wir vielleicht eine Bankokratie?
Eine Verhöhnung der Menschen und der Demokratie ist es, wenn unsere Parteien, die sich bisher ohnehin schon die weltweit höchste Parteienfinanzierung zugestanden haben, diese noch einmal um 60% erhöhen, mit der Begründung, dass sie wegen des Transparenzgesetzes nun auf geheime Parteispenden verzichten müssen. Parteispenden, die nur deshalb geheim sind, weil sie die Interessen der Mehrheit verraten.
es geht um die kompetenzen von Ministern im EU-Ministerrat. (und die sind auch gesetzgeberisch) - gleiches gilt für den ESM. - Die Befugnisse eines nicht direkt gewählten Organs werden weiter und weiter ausgedehnt, ein Ermächtigungsgesetz eben...
bin ich jetzt in ihren augen ein teil einer grossen verschwörung der mit ihnen herumtaktiert...?
mich hat ihre meinung hierzu interessiert weil sie auf mein posting geantwortet haben und das einzige was ihnen dazu einfällt ist dass ich kein problem mit "anderen" staats und regierungsformen hätte (ergo diktaturen, faschismus, tyrannei,...).
es tut mir leid, sie verstehen entweder nicht das wesen der repräsentativen demokratie oder sie lehnen es ab.
unsere repräsentanten entscheiden genauso im esm-gouverneursrat wie sie beim eu-ministerrat oder bei einer klimakonferenz oder in der un-generalversammlung entscheiden.
als unsere repräsentanten und keiner von ihnen ist in keiner dieser funktionen für seine entscheidungen klagbar.
im grunde sind wir beide demokraten, das einzige dass uns unterscheidet ist wohl das level der ausprägung der direktdemokratischen einflussmöglichkeiten.
ich habe kein interesse an ablenkungsmanövern, ich wollte damit demonstrieren dass wir in einer repräsentativen demokratie nie direkten einfluss haben sondern nur über unsere vertreter.
das hat halt seine vor- und nachteile, wie soll denn ein esm, der schnell reagieren soll, funktionieren können wenn über jede kreditentscheidung erstmal alle nationalen parlamente einbezogen werden müssen...?
natürlich sehe ich auch die gefahren aber ich seh auch die gefahren eines finanzmarktes der komplett undemokratisch ist und uns bedroht und meiner meinung nach ist es das risiko wert.
justmy2cents
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.